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Montag, 28. April 2025

.das paket | sebastian fitzek

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den "Friseur" nennt - weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der "Friseur" könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden.

In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher - bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen. Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt.

©2016 Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG. (P)2016 Audible Studios

Autor: Sebastian Fitzek

Gesprochen von: Simon Jäger

Spieldauer:  7 Std. und 29 Min. (ungekürzt)

Veröffentlicht: 26.10.2016

Kategorie: Krimis & Thriller

Sprache: Deutsch

Anbieter: Audible Studios

Fitzek punktet in seinem morbiden Thriller dieses Mal mit einem so rasanten Tempo und anhaltend hohen Spannungsbogen, dass es mir schier den Atem nahm.

Ganz gleich, wie nah man sich der Lösung fühlte, ja, gar sicher war - Fitzek warf sie mit einer geschickten Wendung wieder über den Haufen. Mit der Präzision einer medizinischen Klinge. Ein Überraschungsmoment reiht sich ans nächste. 

Die Charaktere sind von Fitzek so ausgezeichnet dargestellt und von Jäger wieder einmal so meisterlich in Szene gesetzt, dass mich die schlussendliche Auflösung regelrecht erschütterte und zutiefst betrübte.

Einzig das sprachliche Niveau schien mir nicht wie gewohnt. Ich mag mich irren, aber mir fielen vor allem die Wortwiederholungen auf, zudem irritierte mich das Wort "schmeißen" immer wieder, da hier "werfen" zutreffender und eleganter gewesen wäre. Zudem fehlt mir Erklärung, ob Emma nun wirklich schwanger war oder nicht.

Insgesamt eine fesselnde, permanent mit neuen Überraschungen aufwartende und stimmlich herausragend transportierte Story.

Freitag, 4. April 2025

.abgeschnitten | sebastian fitzek • michael tsokos

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt - und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert. Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert.

©2012 Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG. (P)2012 Audible Studios

Autor: Sebastian Fitzek, Michael Tsokos

Gesprochen von: Simon Jäger, David Nathan

Serie: Die Paul Herzfeld Reihe

Spieldauer:  9 Std. und 47 Min. (ungekürzt)

Veröffentlicht: 14.09.2012

Kategorie: Krimis & Thriller

Sprache: Deutsch

Anbieter: Audible Studios

Das Duo Sebastian Fitzek und Michael Tsokos präsentieren einen wahrhaft blutigen und in seinen Details brutalen, schockierenden und Übelkeit erregenden Thriller, in dem es ihnen sogar gelingt, einige humorvolle Sequenzen einzubauen. Die Jagd nach der Wahrheit wird mit jeder neuen Entdeckung zu einem nervenaufreibenden Horror.

Simon Jäger und David Nathan führen uns abwechselnd durch den schmerzlichen Wahnsinn, der Herzfelds Suche nach seiner entführten Tochter begleitet und sind ein hervorragendes Duo!

Ein Hörbuch-Meisterwerk, so viel ist klar. Dennoch dürften sich hier die Geister scheiden. Denn selbst wer Fitzek 'gewohnt' ist, wird vom Duo Fitzek | Tsokos schockiert sein. Die Foltermethoden des Vergewaltigers sind abartig, widerwärtig und selbst mir als hartgesottener Thriller-Leserin wurde zeitweise übel. Dennoch überlagern sie nicht die gesamte Erzählung. Es ist eine Schnitzeljagd, spannend, aufregend, manchmal ein wenig unglaublich. Aber, hey? Weiß ich, was alles in der Welt da draußen möglich ist?

Gleich zu Beginn weiß man, wo der Hase lang läuft. Das Buch will aufrütteln. Wie kann es sein, dass ein Vater, der sich über 200 Mal an seiner Tochter vergangen hat ..und das seit ihrem 7. Lebensjahr.. gerade mal zu zweieinhalb Jahren auf Bewährung verurteilt wird, wohingegen ein betrügerischer Börsenspekulant (oder sowas) ganze sechs Jahre in den Bau wandert? Da stimmt doch an unserem Rechtssystem was nicht. 

Dennoch: Das Buch bleibt Thriller, Schocker, Horror, und sollte weder von Minderjährigen noch von übermäßig sensiblen Gemütern gelesen werden. Simon Jäger ..mein absoluter Lieblingssprecher.. und David Nathan ..auch bekannt als Synchronstimme meines Lieblingsschauspielers James Marsters.. haben mich in ihren Bann gezogen und für Hochspannung gesorgt .. Fitzek und Tsokos für Überraschungen.

Sonntag, 30. März 2025

.fotofragezeichen am sonntag | märz {13. runde}

Nach alter Manier sammelt Andrea wöchentlich die schönen Erlebnisse der vergangenen Woche, aber auch die Denkanstöße und Ärgernisse. Nach neuer Manier stellt sie allem voran noch zwei kleine Fragen, die wir mit der Kamera interpretieren. Hier sind die aktuellen Fragen und meine Antworten.

Am Ende, so glaube ich, müssen wir nichts tun,

um geliebt zu werden.

Wir verbringen unser Leben damit, 

schöner, klüger, beeindruckender zu erscheinen. 

Doch zwei Dinge sind mir klar geworden:

Diejenigen, die uns wirklich lieben, 

sehen uns mit dem Herzen. 

Sie schreiben uns Qualitäten zu, 

die weit über das hinausgehen,

was wir tatsächlich sind.

Und jene, die uns nicht lieben wollen, 

werden niemals zufrieden sein 

– ganz gleich, wie sehr wir uns bemühen.

Ja, ich glaube wirklich, dass es wichtig ist, 

unsere Unvollkommenheiten zu bewahren. 

Sie sind kostbar, denn sie ermöglichen es denen, 

die uns mit dem Herzen sehen, 

uns wahrhaftig zu verstehen.

Frida Kahlo de Rivera
Malerin {* 06.07.1907; † 13.07.1054}

Was ist gerade deine Frühlingsdeko?



Um ehrlich zu sein, ist meine schönste Frühlingsdeko der Blick aus dem Fenster in den Garten meiner Lieblingstante. Der macht sich nämlich gerade schön bunt und blühend.

In meiner Wohnung ist es der Hase, den ich tatsächlich in einem Discounter gefunden habe .. ohne ihn gesucht zu haben. Ja. Kitsch as Kitsch can. Klar. Aber ich mag ihn. Sehr. Und deshalb darf er als Frühlingsdeko auf meiner Fensterbank stehen.

Was fandest du diese Woche besonders hübsch?


Meine Katzmänner und Enkeljungs. Die immer. Jeden Tag. Jede Stunde. Jede Sekunde. Jeden Atemzug. Aber als Antwort auf die heutige Frage habe ich aus emotionalen Gründen Emil gewählt. Weil er am Freitag seinen 5. Geburtstag feiern durfte. Sein Drillingsbruder Paul fehlt. Ein Herzfehler riss ihn Februar 2023 aus meinen Armen, unserem Leben und ein tiefes Loch in mein und Emils Herz.

Ich hoffe, ich habe mit meinen Fotos die Eintrittskarte zu den Fotofragezeichen erhalten und komme jetzt zum altbekannten Wochenrückblick.

Was gab es Schönes in der Woche?

Gehört
Das achte Leben von Nino Haratischwili. Die Therapie und Amokspiel von Sebastian Fitzek. Endlich habe ich es auch mal geschafft, rückwirkend die Rezensionen zu allen in diesem Jahr gehörten Büchern zu schreiben. Außerdem gestern noch zu Ende gehört: Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek.

Gehäkelt
Weiterhin jeden Abend ein bisschen am Geheimprojekt. Leider noch immer weniger als gewünscht, aber mit der vagen Hoffnung, doch noch rechtzeitig fertig zu werden. 

Geschleppt
Einen Meter Brennholz. Den letzten noch im Vorjahr bestellten. Auch wenn ich hoffe, davon in den nächsten sieben bis neun Monaten nichts mehr verbrauchen zu müssen.

Gefeiert & Geliebt
Das Bunte Fest der Kirchengemeinde Jugenheim. Ein etwas anderer Gottesdienst. Mit meinem großen Sohn, meiner Schwiegertochter und meinen beiden Enkelmäusen. Und einem kurzen Abstecher ins nahegelegene Eiscafé.






Geschafft
In der einen Woche Urlaub, die ich hatte, ließ sich ziemlich viel von meiner to do Liste abhaken. Und das, ohne dass ich mich dadurch gestresst fühlte. Ganz im Gegenteil. Ich erledigte die Punkte überaus entspannt und gelassen. Und das macht mich tatsächlich ein bisschen stolz auf mich. 

Was war weniger gut?

Nichts. Alles wunderbar, mindestens aber zufriedenstellend. Prima!

Danke an Andrea für die wunderbare Aktion. Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen sollten, einen wunderbunten Sonntag.

Freitag, 31. Januar 2025

.januar zwanzig5undzwanzig | monatsrückblick

Du bist zu schnell gelaufen für dein Glück.
Nun, da du müde wirst und langsam gehst,
holt es dich ein.

Friedrich Nietzsche

Gekauft habe ich nicht selbst, sondern bekommen. Von meiner Mama. Ein neues Sofa. Und ich liebeliebeliebe es, obgleich die Farbe ..es gab sie nun mal nur in Creme.. eine echte Herausforderung ist, wenn man wie ich eine ausgesprochene Kleckerliese ist, drei Katzen und zwei kleine Enkel hat.

Geschnoddert habe ich ja schon seit Weihnachten. An Silvester hatte es mich dann richtig von den Füßen gehauen. Ich verbrachte also meinen Urlaub mit dem Versuch zu genesen. Hat nur so semi geklappt. Den Feierabend meines zweiten Arbeitstages bin ich zum Arzt hinein und ging mit einer Lungenentzündung wieder hinaus.

Gestartet habe ich ein paar neue alte Aktionen zum Mitmachen. Im Augenblick besteht das virtuelle Team nur aus mir. Ob's mal mehr werden? Ich würde mich riesig freuen. Augenblicklich freue ich mich immerhin an dem Spaß, den ich daran habe.

Drei Fragen. Jeden Dienstag.

Ein Bild. Jeden Mittwoch. Immer von oben nach unten fotografiert.

Gestöbert habe ich in alten Katzenfotos. Ich habe mir ein neues Smartphone zugelegt und wollte den Fotoordner mal leer haben. Also wurden alle Bilder erst auf den Mac, dann auf eine externe Festplatte gezogen und zumindest grob in Ordnern sortiert. Unglaublich, wie viel Zeit sowas in Anspruch nimmt. Noch unglaublicher, wie unendlich viele Bilder man doch macht, wenn man die Kamera quasi permanent zur und in der Hand hat. Hier ist übrigens ein Bild von Anton. Da war mein Mittlerer gerade mal drei Monate alt.

Gehört habe ich diesen Monat den aktuellsten Teil der Miss Merkel Reihe von David Safier. Und den beinahe in einem Rutsch. Ich mag die Reihe sehr Selbstredend bewegt sich jede Geschichte nach dem gleichen Schema, dennoch hat die Reihe für mich, auch dank der Leserin Nana Spier, noch nichts von ihrem Charme verloren. 

Ich hänge keinem Glauben und keiner Religion an .. das Buch der Bücher holte ich mir aus purem Interesse auf die Ohren, so ich auch noch den Koran hören möchte. Irgendwann. In knapp hundert Stunden liest Rufus Beck ..das gab mir den letzten Ruck, mich dieser auditorischen Herausforderung zu stellen.. Altes und Neues Testament in der Lutherübersetzung.

 

Gehäkelt habe ich im Januar viel. Annähernd jeden Abend ein paar Reihen an meiner aktuellen Ripple Blanket aus der Re-Created Wolle. Ich mag sie sehr. Die Wolle und die Decke. Inzwischen bin ich auch schon beim vorletzten Farbsatz angelangt. 

Gesehen habe ich gleich zu Jahresbeginn mit Mama, Tantchen sowie Patentochter das Musical Elisabeth und ein bisschen darüber berichtet.

Gefreut habe ich mich über ein Geschenk meiner Freundin Agnes. Das gab es zwar schon zu Weihnachten, aber erst jetzt hatte ich die nötige Muse und den Genuss, die Kerze anzuzünden und die wunderbare Botschaft darin lesen zu können.

Geliebt habe und werde ich immer die Omatage. Ich sage ja gerne, dass man an den Kindern das eigene Altern sieht. Und so empfinde ich das auch immer noch. Meine Enkel aufwachsen zu sehen gibt mir dieses Gefühl allerdings nicht. Da ist nur Liebe und Freude.

Geschnappt habe ich mir ein wirklich schönes Wimmelbuch für meine Enkel aus dem Bücherschrank, der an unserem Rathaus steht und den wir an unserem 3freundinnensonntag etwas aufgefüllt haben.

Geknipst habe ein paar frostige Bilder auf dem Weg von Seeheim nach Jugenheim. Das sind nur etwa fünfundzwanzig Minuten zu Fuß. Dort habe ich mich an einem Sonntag mit meiner weltbesten Besten und einer lieben Freundin getroffen.

Und das erste Mal für den 12tel Blick. Der hat mich in meinen frühen aktiven Blogzeiten immer schon begeistert, wirklich dabei war ich aber nie. Das möchte ich ab sofort nachholen. Denn ich habe vor, wieder regelmäßig und für sehr, sehr lange zu bloggen.

Geschraubt habe ich eine Alternative fürs Sofa. So ein Kratzdings, damit die Katzmänner nicht wieder in Versuchung geraten, sich am neuen Polster zu vergehen. Dieses Pappegestell nehmen die drei immerhin schon gut an.

Geschaut habe ich mit meiner Schwiegertochter in spe Sebastian Fitzeks "Der Heimweg". Es ist schon so lange her, als ich das Buch gelesen habe, dass mich der Film wirklich gefessel hat: Freitagnacht. Jules Tannberg sitzt am Heimwegtelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Rückweg durch die Nacht Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher nach Hause führt – oder im Notfall Hilfe ruft. Noch nie gab es einen wirklich kritischen Fall. Bis heute, als Jules mit Kara spricht. Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat. Und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte, um so den Tag ihres Todes anzukündigen. Dieser Tag bricht in wenigen Stunden an. Wer sein Todesdatum kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen. 

Habt's zauberfein und wunderbunt. Ihr alle, die ihr hier zufällig vorbeigelesen habt.

Freitag, 10. Januar 2025

.ripple blanket | erster farbsatz

Wenn denn Kranksein und damit einhergehend die Anweisung des Arztes zur absoluten Ruhe und Schonung je einen Sinn haben sollte, dann wäre es wohl ausreichend Zeit zum Katerkuscheln. Und zum Häkeln. Oder beides zusammen.


Und damit denn mein Kranksein und damit einhergehend die Anweisung des Arztes zur absoluten Ruhe und Schonung wenigstens diesen einen Sinn hat, kuschele ich die Kater und sie mich, während ich an meiner Ripple Blanket häkele.




Langsam geht's dieses Mal nur. Ich bin ständig am Husten oder pausiere, weil ich mich deshalb platt fühle. Ich hassehassehasse diesen Zustand! Aber immerhin bin ich mit dem ersten Farbsatz so gut wie fertig. Der besteht aus den Farben Ecru, Champagne, Smoke und Charcoal.


Nachdem Tantchen mich schon gleich ausreichend mit Essen ..unter anderem Spinat Spaghetti, Feldsalat ganz frisch vom eigenen Feld und Zitronenrisotto.. versorgt und verwöhnt hat, hat Mama mir einen riesigen Vorrat an frisch gekochter Hühnersuppe mit selbst gemachten Spätzle zum Schnellwiedergesundwerden vorbeigebracht, von dem ich heute natürlich auch schon eine ordentliche Portion gegessen habe .. bei so viel liebevoller Fürsorge wollte ich dann auch nicht nochmal auf meine eigentlich vegane Ernährung hinweisen...


In den Startlöchern liegen nun schon die Farben für den zweiten Farbsatz: Teal, Ink, Ocean und Sky.

Und während ich so dämmerig vor mich hin häkele, läuft Martin Luthers Buch der Bücher. Ich hänge keinem Glauben an, bin selbst gar nicht mehr Mitglied der Evangelischen Kirche. Ich bin nur interessiert. Nach zwanzig Stunden ..dem Buch Mose, Josua, den Richtern, Rut, Samuel und nun mitten in den Königen.. kann ich nicht mehr zählen, wie oft ich den Kopf geschüttelt, "What?" und "Altaaa!" ausgerufen und tief geseufzt habe. Würde das Buch nicht von Rufus Beck vorgetragen, tatsächlich weiß ich nicht, ob ich bis zum Ende durchhalten könnte. Nun denn. Jetzt bleib ich halt dran.



Sonntag, 15. Dezember 2024

.mai 20vierundzwanzig | monatsrückblick [30.05.2024]

Die einzige Art
zu leben
besteht darin,
jede Minute
als unwiederholbares Wunder
zu akzeptieren.

Tara Brach

Der Mai mag einiges neu gemacht haben, aber nicht alles in jenem Sinn, den ich mir erwünschte. Nun denn. Taufe ich den Juni eben auf den Namen New-ni.

Gewogen habe ich mich auch im Mai eher unregelmäßig, gegessen leider ebenfalls. Demnach ergibt sich keine signifikante Veränderung, was das Vorhaben minus15 angeht. Zurzeit.

Gefärbt habe ich zum letzten Mal vor sosososo vielen Jahren, dass es sich nun wie das erste Mal anfühlt. Mit derselben Neugier, derselben Motivation, derselben Überraschung. Und demselben Spaß. Zwar sind die Stränge in meinen Shop gewandert, aber gewiss plane ich dadurch | damit keinen neuen Geschäftszweig. Es war mir schlicht und ausschließlich ein Vergnügen, Wolle Färbungen zu geben, die ich meinen Romanfiguren zuordne.










Gehört habe ich den kompletten Mai die Immortals After Dark Reihe von Kresley Cole. Das sind schon ein paar und jedes Buch dauert im Durchschnitt 12 Stunden. Zu meiner Überraschung stelle ich inzwischen fest, dass ich der Geschichten allmählich müde werde. Nur mein innerer Monk und meine sehr frühe Leidenschaft für die Serie drängen mich, die Reihe tapfer bis zum Ende zu hören. 



Gestrickt habe ich diesen Monat auch nochmal recht fleißig, in jedem Fall so lange allabendlich, bis mir Gänseblümchen in den Sinn kamen.










Und die habe ich dann  gehäkelt. Zum ersten Mal. Inzwischen ist das Platzdeckchen auch fertig. Es möchte nur noch fotografiert und dann gepostet werden.

Geschrieben und gepostet habe ich darauf- und immerhin eine Anleitung für die Daisy Granny Squares. 



Wie ich die Quadrate zu einer Decke verbinde, habe ich dann noch hier gezeigt.

Gefeiert habe ich neben zahlreichen anderen Maigeburtstagen auch den 26. meines Jüngsten und den 21. seiner Liebsten. Tatsächlich haben die beiden am gleichen Tag Geburtstag und am diesjährigen ihre Verlobung bekanntgegeben. 

Gelebt wurden im Mai schlussendlich viele Tage mit Stricken, Häkeln, Omasein, Urlaub, Feier- und Brückentagen. 

Insgesmt gab es im Mai zwar viele freie Tage ..Feiertage, Brückentage, Urlaub.. was eigentlich erfreulich sein sollte, aber meinen inneren Monk hat das belastet ..kein Rhythmus, keine Rituale, keine klare Linie.. Und damit auch mich. Dafür mag man mich belächeln, aber das bin nun mal ich. Und ganz ehrlich: ich möchte das auch nicht mehr ändern. Mein innerer Monk ist mein Freund, er gibt mir Sicherheit. Sicherheit in einer Welt, in der viel zu oft den falschen Menschen vertraut und noch immer mit den Nachwirkungen dessen zu kämpfen habe. Tag für Tag.

In diesem Sinn: Passt gut auf euch auf und startet gut in einen zauberfeinen, wunderbunten Juni.