Dienstag, 10. Februar 2026

.x steht für 10 | 01.10.2019 • 04.10.2019

X steht für 10.


»Man soll nichts Schlechtes über Tote sagen.« »Hitler ist auch tot.« »Okay. Eins zu Null für dich.«


Ich stehe nicht nur völlig neben mir. Ich kenne diese Person auch nicht mehr.


Das hinterhältigste an ›alles‹ ist das ›zu viel‹ und das ›zu wenig‹.


Wenn du keine Lösung dafür hast, ist es auch nicht dein Problem.


Und wenn ich könnte, würde ich dir mein letztes Konfetti in den Kopf streuen.


Alles passiert aus einem Grund. Menschen ändern sich, damit du lernst, loszulassen. Dinge gehen schief, damit du zu schätzen weißt, wenn es gut läuft. (…) Und manchmal bricht etwas Gutes auseinander, damit etwas Schöneres zusammenkommen kann. [Marilyn Monroe]


Der Junior (22) hat Männergrippe und tritt gerade seine Totenreise nach Walhalla an. Das heißt: Er nimmt ein Erkältungsschaumbad, trinkt Blaubeermuffintee und hört Amon Amarth auf voller Lautstärke, wie es sich für einen anständigen Wikinger gehört.


Ich bin nicht tollpatschig. Ich hab nur unglückliche Reflexe.


Ich mag die Gedanken, die der Klang deiner Stimme mir malt.


Der beste Weg zur Zufriedenheit ist, sich selbst gegenüber eine freundliche Haltung einzunehmen.

Montag, 9. Februar 2026

.x steht für 10 | 29.09.2019 • 01.10.2019

X steht für 10.


»Wie war dein Wochenende?« »Ich hab' Jetlag.« »Wo warst du denn?« »In England, Frankreich, Griechenland, Holland, Irland, Island, Italien, Österreich, Luxemburg, Portugal, Russland, Skandinavien, Spanien und der Schweiz.« »Wow!« »Und im Königreich der Minimoys!« »Orrr...«


Manchmal braucht's den Leerlauf im Geist, um verloren geglaubten Gedanken neuen Auftrieb zu geben.


Der Optimist: »Das Fass ist halbleer.« Der Pessimist: »Das Fass ist halbvoll.« Der Realist: »Das Fass ist am überlaufen.«


Zur Spinne, die ich alle zwei Tage aus meiner Wohnung setzen muss, hat sich nun auch ein Grashüpfer gesellt. Ich kann vielleicht nicht besonders gut mit Menschen, aber sonst scheine ich gar keine schlechte Gesellschaft zu sein.


Ich bin fünfzig Jahre alt und stelle meine Mutter immer noch überall mit ›Das ist meine Mama‹ vor. Na, und?


Wer Antworten will, muss Fragen stellen, keine Gedanken in den Raum werfen.


Dass das Leben auch mal ein ziemlich gehässiges Arschloch sein kann, zeigt sich darin, dass es dir ausgerechnet dann die doppelte Ladung verpasst, wenn du nur noch mit halber Kraft fährst.


Tiefe, lähmende Angst kommt immer aus der Unsicherheit.


Während die Kollegin morgens Yoga macht und danach die Ohrringe passend zu ihrer Kleidung aussucht, bin ich schon froh, unfallfrei aus dem Bett zu kommen und nicht ohne Hose das Haus zu verlassen.


Es tut mir wirklich, wirklich aufrichtig leid, dich enttäuschen zu müssen. Aber so scheiße, wie du mich gerne sehen möchtest, bin ich gar nicht.

Sonntag, 8. Februar 2026

.x steht für 10 | 24.09.2019 • 25.09.2019

X steht für 10.


Die Gedanken des Tages sind die Geister der Nacht.


Liebe Kollegin, selbstverständlich habe ich die Klobürste benutzt und deine Hinterlassenschaften entfernt. Ich war ja schließlich nach dir auf dem Klo. Mit angewiderten Grüßen.


Am Ende kommt es nicht darauf an, dass du nicht alleine bist, sondern darauf, dass der Mensch, den du dir an deiner Seite wünschst, auch bei dir sein will.


Das Leben fragt nicht, was sein sollte, darf oder kann. Es passiert einfach. Ob man will oder nicht.


Vernunft ist, wo Gefühle ausgebremst werden.


Freund zu sein, bedeutet weniger allumfassendes Verständnis, als vielmehr bedingungsloses Vertrauen.


Mein Kleidungsstil ist ja irgendwas zwischen ›noch sauber‹, ›bequem‹, ›passt auch nach dem Essen‹ und ›kann man notfalls drin übernachten‹.


Wie viel Erkenntnis man doch in Gedanken finden kann, wenn man sie mit etwas Abstand betrachtet.


Ich mache seit 33 Jahren meinen Job, und zwar verdammt gut. Ich war immer eine anständige Tochter und Ehefrau, habe zwei wundervolle Söhne großgezogen und mich mit 48 Jahren für ein neues Leben entschieden. Allein. Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Nur noch mir selbst.


Die Kraft reicht vielleicht noch zum Aushalten. Aber schon lange nicht mehr zum Kämpfen.

.wochenrückblick | kw sechs • erster bis siebter 2ter 6undzwanzig

Dafür, dass ich hier jeden Sonntagmorgen einen Wochenrückblick posten möchte, mache ich herzlich wenig Fotos von meinen Woche, fällt mir gerade auf. Sinnbild hierfür ist wohl die gute alte Helga, die ich seit Jahren nicht mehr benutzt und letzten Sonntag nach nur 1 Minute bereits auf ebay verkauft habe.

Sonntag war Zeit, um Ursaluna zu entwickeln. Das geht nämlich nur bei Vollmond. Ich hatte es mir tatsächlich in meinen Kalender eingetragen und Dennis bat mich, ihn zu erinnern. Die Omafreitage werden inzwischen auch immer genutzt, um Pokémon zu tauschen. Inzwischen ist er schon mehr im Pokémon GO Fieber als ich. 

Montagmorgen nahm ich zum ersten Mal das beleuchtete Ortswappen von Seeheim an unserem erst vor kurzem eingeweihten Forum wahr. Die alte Sport- und Kulturhalle war keine fünfzig Jahre alt, als sie abgerissen wurde. Anstatt ihrer entstand ein Gebäudeensemble mit einer Halle für Sport, Kultur und Zusammenkünften, einer Mediathek sowie einem Verwaltungstrakt.

Auf meinem Weg in den Feierabend, gelang mir am Montag auch der ersehnte Levelaufstieg. Ich beschwere mich also nie zu laut über die einstündige Fahrt ..sowohl morgens als auch abends.. in der Straßenbahn. Da habe ich jede Menge Zeit zum Spielen.

Die Woche rannte mal wieder schneller als ich und ratzfatz war auch schon Freitag. Diese Woche waren die Mäuse mit ihren Eltern bei mir. Während Emil sich ob meiner nunmehr geteilten Aufmerksamkeit stets beleidigt auf den Kratzbaum zurückzieht und Jakob am liebsten mitten im Getümmel ist, betrachtet Anton das Leben in der Villa Wunderbunt zwar neugierig, aber doch am liebsten aus der Ferne.



Ich mag keine Parties. Und ich hasse Fasching. Und wo war ich Freitagabend? Richtig. Auf einer Faschingsparty. Das aber auch nur, weil meine Schwiegertochter in spe mich gebeten hat. Unbedingt jedoch, weil Christopher einen Auftritt mit seinem Männerballett hatte. Oh, wie stolz ich auf ihn bin! Nicht bloß, weil er eine so fantastische, perfekte Show geliefert hat, sondern weil er schon als Kind sehr introvertiert war und ich sehen konnte, wie viel Spaß ihm das macht und er entsprechend aus sich raus ging. Mein Mutterherz jubelte! Das Faschingsthema war übrigens Hollywood. Schön, schön. Nicht. Mein Krümelmonsterkostüm nützte da nichts. Also habe ich overnight ein Kostüm geordert. Viel Auswahl gab es nicht. Praktisch sollte es sein. Ich verkleidete mich also als Sean Connery in der Rolle des William von Baskerville aus "Der Name der Rose".

Emil. Mein kleiner Prinz. Er mag es gar nicht, meine Aufmerksamkeit teilen zu müssen und klebt mir nach solchen Tagen immer am Hacken. Um mich am Samstag überhaupt mal bewegen zu können, habe ich ihn, als er schlief, die Decke gewickelt, auf der er und unter der ich sonst liege, wenn wir auf dem Sofa sind.

Hier nochmal mein allabendlicher Blick, wenn ich auf dem Sofa sitze und stricke. Warme Beine habe ich also immer.

Und sonst so?

[ Gestrickt ] ein 42er Sockenpaar (noch nicht fertig)

[ Gehört ] Das Lied von Eis und Feuer (inzwischen bin ich bei Titel 4)

[ Gesehen ] meinen Bub beim Männerballett

[ Geknipst ] zu wenig und zu schlecht

[ Gewogen ] Montag noch 63,7 kg, heute 63,1 kg

[ Gesagt ] Tjanun. Manchmal bin ich wohl witzig, ohne witzig sein zu wollen.

Meine Freundin Bina und ich unterhielten uns am Montag beim Rauchen über die Brandgefahr durch Wasserkocher, weshalb ich stets nach Gebrauch den Stecker ziehe.
Sie: "Mein Wasserkocher steht eh im Schrank."
Ich: "Meiner steht draußen, weil er so schön ist."
Sie: "Was macht ihn denn so schön?"
Ich: "Er ist rosa."
Und in diesem Moment platzt der Hausmeister hinter uns vor Lachen. Bina auch. 

[ Getan ] Silikonformen aussortiert, die ich bei ebay verkaufen möchte.

[ Gewünscht ] immer noch einen kleinen Geldgewinn

[ Gekauft ] Eigentlich hatte ich mir das verboten... aber dann sprangen mit auf Instagram diese zwei schönen Stränge von Peacock Garn an...

Donnerstagnachmittag hat Mama mich besucht und Kuchen mitgebracht. Heute kommt Babba zum Haareschneiden vorbei .. und vermutlich soll ich auch wieder seine Spotify Playlist erweitern. Ich liebe die Zeit mit meinen Eltern sosososo sehr.

Samstag, 7. Februar 2026

.x steht für 10 | 22.09.2019 • 24.09.2019

X steht für 10.


Du kannst deine Gedanken erneuern und deine Gewohnheiten, deine Träume, Wünsche, Hoffnungen. Aber niemals deine alten Geister.


»Ich mag alles, was mein Partner mag. Das zeigt, dass wir eine Einheit sind, immer miteinander verbunden und uns lieben.« »Ich mag weiterhin, was ich mag. Das zeigt, dass mein Partner und ich uns als Individuen respektieren, immer neugierig aufeinander bleiben und uns lieben.«


Hass ist ein armseliger Indikator für tiefste Verunsicherung und Eingeschüchtertsein.


Ich hasse nicht. Aber ich kann ganz doll nicht mögen.


Wir sind ständig dabei, etwas zu tun, das uns für immer verändern wird, damit wir uns nicht dauernd ändern müssen.


Tagebücher verbrennen. Um Erinnerungen nicht durch Realität zu versauen.


Ich will nicht sagen, dass ich schlecht gelaunt bin, aber Chuck Norris hat gerade einen großen Bogen um mich gemacht.


Und dann steckt in der Kraft doch viel mehr ›Ich kann nicht mehr‹ als eigentlich gedacht.


Die Nacht stellt Fragen, auf die der Tag nicht antworten will.


Manche lügen sich nicht in die eigene Tasche. Die nehmen gleich einen Koffer.

Freitag, 6. Februar 2026

.x steht für 10 | 19.09.2019 • 21.09.2019

X steht für 10.


»Du siehst glücklich aus.« »Woran erkennst du das?« »Deine Falten liegen anders, wenn du lächelst.«


Es fühlt sich falsch an, auf den Moment zu warten, an dem sich alles richtig anfühlt.


Ich wäre ja lieber vom Ficken müde als vom Leben.


Es gibt diese eine Antwort. Auf tausend Fragen. Die du nie gestellt hast.


Manchmal ist Sehnsucht so laut, dass man hören kann, wie ein Herz an ein anderes pocht.


»Du hast da einen Schnakenstich« »DAS IST MEIN DOPPELKINN!«


Es gibt Dinge, die nicht verletzen, aber trotzdem wehtun.


»Dir scheint gerade nicht die Sonne aus dem Arsch, was?« »Nee. Ist heute eher wolkig.« »Blähungen, hm?«


Ganz langsam verstummt das Summen der Rädchen in deinem Kopf. Du hörst ein leises Klicken und spürst, wie sich die Gedanken verschieben. Plötzlich, ganz plötzlich weißt du, was wirklich wichtig ist. Und lächelst. Das!


Eine der größten Herausforderungen ist doch, herauszufinden, was zwischen uns und dem Glück liegt.

Donnerstag, 5. Februar 2026

.x steht für 10 | 15.09.2019 • 18.09.2019

X steht für 10.


Dieses Gefühl, neben sich zu stehen, sich nur noch von außen wahrnehmen und empfinden zu können: Das sind die Momente, in denen deine Seele sich zu schützen versucht.


Manchmal möchte ich die Welt um mich herum aussperren. Und die in mir drin gleich mit.


Leben verändert dich. Liebe, Trauer, Hoffnung, Enttäuschung, Schmerz, Wut und Mut. Was bleibt, ist die Basis: Du.


Ich verstehe nichts von Politik. Aber wenn du homophob oder fremdenfeindlich bist, bist du nicht konservativ, sondern scheiße.


Ich wurde ohne erkennbare Vitalfunktion geboren, woraufhin die Hebamme mir energisch den Arsch versohlte, um mich ins Leben zurückzuholen. Das erklärt heute einiges.


Die Angst ist ein ewiger Begleiter, der unseren Mut ausbremst, unsere Hoffnung kastriert und unser Glücklichsein einschränkt.


»Der steht auf dich.« »Der ist noch ein Kind…« »Er ist 40.« »Sag' ich doch: EIN KIND!« Es ist soweit. Ich bin im Alt angekommen.


Wenn das Leben zwei Optionen hat und du nur eine Wahl.


Solange Geldautomaten nicht in der Lage sind, Scheine nach Vorder- oder Rückseite sortiert auszuspucken, so lange werden wir Monks diskriminiert bleiben.


Es ist nie zu spät für einen entschlossenen Geist.