Montag, 1. Juni 2026

.x steht für 10 | 01.11.2020 • 03.11.2020

X steht für 10.


Angst ist ein Begleiter, der Mut ausbremst, Hoffnung kastriert, Glücklichsein einschränkt und Leben frisst. Angst ist scheiße.


Fick dich, Hoffnung! Fick dich, Zuversicht! Fick dich, Optimismus! Manche Dinge sind genauso falsch wie sie sich anfühlen.


»Was tun Sie da?« »Cerebrumflatulenzen koordinieren.« »Schön, wie Sie ›Twittern‹ formulieren.« »Verdammt.«


Rumknutschen ist auch Kommunikation.


Manche Männer gehen ja nahtlos von der Pubertät in die Midlife-Crisis über.


Nein. Das sind nicht die Wechseljahre. Ich bin nur irgendwo zwischen Trotzphase und Pubertät hängengeblieben.


Akzeptiere, wer du warst. Respektiere, wer du bist. Definiere, wer du wirst.


Mit dir ist doof nur halb so schlimm.


»Ich habe mich in deine Worte verliebt.« »Und der Rest?« »Ist das dann nicht egal?«


Der perfekte Sex beginnt mit Lachen und endet mit High Five.

Sonntag, 31. Mai 2026

.x steht für 10 | 30.10.2020 • 01.11.2020

X steht für 10.


Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Wenn du Pech hast, sind es Mon Chéri.


»Ja, aber vielleicht...«, sagte die Hoffnung. Und die Zeit so: »Nö!«


Verschweigen ist die stille Form von Lügen.


Fick dich, Leben! Ich bleib' jetzt liegen.


Radikale Akzeptanz ist nichts für sensible Seelen.


Man geht keine neuen Wege innerhalb seiner Komfortzone.


Man findet sich nicht innerhalb seiner Komfortzone.


Meine Erwartungen an mich selbst sind weitaus höher als die an andere. Also stellt euch mal nicht so an.


Es fühlt sich falsch an, auf den Moment zu warten, an dem sich alles richtig anfühlt.


Traurigkeit sagt nichts. Traurigkeit fragt nicht. Traurigkeit wartet nicht. Sie ist da einfach da und setzt sich zu dir.

Samstag, 30. Mai 2026

.x steht für 10 | 27.10.2020 • 29.10.2020

X steht für 10.


Hinter einem ehrlich gemeinten »Du tust mir gut!« steckt so viel mehr als nur ein Kompliment.


Momente, in denen man sich fühlt wie der simpelste Teil einer Doktorarbeit: Abgeschrieben.


Da stehst du nun. Mit deinem Päckchen in der Hand. In dem alles ist, was du zu geben hast. Und dann wird die Annahme verweigert.


Ich hatte gerade meinen Daumen im Staubsaugerrohr. Und jetzt frage ich mich, wie manche Kerle da ihren... Moment. Ich komm' nochmal rein.


Ich bin nicht traurig. Ich hab' nur gerade kein Konfetti in der Hosentasche.


In einer anderen Realität könnte alles gut sein.


Ich habe den Katern ein Spielzeug gekauft und es mit den Worten »Das ist jetzt aber schon euer Weihnachtsgeschenk, gell?!« aufgebaut. Heiligabend gibt's natürlich noch was... GRUNDGÜTIGER! Ich bin meine Mutter!


Schmerz ist unvermeidlich. Leid nicht. Leid entsteht aus Schmerz, den wir nähren.




Da laufen manchmal Filme im Kopfkino, von denen erholt man sich auch nie wieder.

Freitag, 29. Mai 2026

.x steht für 10 | 25.10.2020 • 27.10.2020

X steht für 10.


Meine Twitterpause. Ich wollte Ruhe im Kopf und Zeit, um mich ganz auf mich konzentrieren und emotional Ordnung schaffen zu können. Ich bekam maximale Gedankenkotze, es fehlt an Struktur und ich weiß nicht mehr, wohin mit mir. Das ist scheiße. Jedenfalls: Ich bin wieder da.


Und obwohl ich glaube, ein verständnisvoller und sehr nachsichtiger Mensch zu sein, fällt es mir zunehmend schwerer, auf die Befindlichkeiten derer Rücksicht zu nehmen, die meine Gefühle tagtäglich mit Füßen treten.


Jenseits von Gut und Böse ist manchmal genau der Abstand, den man braucht.


Ich will mich nie wieder vermissen müssen.




Ich bin so alt, ich habe im Zug noch geraucht.


Ich schreibe einen Einkaufszettel und habe ausnahmslos alle Produkte im Kopf. Bis zu dem Augenblick, in dem ich den Supermarkt betrete. Dann löscht sich augenblicklich mein Gedächtnis. Jedes verdammte Mal.


Im Falle meines spontanen Dahinscheidens bitte ich, • die Fotos auf meinem iPhone zu löschen, • meinen Twitter-Account zu deaktivieren und • den Inhalt meiner Nachttischschublade zu entsorgen. Und sagt meiner Mama, sie habe ein anständiges Mädchen großgezogen.


Sei immer du selbst. Außer, du kannst glücklich sein. Dann sei dein glückliches Selbst.


Kollegin: »Du hast 'ne Figur wie 'ne Vierzehnjährige!« Ich: »Sagst du mir gerade, dass ich keine Titten habe?« Kollegin [schulterzuckend]: »...« Das heißt ›Ja‹, ne?

Donnerstag, 28. Mai 2026

.x steht für 10 | 17.10.2020 • 19.10.2020

X steht für 10.


»Bitte pass auf dich auf. Ich will nicht, dass dir etwas passiert*.« *[weil ich dir dann kein Geld mehr aus den Rippen leiern könnte] Schade. Ich wäre fast gerührt gewesen.


Der individuelle Dachschaden ist egal, wenn zwei den gleichen Innenarchitekten haben.


Anstand ist mit Abstand der rücksichtsvollste.


»Ich bin müde.« »Welches Müde?« »Jedes.«


Wenn meine Katzen mich nie wecken, weil sie Hunger haben, habe ich dann überhaupt Katzen?


Eigentlich bin ich ja bloß noch hier, weil ich sonst nicht weiß, wohin mit meinen Gedanken... ...und weil ihr mir so verdammt ans Herz gewachsen seid.


Eine Entscheidung zu treffen, ist nicht das schwierigste. Die Schwierigkeit liegt darin, die Umsetzung durchzuhalten.


Immer wieder erstaunlich, wie lange man noch kann, wenn man schon lange nicht mehr kann.


Das Leben ist kein Konjunktiv. Aber wenn Nominativ nicht mal durchdekliniert, wird Genitiv Plusquamperfekt. So sieht’s aus.


Peter Lustig hat mir als Kind die Welt erklärt. Dass die aber ganz anders ist, wenn ich mal erwachsen bin, hat er nicht gesagt.

Mittwoch, 27. Mai 2026

.x steht für 10 | 14.10.2020 • 17.10.2020

X steht für 10.


Twittern. Damit nicht irgendwann der Kopf platzt.


Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und zu behüten, was von einem übrig blieb.


Setz' die Brille ab. Wir müssen knutschen.


Haltet mich für pedantisch. Aber ich setze nicht voraus, dass jemand stets weiß, wie wichtig er mir ist. Ich sage es ihm noch ab und zu.


Es gibt derart viele Synonyme für das ›Aha‹ einer Frau, so schnell und so weit kann ein Mann gar nicht rennen.


»Und Sie sind?« »Fix.« »Ich meinte…« »Und fertig.«


Reden ist Silber. Ausreden sind Schrott.


Im Kopfkino laufen schon die Wiederholungen.


Ich wollte nie die ganze Welt verändern. Deine hätte mir gereicht.


Die Zeit nimmt immer etwas mit und lässt stets etwas zurück.

Dienstag, 26. Mai 2026

.x steht für 10 | 11.10.2020 • 13.10.2020

X steht für 10.


Ich brauche nicht die Gewissheit, dass alles gut wird. Ich will die Gewissheit, dass alles gut ist.


Ich hab schon wieder Emotionen.


Ein Monk ist ein zutiefst missverstandenes Geschöpf, das unter anderem von der von ihm annähernd genauso genervten Umwelt genervt ist.


Büro. Wir unterhalten uns über die leicht eingeschränkte Erkennbarkeit der Mimik während des Tragens eines MNS. Kollege zu mir: »Dich muss man nicht sehen. Dein Lächeln kann man spüren.« In your face, fucking monday!


Der Fave am angehefteten Tweet ist wie der Handstempel am Diskothekeneingang.


Täglich vom Leben gefickt werden ist doch auch eine Art Beziehung. Oder?


Ich hatte schon keine Lust mehr, da war ich noch gar nicht wach.


Raucherpause. Wir holen die Kollegin 4 Minuten später als üblich ab. Ich: »Sorry wegen der Verspätung. Wir wurden aufgehalten.« Sie: »Puh! Ich dachte schon, wir hätten aufgehört.« Ja. Wir sind hier gerade alle etwas sensibel.


»Die Entscheidung ist gefallen.« »Und?« »Hat sich die Knie aufgeschlagen.«


Du bist gegangen und hast etwas zurückgelassen, das dir gehört: Mich.