Mittwoch, 26. August 2026

.x steht für 10 | 11.02.2022 • 14.02.2022

X steht für 10.


Mein Tipp an alle Neuen: Schreibt, was ihr wollt. Hier interpretiert eh jeder, wie er will.


Vom Geräusch abrollenden Klopapiers wachgeworden. Next level Katzenmama erreicht.


Immer wenn man denkt, man hätte jetzt wirklich genug Scheiße ertragen, kommt irgendein Arschloch und kackt nochmal drauf.


Wenn dir jemand ein ›Alles wird gut‹ auf die Stirn küsst, dann wird, verdammt nochmal, auch alles gut.


[12 Erwachsene und 3 Kinder sind nach einem Geburtstag an Corona erkrankt]: »Bei uns beiden war der Selbsttest positiv. Aber man weiß doch, wie ungenau die sind. Wir wollten halt so unbedingt mit 40 Leuten feiern.« Aber natürlich. UND ICH WILL HALT SO UNBEDINGT TÖTEN!


Übrigens: Schwurbler, Nazis und Homophoben blocke ich kommentarlos weg, wenn ich sie entdecke. Euer Rotz unter meinen Tweets erleichtert mir nur das Finden.


Manchmal ist man am Ende nicht ent-, sondern nur getäuscht. Das finde ich am schlimmsten.


Seid vorsichtig mit dem, was eure Augen zum Strahlen und euer Herz zum Leuchten bringt. So manches Licht entpuppt sich als Blender.


[erstes Date] »Wie alt bist du? Was machst du beruflich? Hast du Kinder? Was sind deine Hobbies? Wie viel sind 20 cm?« Kennenlernen ist echt anstrengend.


»Du wolltest doch Blumen zum Valentinstag?« »ABER DOCH KEINE GÜRTELROSE!«

Dienstag, 25. August 2026

.x steht für 10 | 08.02.2022 • 11.02.2022

X steht für 10.


»Warum bist du denn überall tätowiert? Das kann dir doch nicht wirklich gefallen, oder?« »Nein. Natürlich nicht. Aber ich stehe auf Schmerz. Das darf dann auch was kosten.« »Ernsthaft?« Dazu fällt mir jetzt auch nichts mehr ein.  Ernsthaft.


Es ist nie der Anfang, sondern immer das Ende einer Geschichte, das zeigt, wie viel Wahrheit und Wert in ihr steckte.


Die Krux an meinen Selbstgesprächen ist ja, dass ich genau weiß, wann ich die Klappe halten sollte - und mir dann aus purem Trotz antworte.


›Eine Entschuldigung ist kein Radiergummi‹ ist übrigens keine Entschuldigung für eine ausgebliebene Entschuldigung.


Mir ist klar, dass ich mit meinen Tweets hier keinen Blumentopf gewinne. Aber mir fehlt eh der grüne Daumen.


»Jetzt, wo ich an dich denke, fällt mir wieder ein, was ich die ganze Zeit vergessen habe.« »Was denn?« »Mich.«


»Du lebst jetzt vegan? Bist also auch so eine, die jeden Trend mitmacht.« »Nein. Ich bin nur offen für Dinge, die mich interessieren - egal, wann sie mir begegnen - und behalte bei, was mir gut tut.« Könnten Menschen vielleicht mal etwas zurückhaltender schubladisieren?


Er: »Ich bin ein Mann! Ich habe Prinzipien.« Sein Penis: »Ja, nee. Is klarhahahaha!«


»Sei dankbar für die Erfahrung und die schönen Erinnerungen.« Ich sag's mal so: Mir wurde viel mehr genommen als gegeben, weit mehr zerstört als aufgebaut. Also nein.


Ich weiß sehr wohl, dass das der einzige Platz ist, auf dem ich nicht liegen darf. Aber hey! Ich bin ein Kater und seh verdammt gut aus dabei.

Montag, 24. August 2026

.x steht für 10 | 25.01.2022 • 08.02.2022

X steht für 10.


[in der Bahn] Wieder mal bitte ich höflich einen Mitfahrer, eine Maske aufzusetzen. Er pampt mich an: »Macht dich das geil, ODER WAS?« »Gesund zu sein und zu bleiben, Rücksicht zu nehmen und meine Mitmenschen zu schützen? JA, DAS MACHT MICH GEIL!« Und euch so?


An manchen Tagen schreit das Herz so laut; das erträgt man nur in aller Stille.


Bitte habt Geduld mit mir. Ich hole mir gerade mein Leben zurück. Das funktioniert nur offline.


Aktueller Gemütszustand: Ich weiß nicht, ob ich auf der Suche nach oder der Flucht vor mir bin.


Hat man inzwischen eigentlich schon den Aktivierungscode für Olaf Scholz gefunden?


Keine halben Sachen mehr. Keine Illusionen mehr. Nie wieder.


»Auf mein Bauchgefühl kann ich mich immer verlassen.« »Und was sagt es dir?« »Ich bin jetzt satt.«


Solange du nicht in meiner Haut steckst, nicht mit meinem Herzen fühlst und nicht mit meinen Augen siehst, nicht meine Geschichte gelebt hast und nicht in meinen Schuhen weiterlaufen musst, sag mir nicht, wie ich zu denken, zu empfinden oder mich zu verhalten habe.


Friedas Synapsenyoga • Teil 8 Es ist nicht egoistisch, wenn ich mir wünsche, dass es mir gut geht.


Bitte hört auf, Menschen wie Spielzeug lieblos auszusortieren, nachdem ihr es kaputt gemacht habt. Danke.

Sonntag, 23. August 2026

.x steht für 10 | 23.01.2022 • 25.01.2022

X steht für 10.


»Was machst du gerade?« »Ich tanze.« »Wo?« »In meiner Küche.« »Alleine?« »Ja.« »Warum?« »Weil ich Bock drauf habe.« »Warum?« »Einfach so.« »Das ist bedenklich.« Nein. Es ist vielmehr bedenklich, nicht einfach so alleine in der Küche zu tanzen, wenn man gerade Bock drauf hat.


Schweigen ist die feige Art des Abschieds.


Twittern ist auch: den Gedanken eine Stimme geben.


Du kannst dich jederzeit dazu entscheiden, kein Covidiot zu sein. Einfach so.


Ich kann mir keinen Psychiater leisten. Deshalb bin ich hier.


Erst neun Uhr - und ich könnte aus mehreren Gründen schon platzen vor Zorn! Könnte. Tue ich aber nicht. Denn dabei gehe nur ich kaputt und die anderen haben ihren Willen. Und dann könnte ich grad wieder platzen vor Zorn.


Manchmal muss ich schreiben, um zu verstehen, was ich denke.


Ich hasse die Sekunde der kippenden Stimmung. Ich hasse die Minuten unaufhaltsamer Tränen. Ich hasse die Stunden stummen Starrens. Ich hasse die Tage, während derer ich aus meinem Körper austreten und mich auflösen will. Ich hasse diesen Teil von mir. Aber ich mag den anderen.


Mein Herz schlägt für dich, seit deins zu schlagen begann. Und das wird es auch noch, wenn es schon lange stillsteht.


Ein Schmerz weicht dem anderen.

Samstag, 22. August 2026

.x steht für 10 | 21.01.2022 • 23.01.2022

X steht für 10.


Ich möchte nicht ›geknuddelt‹ werden. Ich bin eine erwachsene Frau. Keine Diddl Maus.


[erstes Date] »Du bist wirklich eine unglaublich aufregende Frau…« »Awww!« »…noch keine fünf Minuten mit dir und du regst mich schon auf.« [letztes Date]


Es passiert im Leben nicht oft, dass man einem Menschen begegnet, der auf die gleiche Weise merkwürdig ist wie man selbst. Den sollte man festhalten.




Ich komme mir vor wie ein Biomarkt, so häufig habe ich in den vergangenen Tagen das Wort ›natürlich‹ benutzt.


Die 5-Jährige: »Warum tut Liebe manchmal weh, obwohl sie etwas Schönes ist?« »Freude ist auch etwas Schönes. Und da tut dir vor Lachen manchmal der Bauch weh...« Ich hoffe, es dauert noch sehr lange, bis die Kleine erfahren muss, dass das Herz nicht lacht, wenn es schmerzt.


Habt ihr euch schon mal bei 5 Grad in Socken und Trägerhemd ausgesperrt? Nein? Mein Rat: Macht das auch nicht.


Liebes Herz, es tut mir leid, dass ich nicht besser auf dich aufgepasst habe. Ich mach's wieder gut. Irgendwann. Bestimmt. Dein Verstand


Ich kann schon den Tunnel am Ende des Lichts sehen.


Sonntag ist die warmherzige Oma des kleinen Arschlochmontags.

Freitag, 21. August 2026

.x steht für 10 | 18.01.2022 • 20.01.2022

X steht für 10.


»Ich brauch erst noch 'ne Zigarette.« Chef [lacht]: »Sonst überlebst du die Sitzung nicht?« »Sonst überlebt IHR die Sitzung nicht!« Chef [lacht nicht mehr]


Friedas Synapsenyoga • Teil 5 Ich darf mir auch mal wichtiger sein als die Befindlichkeiten anderer.


Der Junior hat vielleicht utopische Geburtstagswünsche, ey. ›Schwimmen mit Schweinen auf den Bahamas‹ Hab ihm jetzt ein Schnitzel ins Badewasser geworfen.


Friedas Synapsenyoga • Teil 6 Ich darf Dinge scheiße finden, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen.


»Dir geht's immer gut. Das finde ich traurig.« »Warum das denn?« »Weil ›immer gut‹ heißt: ›Mir geht es schlecht, aber ich traue mich nicht mehr, darüber zu reden‹.«


Dass der Klügere immer nachgibt, ist ja auch ein bisschen dumm.


So ein Warum beschäftigt ja auch disproportional mehr als ein Darum.


Es blöd finden, dass ich angepisst bin, weil ich mal wieder die Angeschissene bin. Ich so. Immer.


»Ich finde Twitter wundervoll! Du auch?« »Nee. Mich wundert hier nichts mehr.«


Friedas Synapsenyoga • Teil 7 Ich muss mir Ruhe nicht erst verdienen. Sie steht mir zu.

Donnerstag, 20. August 2026

.x steht für 10 | 15.01.2022 • 18.01.2022

X steht für 10.


Ich kam, sah und dachte: ›Ach du Scheiße!‹


Ich hatte mir alles ganz anders vorgestellt. Aber vielleicht zeigt mir das Universum gerade, dass mein Leben genau so sein soll. Dass es genau so richtig ist und ich nichts mehr oder anders brauche, um glücklich zu sein. Ich mag diesen Gedanken sehr.


»Das letzte Mal, als ich solchen Muskelkater hatte, war es nach dem Sex.« »Woher willst du das so genau wissen?« »Weil mir da auch der Arsch weh tat.« »Da warst du von der Leiter gefallen.« »Ach so. Na, dann.« Freunde. Die Erinnermichs des Alters.


Wer immer von Sehnsucht getrieben ist, wird niemals Zufriedenheit erlangen.


WhatsApp Videoanruf. Er [fummelt am Smartphone rum]: »Wie kann ich dich denn lauter machen…?« Ich: »Mach mich wütend.« Hätte er aber selbst drauf kommen können.


Niemand sollte um jemanden kämpfen müssen.


Mit zunehmendem Alter eignet man sich oft neue Eigenschaften an und legt alte ab. Ich, zum Beispiel, habe jetzt endgültig keinen Bock mehr, es allen Recht zu machen.


[in der Bahn] Mir gegenüber ein Verweigerer. Reiche ihm lächelnd eine Maske: »Bitte schön. Sie haben Ihre sicher zu Hause vergessen.« Völlig perplex setzt er sie auf. Ältere Dame zu mir: »Dachte, bei denen hilft nur Gewalt. Danke, dass Sie mir das Gegenteil bewiesen haben.«


Können wir nicht einfach aufhören, Dinge für unser Unglück verantwortlich zu machen, deren Unterlassen allein in unserer Hand liegt?


»Ich trage meine Kater immer bei mir.« »In deinem Herzen?« »Auf meiner Kleidung.«