Mittwoch, 2. September 2026

.x steht für 10 | 21.03.2022 • 24.03.2022

X steht für 10.


»Im Knien bin ich geübt.« »Blowjobs, hm?« »Katzen.«


Der Schritt von Stalking zu Ghosting ist nur ein Ego weit.


Puh! Mir ist nur die Wärmflasche im Bett ausgelaufen. Ich dachte im ersten Moment: ›Uiuiuiui! Jetzt geht's aber los mit dem Altwerden!‹


Wir waren unser beider Schicksal, du und ich aber nie Bestimmung.


Die Liebe ist ein Allesfresser.


Ich habe gerade - zur Freude meiner Kater - eine Plüschmaus vom Flur ins Wohnzimmer gekickt. Was soll ich sagen? Sie war gar nicht aus Plüsch! [weint]


Wunder sind wie Sterne, die ein Herz zum Leuchten bringen.


Ich bin nicht ignorant. Ich bin echt so verpeilt.


Manchmal hat man keine Wahl. Da muss man durch die Wut gehen, weil jemand alle anderen Wege versperrt hat.


In meinem Kopf geht es gerade zu wie auf der Autobahn, nachdem ein Laster umgekippt ist: Vorne Vollsperrung, während hinten die Gedanken im Stau stehen und hupen.

Dienstag, 1. September 2026

.x steht für 10 | 13.03.2022 • 17.03.2022

X steht für 10.


Gerade stehe ich morgens nur noch intakt aus dem Bett auf, um abends kaputt wieder reinzufallen.


Ein Date, das eigentlich perfekt ist. Jemand, der dir all die Aufmerksamkeit schenkt, die du dir wünschst. Und dann springt der Funke nicht über, weil genau das dir zu viel ist und Angst macht. Herzlich willkommen in der Beziehungsunfähigkeit.


Man kann Feministin sein und trotzdem gerne vor einem Mann knien. Irre, ich weiß.


»Nein!« bedeutet »Nein!« Es bedeutet nicht »Hmhm…« oder »Okay...« oder »Eigentlich nicht, aber...« oder »Na, gut...« oder »Dir zuliebe…« oder »Ausnahmsweise…« oder, oder, oder. Wenn ich etwas nicht möchte, darf ich klar »Nein!« sagen. Ohne schlechtes Gewissen. Ich lerne…


Sich selbst ein Zuhause werden.


Ich mag Menschen, die mir bunte Bilder in den Kopf malen.


Willst du mit mir gehen? ◻️ Ja. ◻️ Nein. ◻️ Muss meine Frau fragen.


Nennt mich anspruchsvoll. Aber ich bin kein Stück Land, das man erobert, indem man sein Ding reinsteckt.


Followerzahlen verändern meinen Account nicht. Das Leben tut das.


Was ich an Twitter so schätze? Unseren Gedankenaustausch. Eure anregenden Perspektiven. Danke für euch ♡︎

Montag, 31. August 2026

.x steht für 10 | 04.03.2022 • 07.03.2022

X steht für 10.


Während des MRT eingeschlafen. Da will mal einer sagen, ich sei nicht entspannt.


Halte nicht an Menschen fest, die dich niemals halten wollten.


Nichts spricht dagegen, schlechte Erinnerungen durch gute zu ersetzen.


Diesem Samstag fehlen eindeutig eine liebevolle Umarmung, geflüsterte Liebe, das sanfte Streichen einer Haarsträhne aus dem Gesicht, ein aufrichtiger Stirnkuss, ein sinnlicher Nackenbiss und verdammt harter, dreckiger Sex.


Manchen Menschen möchte ich ja gerne mal eine ganze Ladung Buntstifte in die Augen rammen, damit sie nicht ständig nur schwarzsehen.


Angesichts der Möglichkeit, hier entfolgen, blocken und stummschalten, sich seine Timeline also nach Wunsch zurechtbasteln zu können, werden mir die Beschwerden und das Gejammer über das ›doofe / frustrierende / deprimierende etc. Twitter‹ wohl immer ein Rätsel bleiben.


Ich muss mir verzeihen können, dass ich dir alles verziehen habe.


Seit ich weniger an die Menschen denke, die mich nerven, nerven sie mich weniger. Es kann so einfach sein.


Wann wurde aus »Ja, leck mich« eigentlich »Ach, leck mich«?


Die Worte können die gleichen sein. Die Wertung ist immer eine andere.

Sonntag, 30. August 2026

.x steht für 10 | 01.03.2022 • 04.03.2022

X steht für 10.


Ich lege hier meine Gedanken ab. Es sind Momentaufnahmen. Ich schreibe weder die Verfassung noch twittere ich versteckte Botschaften. Wer also kein Hydrant ist, braucht sich auch nicht angepisst fühlen.


Sich gegenseitig Sprachnachrichten schicken ist wie telefonieren mit optionalen Denkpausen.


Es gibt Tage, die kosten dich Jahre.


Bei den allmorgendlichen Niesattacken nach den Schnelltests bin ich echt dankbar, das Beckenbodentraining auch vierundzwanzig Jahre nach der Geburt meiner Kinder nie aufgegeben zu haben.


Welch heilsame Erkenntnis, dass nicht ich dir zu wenig, sondern du mir zu viel warst.


Ich bin nicht nachtragend. Die Axt werfe ich natürlich.


Ein Mensch geht. Ein Mensch kommt. Und Wunder geschehen.


Ich bin nicht das, wozu du mich gemacht hast. Ich bin besser. Ich bin alles wert.


Knutschen ist wie »Hallo« sagen. Nur mit mehr Zunge.


Twitter ist wie dein Tagebuch, in das andere ihre Randbemerkungen kritzeln können.

Samstag, 29. August 2026

.x steht für 10 | 26.02.2022 • 28.02.2022

X steht für 10.


Was tief war, bleibt für immer. Alles andere offenbart seine Oberflächlichkeit.


»Ich wurde genaddelt.« Wer das versteht, ist alt.


Sich erneut in diesem imaginären Gefühl wiederfinden. Als ob alles davor nicht schon absurd genug gewesen wäre.


Das letzte Drehbuch war beschissen. Ab sofort führe ich selbst Regie.


So ein Penis hat ja manchmal mehr Eier als der Kerl, der an ihm dranhängt.


Heute sind unsere Gedanken noch wichtiger. 💙💙💙 💛💛💛 🕊️🕊️🕊️


In Selbstgefälligkeit ist übrigens das Wort ›Fall‹ versteckt. Der kommt danach.


»Und Sie sind?« »Permanent müde, hungrig, betrunken und untervögelt. Außerdem hasse ich Menschen und Montage.« »Willkommen bei Twitter.«


Der sicherste Weg, mich für lange zu vergraulen, ist, mir nur kurz das Gefühl geben, unerwünscht zu sein.


[gerade im Radio] »...lassen uns trotz des Krieges in der Ukraine nicht den Spaß am Karneval verderben...« Bin ich die Einzige, die die Wortwahl ›verderben lassen‹ für völlig daneben, selbstgefällig, taktlos, verachtend und inhuman hält?

Freitag, 28. August 2026

.x steht für 10 | 18.02.2022 • 26.02.2022

X steht für 10.


Möge Karma der letzte Fick deines Lebens sein. Namasté.


Friedas Synapsenyoga • Teil 9 Die Verantwortung für mein Wohlbefinden trage nur ich. Niemand sonst.


Ich bin kein vorbildliches Hausmütterchen. Wer mit mir also nur sein fragwürdiges Ego poliert, darf sich hinterher nicht über die Kratzer in seinem Lack wundern.


»Du strickst Socken?« »Ja.« »Und häkelst Decken?« »Ja.« »Das ist unsexy. Du wirst versauern.« »Das kleingeistig. Du wirst erfrieren.«


»Liebe«, haben sie gesagt. »Lieben ist Leben!« Dass man aber verschwendete Zeit nicht zurück bekommt, Zerstörtes nicht repariert wird und Liebe sich am Ende in Luft auflöst, haben sie nicht gesagt.


Nur die Sub macht den Mann zum Dom. Alles andere ist bloß lächerliches Gehabe.


Steuererklärung gemacht. Entweder ich bekomme 154.480 Euro zurück oder ich hab irgendwo ein Komma vergessen.


Was tief ist, bleibt für immer, alles andere verliert sich in Oberflächlichkeit.


Ich bin auffällig tätowiert, weil ich nicht gesehen werden will. Und ja, das ist bereits alles, was man über mich wissen muss.


Friedas Synapsenyoga • Teil 10 Ich darf mich distanzieren - von Menschen, Gedanken und Gefühlen -, um mich selbst zu schützen.

Donnerstag, 27. August 2026

.x steht für 10 | 15.02.2022 • 18.02.2022

X steht für 10.


Mir selbst begegnen - mit Nachsicht, mit Geduld, mit Liebe, mit Verständnis. Und irgendwann vielleicht mit Stolz.


[Gespräch mit dem 3-jährigen Neffen] Er: »Magst du Kinder?« Ich: »Ja.« Er: »Und hast du mich lieb?« Ich: »Natürlich.« Er: »Willst du meine Oma sein?« [hachzt] Nie wurde ich liebenswerter und herzschmelzender ›alt‹ genannt.


Ich muss dich erst zu Ende hassen, bevor ich dich egalen kann.


Freundschaft ist die Jogginghose der zwischenmenschlichen Beziehungen.


Wenn man andere belügt, betrügt man auch immer sich selbst.


»Du hast's doch mit dir machen lassen!« »Ja. Und das hatte tausend Gründe.« [Abwinken] Hört mal, Leute: Wenn eure Empathie auf einen Teelöffel passt, schluckt damit auch euren Kommentar runter. Schmerzliche Erkenntnisse sind bittere Medizin genug.


Kein Heavy Metal hören, weil man ›den Gesang nicht versteht‹. Aber 'ne DVD-Sammlung von Til Schweiger im Regal. Leute, ey!


Ha! Gerade herausgefunden, warum Menschen die Maske unter der Nase tragen: DIE POPELN PERMANENT!


Du blutest endlich nicht mehr. Dann repariere ich dich jetzt und vernähe die Risse. Sei stark. Die Stiche werden nochmal schmerzhaft sein. Bleib nur tapfer, mein Herz, bis wir die Fäden ziehen können.


Jemandem voll eine reinlächeln.