Donnerstag, 26. Februar 2026

.x steht für 10 | 12.11.2019 • 15.11.2019

X steht für 10.


Manchmal ist es die Ruhe vor dem Sturm. Und manchmal vor der Stille.


Ich glaube, so langsam gewöhne ich mich an euch.


»Dir geht's immer gut. Das finde ich traurig.« »Warum das denn?« »Weil ›immer gut‹ heißt: ›Mir geht es schlecht, aber ich traue mich nicht mehr, darüber zu reden‹.«


Kennt ihr das auch? Längst hinfällige Gewohnheiten, die sich einfach nicht ablegen lassen? Ich schaue immer noch nach dem Hund, wenn ich die Füße vom Sofa nehme, will ständig in den 6. Gang schalten und halte nach wie vor die offene Hand hin, wenn jemand Bonbonpapier zerknüllt.


Die Fesseln im Kopf sind es, die das Herz strangulieren.


Sich freimachen. Um das dicke Fell anzuziehen. Sich zurückziehen. Um nach vorne zu kommen. Loslassen. Und das Leben anzupacken. Auf dem Boden bleiben. Um zu den Sternen zu fliegen.


Ich bin so alt, ich hab' noch bis viertel nach acht warten müssen, um einen Spielfilm zu schauen.


Wer Tiefe sucht, darf die Dunkelheit nicht fürchten.


[ˈtantə ˈfʁiːda] @dietantefrieda  15. Nov. 2019
Ey! Universum? Welche Götter haben denn heute Dienst?


Mich deucht, obgleich ich hier zuweilen wie eine olle Vettel daherkomme und über Gebumfidelei schwadroniere, geht fürderhin nur wenig meines natürlichen Liebreizes perdu. So.

Mittwoch, 25. Februar 2026

.x steht für 10 | 09.08.2019 • 12.11.2019

X steht für 10.


Bruder im Geist. Freund im Leben. Wir haben uns 13 Jahre begleitet. Heute gehen wir gemeinsam den letzten und schwersten Weg. Zurück bleiben die Erinnerung und der Platz in meinem Herzen. Goodbye, Anton ♡


Oft braucht es nur ein einziges Ereignis, um alle Erinnerungen an gestern und Gedanken an morgen für einen Moment in den Hintergrund zu rücken.


Letzte Momente bewusst aufnehmen, tief einsaugen, damit sie für immer in dir verankert bleiben.


Und in der dunkelsten meiner Zeit sagte ich schließlich zu meinen Dämonen: »Ihr seid zwar auf meinem Spielplatz, aber auf meine Schaukel lass ich euch nicht mehr!«


Wenn du gehst, teilst du immer eine Erinnerung. Den einen Teil nimmst du mit. Den anderen Teil lässt du zurück.


Manchmal frage ich mich: ›Wie blöd kann man eigentlich sein?‹ Dann fällt mir wieder ein, dass ich die Antwort lieber nicht wissen will.


Das Leben findet im Heute und Morgen statt, nicht im Gestern. Wenn man das erstmal begriffen hat, geht man über das bloße Existieren hinaus.


Leben sollte es sein. Nicht bloß Überleben.


Oft sind es die kleinen Schritte, die übersehen werden, aber die größte Wegstrecke zurücklegen.


Am Ende kommt es nicht darauf an, ob es das alles wert ist, sondern ob du es so überhaupt willst.

Dienstag, 24. Februar 2026

.x steht für 10 | 07.11.2019 • 09.11.2019

X steht für 10.


Manchmal baut man eine Mauer, um sich zu schützen, und bedenkt dabei nicht, dass man dahinter sich selbst schutzlos ausgeliefert ist.


Erst am Ende eines Tages weißt du, worunter du ihn verbuchen musst. Und bestenfalls auch dich.


Klammere dich nie an eine Hoffnung. Sie gibt dir keinen Halt, wenn die Realität dich zu Fall bringt.


Niemals bis zum bitteren Ende. Süß oder scharf. Das ist okay.


Natürlich würde ich manche Tweets heute nicht mehr so schreiben. Weil ich reflektiert oder eine andere Perspektive bekommen habe. Dennoch werde ich sie ums Verrecken nicht löschen, da alle Zeugnis eines Augenblicks sind. Alle Teil von mir.


Das Leben ist, was du daraus machst. Ganz egal was, du wirst es manchmal vermasseln, das ist die universelle Wahrheit. Aber das Gute daran ist, du kannst dir selbst aussuchen, wie du es vermasseln willst. [Marilyn Monroe]


Mama [in Plauderlaune] Papa, 70 [furztrocken]: »Deine Mutter ist wie der BER. Zig Baustellen. Dass die mal fertig wird, erlebe ich vermutlich nicht mehr.« Darauf ein High-Five.


»Und was machst du in deiner Freizeit?« »Ich analysiere Tweets, die ich nicht verstehe, und poste meine Hobbypsychologendiagnose via Blog, um den Tweetverfasser öffentlich anzuprangern.« »Hast du ein Aufmerksamkeitsdefizit?« »Leider ja.« [weint]


Der Weg zurück zu dir selbst geht immer bergauf. Deshalb ist er so kräftezehrend.


Solange ich mit mir im Reinen bin, noch alle Tassen im Schrank habe, im Oberstübchen Licht brennt, ich mich bei mir ausruhen kann und Gedanken habe, die mich wärmen, bin ich mein Zuhause.

Montag, 23. Februar 2026

.x steht für 10 | 04.11.2019 • 07.11.2019

X steht für 10.


Die Unvorhersehbarkeit des Offensichtlichen.


Die Seele ist so lange auf Reisen, bis das Herz ein Zuhause gefunden hat.


Wo du auch hingehst, deine Gedanken nimmst du immer mit.


»Seien Sie still!« »Ich habe doch gar nichts gesa…« »Sie haben etwas gedacht. Das irritiert.« [Sherlock Holmes, S1/1] Harte Liebe.


Ich versuche immer, einen Menschen als Ganzes zu sehen. Mit all seinen Stärken und Schwächen, Sorgen, Hoffnungen, Ängsten und seinem Schmerz. Mit allem, was ihn zu dem gemacht hat, der er ist, und zu seinem Verhalten beiträgt. Manchmal denke ich aber auch nur: »So'n Vollidiot.«


Manchmal ist es die Unveränderlichkeit einer Sache, die die größte Veränderung hervorruft.


Es ist doch eigentlich ganz einfach: Eine wirklich gute Partnerschaft basiert auf Leidenschaft. Leidenschaft basiert auf Liebe. Liebe basiert auf Vertrauen. Vertrauen basiert auf Ehrlichkeit.


Ich liebe diese unbeherrschte Hast, wenn wir leidenschaftlich übereinander herfallen, genauso wie ich die bewusste Ruhe liebe, mit der wir Haut an Haut still dem Schlagen unserer Herzen lauschen.


Ich wollte das alles nicht. Aber dich wollte ich mehr.


Wer hat heute eigentlich Nachtmahrwache?

.zoo frankfurt am main | 11ter 10ter 5undzwanzig • teil 6

Das Grzimek-Haus, auch Nachttierhaus genannt, ist eine der bekanntesten Attraktionen im Zoo Frankfurt. Es wurde 1978 eröffnet und ehrt den legendären Zoodirektor Bernhard Grzimek. 


Durch einen künstlichen Lichtrhythmus wird der Tag zur Nacht gemacht. So können Besucher nachtaktive Tiere während ihrer Wachphase beobachten. Nach dem Betreten benötigen die menschlichen Augen etwa 10 Minuten, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Es gilt, zusammen mit der Anlage im Bronx Zoo (New York), als eines der größten Nachttierhäuser der Welt. 




Das Haus beherbergt seltene und bedrohte Arten, darunter nachtaktive Fingertiere (Aye-Ayes), Erdferkel, Kiwis, Faultiere, Fledermäuse, Schlankloris und Nacktmulle. Im Ein- und Ausgangsbereich finden sich tagaktive Tiere wie Zwergotter, Fossas und Kurzschnabeligel.







Was natürlich nicht auf den Fußwegen fehlen darf, ist der Pfau. Bunt war auch unser Zoobesuch.

Wir machten uns am späten Nachmmittag auf den Weg zur Einlösung eines weiteren Geburstagsgeschenks.




Bina hatte sich einen Besuch im moriki gewünscht. Das moriki ist ein renommiertes japanisches Fusion-Restaurant im Frankfurter Westend, das für seine moderne Interpretation der pan-asiatischen Küche bekannt ist. Es befindet sich direkt in den Deutsche Bank Türmen nahe der Alten Oper. Japanische Crossover-Küche von Starkoch The Duc Ngo, spezialisiert auf kreative Sushi-Rollen, Sashimi und Fischgerichte wie Black Cod. Das Ambiente ist modern, urban und schick mit bodentiefen Glaswänden und einer großen Terrasse mit Lounge-Charakter.







Der Tag war lang und ausfüllend, sodass wir uns im Anschluss an das Essen direkt auf den Heimweg machten. Jede in ihre eigene Richtung.



Sonntag, 22. Februar 2026

.x steht für 10 | 02.11.2019 • 04.11.2019

X steht für 10.


Tage, an denen sich ein bisschen Sommer in die grauen Wintergedanken schleicht. Davon ein paar mehr, bitte.


Liebe ist. Manchmal. Abgründe sehen. Mit ihnen umgehen. Können. Wollen.


Den Wert einer Sache kennt der Verstand. Aber das Herz bestimmt ihn.


[im Badezimmer] Eine Fliege schwirrt ganz aufgeregt vor meiner Nase rum. Nachdem ich mich ausgezogen habe, stürzt sie ins Waschbecken und ist offensichtlich tot. Man kann's aber auch übertreiben mit der Dramatik.


Gedanken... so schön... ich könnte Tränen kotzen.


»Meine Fresse!« [abfälliges Lachen] »Du nimmst Twitter ganz schön wichtig.« Ja. Das tue ich. Denn meine Zeit ist zu kurz und mir viel zu kostbar, um mich freiwillig mit Dingen zu beschäftigen, die mir nicht am Herzen liegen.


Ich bin nicht hier, um Tweets zu schweigen.


Es gibt Dinge. Die gibt es. Nur mit dir.


Ich mag ja Menschen, die immer wieder sagen müssen, dass sie so viel klüger sind als ich. Deutlicher könnten sie mir ihre Verunsicherung nicht zeigen.


Die Offensichtlichkeit des Unvorhersehbaren.