Manchmal ist es nur ein kleiner Fliegenschiss auf der Festplatte. Aber er reicht, um das ganze System endgültig zum Zusammenbruch zu bringen.
[Kippen sind alle]
»Na, toll! Noch schlimmer kann dieser Scheißkackfotzendreckstag jetzt wenigstens nicht mehr werden.«
[Weinflasche im Hintergrund]:
*plopp*
*schepper*
*klirr*
Nur ein Mal so viel Macht haben wie ein Gefühl.
»Vater? Warum hast du den Menschen Ohren gegeben? Sie hören ja doch nie zu!«
»Sohn: In zweitausendundzwanzig Jahren werde ich ihnen ein Virus schicken.«
»Und dann werden sie endlich zuhören?«
»Nein. Aber die Mund- und Nasen-Masken müssen schließlich irgendwo befestigt werden.«
Ich bin über fünfzig, habe schon mehr Zeit hinter als noch vor mir und bereits Unmengen an Erinnerungen und Erfahrungen. Für Grübeleien, warum mich jemand nicht mehr in seinem Leben will, habe ich keine Synapsen mehr frei.
Dieses
›über Tränen hinweglächeln‹
beherrsche ich immer
weniger gut.
Irre, wie viel man noch von dem erträgt,
was schon lange nicht mehr tragbar ist.
Da bringt man die Terrasse auf Hochglanz, macht sie sich schön gemütlich, und dann kann man nicht mal draußen sitzen, weil einem das Gesicht wegläuft.
Ich werde das Schneewittchen 2020. Nur in Blond.
Danke, Heuschnupfen. Danke für nichts.
Tage wie ein Nadelkissen.
Vielleicht habe ich inzwischen so viel verdrängt, dass auch ein Teil von mir verschwunden ist.
