Samstag, 29. August 2026

.x steht für 10 | 26.02.2022 • 28.02.2022

X steht für 10.


Was tief war, bleibt für immer. Alles andere offenbart seine Oberflächlichkeit.


»Ich wurde genaddelt.« Wer das versteht, ist alt.


Sich erneut in diesem imaginären Gefühl wiederfinden. Als ob alles davor nicht schon absurd genug gewesen wäre.


Das letzte Drehbuch war beschissen. Ab sofort führe ich selbst Regie.


So ein Penis hat ja manchmal mehr Eier als der Kerl, der an ihm dranhängt.


Heute sind unsere Gedanken noch wichtiger. 💙💙💙 💛💛💛 🕊️🕊️🕊️


In Selbstgefälligkeit ist übrigens das Wort ›Fall‹ versteckt. Der kommt danach.


»Und Sie sind?« »Permanent müde, hungrig, betrunken und untervögelt. Außerdem hasse ich Menschen und Montage.« »Willkommen bei Twitter.«


Der sicherste Weg, mich für lange zu vergraulen, ist, mir nur kurz das Gefühl geben, unerwünscht zu sein.


[gerade im Radio] »...lassen uns trotz des Krieges in der Ukraine nicht den Spaß am Karneval verderben...« Bin ich die Einzige, die die Wortwahl ›verderben lassen‹ für völlig daneben, selbstgefällig, taktlos, verachtend und inhuman hält?

Freitag, 28. August 2026

.x steht für 10 | 18.02.2022 • 26.02.2022

X steht für 10.


Möge Karma der letzte Fick deines Lebens sein. Namasté.


Friedas Synapsenyoga • Teil 9 Die Verantwortung für mein Wohlbefinden trage nur ich. Niemand sonst.


Ich bin kein vorbildliches Hausmütterchen. Wer mit mir also nur sein fragwürdiges Ego poliert, darf sich hinterher nicht über die Kratzer in seinem Lack wundern.


»Du strickst Socken?« »Ja.« »Und häkelst Decken?« »Ja.« »Das ist unsexy. Du wirst versauern.« »Das kleingeistig. Du wirst erfrieren.«


»Liebe«, haben sie gesagt. »Lieben ist Leben!« Dass man aber verschwendete Zeit nicht zurück bekommt, Zerstörtes nicht repariert wird und Liebe sich am Ende in Luft auflöst, haben sie nicht gesagt.


Nur die Sub macht den Mann zum Dom. Alles andere ist bloß lächerliches Gehabe.


Steuererklärung gemacht. Entweder ich bekomme 154.480 Euro zurück oder ich hab irgendwo ein Komma vergessen.


Was tief ist, bleibt für immer, alles andere verliert sich in Oberflächlichkeit.


Ich bin auffällig tätowiert, weil ich nicht gesehen werden will. Und ja, das ist bereits alles, was man über mich wissen muss.


Friedas Synapsenyoga • Teil 10 Ich darf mich distanzieren - von Menschen, Gedanken und Gefühlen -, um mich selbst zu schützen.

Donnerstag, 27. August 2026

.x steht für 10 | 15.02.2022 • 18.02.2022

X steht für 10.


Mir selbst begegnen - mit Nachsicht, mit Geduld, mit Liebe, mit Verständnis. Und irgendwann vielleicht mit Stolz.


[Gespräch mit dem 3-jährigen Neffen] Er: »Magst du Kinder?« Ich: »Ja.« Er: »Und hast du mich lieb?« Ich: »Natürlich.« Er: »Willst du meine Oma sein?« [hachzt] Nie wurde ich liebenswerter und herzschmelzender ›alt‹ genannt.


Ich muss dich erst zu Ende hassen, bevor ich dich egalen kann.


Freundschaft ist die Jogginghose der zwischenmenschlichen Beziehungen.


Wenn man andere belügt, betrügt man auch immer sich selbst.


»Du hast's doch mit dir machen lassen!« »Ja. Und das hatte tausend Gründe.« [Abwinken] Hört mal, Leute: Wenn eure Empathie auf einen Teelöffel passt, schluckt damit auch euren Kommentar runter. Schmerzliche Erkenntnisse sind bittere Medizin genug.


Kein Heavy Metal hören, weil man ›den Gesang nicht versteht‹. Aber 'ne DVD-Sammlung von Til Schweiger im Regal. Leute, ey!


Ha! Gerade herausgefunden, warum Menschen die Maske unter der Nase tragen: DIE POPELN PERMANENT!


Du blutest endlich nicht mehr. Dann repariere ich dich jetzt und vernähe die Risse. Sei stark. Die Stiche werden nochmal schmerzhaft sein. Bleib nur tapfer, mein Herz, bis wir die Fäden ziehen können.


Jemandem voll eine reinlächeln.

Mittwoch, 26. August 2026

.x steht für 10 | 11.02.2022 • 14.02.2022

X steht für 10.


Mein Tipp an alle Neuen: Schreibt, was ihr wollt. Hier interpretiert eh jeder, wie er will.


Vom Geräusch abrollenden Klopapiers wachgeworden. Next level Katzenmama erreicht.


Immer wenn man denkt, man hätte jetzt wirklich genug Scheiße ertragen, kommt irgendein Arschloch und kackt nochmal drauf.


Wenn dir jemand ein ›Alles wird gut‹ auf die Stirn küsst, dann wird, verdammt nochmal, auch alles gut.


[12 Erwachsene und 3 Kinder sind nach einem Geburtstag an Corona erkrankt]: »Bei uns beiden war der Selbsttest positiv. Aber man weiß doch, wie ungenau die sind. Wir wollten halt so unbedingt mit 40 Leuten feiern.« Aber natürlich. UND ICH WILL HALT SO UNBEDINGT TÖTEN!


Übrigens: Schwurbler, Nazis und Homophoben blocke ich kommentarlos weg, wenn ich sie entdecke. Euer Rotz unter meinen Tweets erleichtert mir nur das Finden.


Manchmal ist man am Ende nicht ent-, sondern nur getäuscht. Das finde ich am schlimmsten.


Seid vorsichtig mit dem, was eure Augen zum Strahlen und euer Herz zum Leuchten bringt. So manches Licht entpuppt sich als Blender.


[erstes Date] »Wie alt bist du? Was machst du beruflich? Hast du Kinder? Was sind deine Hobbies? Wie viel sind 20 cm?« Kennenlernen ist echt anstrengend.


»Du wolltest doch Blumen zum Valentinstag?« »ABER DOCH KEINE GÜRTELROSE!«

Dienstag, 25. August 2026

.x steht für 10 | 08.02.2022 • 11.02.2022

X steht für 10.


»Warum bist du denn überall tätowiert? Das kann dir doch nicht wirklich gefallen, oder?« »Nein. Natürlich nicht. Aber ich stehe auf Schmerz. Das darf dann auch was kosten.« »Ernsthaft?« Dazu fällt mir jetzt auch nichts mehr ein.  Ernsthaft.


Es ist nie der Anfang, sondern immer das Ende einer Geschichte, das zeigt, wie viel Wahrheit und Wert in ihr steckte.


Die Krux an meinen Selbstgesprächen ist ja, dass ich genau weiß, wann ich die Klappe halten sollte - und mir dann aus purem Trotz antworte.


›Eine Entschuldigung ist kein Radiergummi‹ ist übrigens keine Entschuldigung für eine ausgebliebene Entschuldigung.


Mir ist klar, dass ich mit meinen Tweets hier keinen Blumentopf gewinne. Aber mir fehlt eh der grüne Daumen.


»Jetzt, wo ich an dich denke, fällt mir wieder ein, was ich die ganze Zeit vergessen habe.« »Was denn?« »Mich.«


»Du lebst jetzt vegan? Bist also auch so eine, die jeden Trend mitmacht.« »Nein. Ich bin nur offen für Dinge, die mich interessieren - egal, wann sie mir begegnen - und behalte bei, was mir gut tut.« Könnten Menschen vielleicht mal etwas zurückhaltender schubladisieren?


Er: »Ich bin ein Mann! Ich habe Prinzipien.« Sein Penis: »Ja, nee. Is klarhahahaha!«


»Sei dankbar für die Erfahrung und die schönen Erinnerungen.« Ich sag's mal so: Mir wurde viel mehr genommen als gegeben, weit mehr zerstört als aufgebaut. Also nein.


Ich weiß sehr wohl, dass das der einzige Platz ist, auf dem ich nicht liegen darf. Aber hey! Ich bin ein Kater und seh verdammt gut aus dabei.

Montag, 24. August 2026

.x steht für 10 | 25.01.2022 • 08.02.2022

X steht für 10.


[in der Bahn] Wieder mal bitte ich höflich einen Mitfahrer, eine Maske aufzusetzen. Er pampt mich an: »Macht dich das geil, ODER WAS?« »Gesund zu sein und zu bleiben, Rücksicht zu nehmen und meine Mitmenschen zu schützen? JA, DAS MACHT MICH GEIL!« Und euch so?


An manchen Tagen schreit das Herz so laut; das erträgt man nur in aller Stille.


Bitte habt Geduld mit mir. Ich hole mir gerade mein Leben zurück. Das funktioniert nur offline.


Aktueller Gemütszustand: Ich weiß nicht, ob ich auf der Suche nach oder der Flucht vor mir bin.


Hat man inzwischen eigentlich schon den Aktivierungscode für Olaf Scholz gefunden?


Keine halben Sachen mehr. Keine Illusionen mehr. Nie wieder.


»Auf mein Bauchgefühl kann ich mich immer verlassen.« »Und was sagt es dir?« »Ich bin jetzt satt.«


Solange du nicht in meiner Haut steckst, nicht mit meinem Herzen fühlst und nicht mit meinen Augen siehst, nicht meine Geschichte gelebt hast und nicht in meinen Schuhen weiterlaufen musst, sag mir nicht, wie ich zu denken, zu empfinden oder mich zu verhalten habe.


Friedas Synapsenyoga • Teil 8 Es ist nicht egoistisch, wenn ich mir wünsche, dass es mir gut geht.


Bitte hört auf, Menschen wie Spielzeug lieblos auszusortieren, nachdem ihr es kaputt gemacht habt. Danke.

Sonntag, 23. August 2026

.x steht für 10 | 23.01.2022 • 25.01.2022

X steht für 10.


»Was machst du gerade?« »Ich tanze.« »Wo?« »In meiner Küche.« »Alleine?« »Ja.« »Warum?« »Weil ich Bock drauf habe.« »Warum?« »Einfach so.« »Das ist bedenklich.« Nein. Es ist vielmehr bedenklich, nicht einfach so alleine in der Küche zu tanzen, wenn man gerade Bock drauf hat.


Schweigen ist die feige Art des Abschieds.


Twittern ist auch: den Gedanken eine Stimme geben.


Du kannst dich jederzeit dazu entscheiden, kein Covidiot zu sein. Einfach so.


Ich kann mir keinen Psychiater leisten. Deshalb bin ich hier.


Erst neun Uhr - und ich könnte aus mehreren Gründen schon platzen vor Zorn! Könnte. Tue ich aber nicht. Denn dabei gehe nur ich kaputt und die anderen haben ihren Willen. Und dann könnte ich grad wieder platzen vor Zorn.


Manchmal muss ich schreiben, um zu verstehen, was ich denke.


Ich hasse die Sekunde der kippenden Stimmung. Ich hasse die Minuten unaufhaltsamer Tränen. Ich hasse die Stunden stummen Starrens. Ich hasse die Tage, während derer ich aus meinem Körper austreten und mich auflösen will. Ich hasse diesen Teil von mir. Aber ich mag den anderen.


Mein Herz schlägt für dich, seit deins zu schlagen begann. Und das wird es auch noch, wenn es schon lange stillsteht.


Ein Schmerz weicht dem anderen.