Samstag, 21. Februar 2026
.x steht für 10 | 30.10.2019 • 01.11.2019
.zoo frankfurt am main | 11ter 10ter 5undzwanzig • teil 4
Das Menschenaffenhaus im Frankfurter Zoo, bekannt als „Borgori-Wald“, bietet auf rund 10.000 Quadratmetern ein naturnahes Zuhause für Bonobos, Gorillas und andere Affenarten. Es simuliert ein tropisches Klima und ermöglicht eine artgemäße Haltung. Besucher können die Tiere in großzügigen Innen- und Außenanlagen beobachten. Das Hauptaugenmerk liegt auf Menschenaffen wie Bonobos und Gorillas, wobei der Zoo eine lange Tradition in deren Zucht und Haltung hat. Auch andere Affenarten sind dort vertreten. Das Haus ist ein Highlight des Zoos, in dem tropische Temperaturen herrschen. Nach einer Modernisierung wurden Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um Ausbrüche, wie sie bei Orang-Utans vorkamen, zu verhindern. Regelmäßig gibt es Nachwuchs, wie beispielsweise bei den Gorillas, der dort beobachtet werden kann. Das Menschenaffen-Haus im Zoo Frankfurt ist ein zentraler Bestandteil des Zoos, der oft über den Haupteingang gut erreichbar ist.
Die Erdmännchen gehören zu den beliebtesten Bewohnern im Zoo Frankfurt und sind in einer großzügigen, naturnahen Anlage untergebracht. Ihre Anlage befindet sich zentral zwischen der Afrikasavanne, dem großen Spielplatz und dem Borgori-Wald, und besteht aus Außenbereich und einem Warmhaus im Gewächshausstil, in dem die Tiere auch bei schlechtem Wetter beobachtet werden können. Nach einem tragischen Vorfall im Jahr 2012, bei dem eine Gruppe durch eine eingestürzte Höhle ums Leben kam, wurde das Gehege umfassend modernisiert. Die aktuelle Anlage verfügt über ein spezielles Substrat und künstliche Felswände, die das natürliche Grabverhalten ermöglichen, aber gleichzeitig die Stabilität der Gänge sichern. Erdmännchen sind übrigens die Tiere mit den meisten Patenschaften im Frankfurter Zoo.
Fortsetzung folgt.
Freitag, 20. Februar 2026
.x steht für 10 | 28.10.2019 • 30.10.2019
.zoo frankfurt am main | 11ter 10ter 5undzwanzig • teil 3
Unser Liebling ..abgesehen von den Capybaras.. war das Okapi. Die Haltung dieser Tiere hat im Frankfurter Zoo eine lange Tradition. er ehemalige Zoodirektor Bernhard Grzimek brachte 1954 das erste Okapi nach Deutschland und in den Frankfurter Zoo. Der Zoo war 1960 für die deutsche Erstzucht verantwortlich. Bis heute wurden insgesamt 28 Jungtiere im Zoo geboren, was den Zoo zu einem wichtigen Akteur in der Zucht dieser stark gefährdeten Art macht. Okapis (Okapia johnstoni) gelten in ihrem natürlichen Lebensraum, den Regenwäldern der Demokratischen Republik Kongo, als stark gefährdet (endangered). Der Zoo Frankfurt koordiniert das internationale Zuchtbuch und beteiligt sich an Artenschutzprojekten, unter anderem im Maiko-Nationalpark im Kongo, um die Populationen vor Ort zu schützen. Es gibt regelmäßig Nachwuchs im Frankfurter Zoo; zum Beispiel wurden im Juli 2024 und Januar 2025 Jungtiere geboren. Okapi-Jungtiere verbringen ihre ersten Lebenswochen geschützt im Stall und sind für Besucher nicht sofort sichtbar. Der Zoo feiert auch jährlich den Welt-Okapi-Tag, um auf die Bedrohung der Art aufmerksam zu machen.
Das Giraffenhaus im Zoo Frankfurt ist ein traditionsreicher Bau aus dem Jahr 1953, in dem Besucher den Netzgiraffen besonders nahe kommen können.
Neben den Giraffen (darunter das Weibchen Shujaa, das größte Tier des Zoos) leben hier weitere Arten wie Kirk-Dikdiks (Zwergantilopen), Zebraskinke und Zwergmäuse. Im Rahmen eines umfassenden Masterplans wird das aktuelle Giraffenhaus langfristig ersetzt. Bis 2033 soll ein neuer, 2,4 Hektar großer Bereich entstehen, in dem Giraffen zusammen mit Nashörnern, Zebras und Antilopen in einer weitläufigen Savannenlandschaft leben werden. Geplant sind Stege auf verschiedenen Ebenen, die auch im Winter Einblicke in die Innenbereiche ermöglichen.
Immer wieder trifft man beim Schlendern auch auf putzige Zoobewohner, die vermutlich nicht in der Tierbestandskartei gelistet sind.
Fortsetzung folgt.
Donnerstag, 19. Februar 2026
.x steht für 10 | 25.10.2019 • 27.10.2019
.zoo frankfurt am main | 11ter 10ter 5undzwanzig • teil 2
Weiter geht's mit der Führung durch den Frankfurter Zoo. Inzwischen sind wir drei Jägermeisterinnen bei den Pinguinen angekommen. Die Humboldt-Pinguin-Anlage im Zoo Frankfurt ist eine der modernsten Anlagen des Parks und bietet durch ein innovatives Design besonders nahe Begegnungen mit den Tieren. Sie wurde im Mai 2019 offiziell eröffnet.
Die Anlage ist als offene Küstenlandschaft gestaltet. Besucher können die Pinguine auf verschiedenen Ebenen beobachten: Es gibt Unterwassereinblicke durch große Scheiben sowie einen Weg, der sanft nach oben führt, sodass man die Kolonie fast wie von einer Landzunge aus überblicken kann. In der Anlage lebt eine Kolonie von ca. 30 bis 40 Brutpaaren der bedrohten Humboldt-Pinguine. Diese Art stammt aus Chile und Peru und kommt mit dem Frankfurter Klima sehr gut zurecht, weshalb sie das ganze Jahr über im Freien bleiben kann.
Das Becken schließt optisch direkt an den "Großen Weiher" an, was eine weite Wasserlandschaft suggeriert. Da kein energieintensives Kühlhaus benötigt wird, spart die Anlage erhebliche Mengen CO2 ein.
Im Zoo Frankfurt leben aktuell der männliche Spitzmaulnashorn-Senior Taco (seit Juli 2024) und das weibliche Flussnilpferd Petra. Der 1,5 Tonnen schwere Bulle Taco (29) kam aus Köln, um das nach dem Tod von Bulle Kalusho im Dezember 2023 leere Gehege zu beziehen und seinen Lebensabend zu verbringen. Er ist sehr entspannt und selbstbewusst. Nilpferddame Petra, die älter als 45 Jahre ist, teilt sich den Bereich. Sie ist mit schätzungsweise über zwei Tonnen schwerer als das Nashorn und ein Publikumsliebling. Taco und Petra teilen sich das Nashorn-|Nilpferdhaus, wobei die Anlage aus den 1950er Jahren stammt und langfristig durch einen neuen Afrika-Bereich ersetzt werden soll. Der Zoo Frankfurt setzt sich aktiv für den Erhalt dieser bedrohten Arten ein.
Fortsetzung folgt.

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