Donnerstag, 15. Januar 2026

.x steht für 10 | 23.07.2019 • 24.07.2019

X steht für 10.


Manche Dinge muss man aufgeben, um sich selbst nicht aufzugeben.


Zum Glück fahren nur alle anderen scheiße. Nicht auszudenken, würde ich auch schlecht Autofahren.


Die mächtigste Art der Liebe sagt ›Mama‹ zu mir.


Wenn sich der eine ohne den anderen nicht vollständig fühlt. Was fehlt ihm dann? Ein Arm? Ein Bein? Das Hirn?


Dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und sich selbst genug zu sein.


Warum sollte man es sich denn auch leicht machen, wenn schwer doch so viel leichter ist?


»Frrrrrrrieda... Punkt zwölf. Nur du und ich. Zwei heiße, schwitzende Körper...« Der Lieblingskollege und ich laufen bei 34° C unsere Mittagspausenrunde. Was dachtet Ihr denn?


Manchmal ist Hoffnung wie Borreliose: Brennende Nervenschmerzen, die sich nachts verschlimmern. Nervenreizungen mit Taubheitsgefühlen, Seh- und Hörstörungen. Hoffnung ist eine Zecke.


Hinfallen. Aufstehen. Krone abgeben.


[Dachgeschossbewohner bitte weiterscrollen] Ich wohne Souterrain UND MUSS ZUM AUFWÄRMEN NACH DRAUßEN GEHEN!

Mittwoch, 14. Januar 2026

.x steht für 10 | 20.07.2019 • 23.07.2019

X steht für 10.


Wenn sich der Rauch endlich gelegt hat, ist vielleicht auch der Teufel weg, gegen den du kämpfst.


Es ist besser, zu wissen, wann man einem Gefühl mehr trauen kann als einem Wort.


Das Herz war schon vorher gebrochen. Es fällt nur jetzt erst auseinander.


Glück. Zufriedenheit. Die innere Ruhe. Der Frieden mit sich selbst. Alles eine Frage der Perspektive.

Ich bin der Sturm. Aber ich bin auch mein Anker und mein Hafen.


Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und mal nur für sich selbst da zu sein.


Wie mir krampfhafte Rücksichtnahme zuwider ist. Ich bin Betroffene, kein Opfer.


Das Leben nimmt keinem etwas ab. Jeder muss für sich entscheiden, womit er leben und worauf er verzichten kann.


Wenn du alles gibst und es am Ende doch selbst bist, der nicht reicht.


Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und mal nur für sich selbst stark zu sein.

.dies und das | 2wochenrückblick • januar 6und20

Schon eine Weile meide ich mein Smartphone. Mehr oder weniger unbewusst. Es ist nicht nur, dass mich WhatsApp Nachrichten schnell stressen. Ich öffne die Pokémon GO App und das war's im Großen und Ganzen auch schon. Es ist mir annähernd schon zu viel, das iPhone in die Hand zu nehmen, um zu fotografieren. Aus diesem Grund denke ich augenblicklich auch wenig motiviert an meine daily posts, die ich eigentlich fest auf meiner Agenda hatte. Tjanun. 

Damit ich für mich nicht ganz in Vergessenheit gerate, bemühe ich mich zumindest, ein paar Fotos zu machen, zu sammeln und zu posten. 

Wie der erste Schnee im neuen Jahr. Den kleinen Schneemann hat meine Schwiegertochter am Omatag am 2. Januar gebaut. Ich habe gerade mit der kleinen Maus gekuschelt, als sein zum Niederknien blauer Blick zum Fenster glitt und er mir mit riesigen Augen mitteilte: "Oma, schneit!"

Das ersehnte Finale von Stranger Things habe ich tatsächlich nicht direkt zur Veröffentlichung, sondern erst am 6. Januar geschaut. Nämlich dann, als es "an der Reihe" war. Also mit dem 8. Mal komplette Serie schauen. Mir fällt tatsächlich keine Serie ein, die ein so grandioses Ende hatte. Klar, die Serie selbst wirft viele Fragen auf, hat unfassbar viele Ungereimtheiten. Das tut ihr jedoch keinen Abbruch. Ich finde sie einfach grandios!


Am Samstag war ich .. trotz der katatstrophalen Wettervorhersage .. mit der weltbesten Besten und Simönchen zum All you can eat in der asiatischen Küche Gourmet City in Heidelberg. Wir genießen diese "Mädelszeit" wirklich sehr. Da ist es beinahe schon nebensächlich, wo. Die Auswahl hier war irrsinnig groß .. das Restaurant allerdings auch, was es an Flair einbüßen lässt. 





Es war keine große Küche, aber lecker. Vor allem der Nachtisch.





Mein Emil ist inzwischen erwachsen .. irgendwie merkt man ihm das an.

Ich tracke seit 4. Januar wieder .. Essen und Schritte. Ich sehe es allerdings weniger verbissen als früher. Vielleicht bringt das ja mehr Erfolg. Zudem habe ich mir ein Balance Board zugelegt.

Ein Balance Board, auch Wackelbrett genannt, ist ein instabiles Sportgerät mit einer flachen Plattform, die auf einer Rolle, einem Ball oder einem Luftkissen ruht, um Gleichgewicht, Koordination und die tiefe Rumpfmuskulatur zu trainieren. Es verbessert das Körpergefühl, die Reflexe und die Stabilität, wird in der Physiotherapie, zur Sturzprävention und als Ergänzung für Sportarten wie Surfen und Snowboarden genutzt. 

Funktionsweise und Vorteile

Instabilität: Durch die instabile Unterlage müssen ständig kleine Muskeln aktiviert werden, um das Gleichgewicht zu halten.

Gleichgewichtstraining: Es schult den Gleichgewichtssinn und die intermuskuläre Koordination (Zusammenspiel zwischen Gehirn, Nervensystem und Muskeln).

Tiefenmuskulatur: Besonders die oft vernachlässigte Tiefenmuskulatur in Rumpf, Knien und Sprunggelenken wird gestärkt.

Vielseitigkeit: Es kann für verschiedene Übungen genutzt werden, von einfachen Stehpositionen bis zu komplexen Fitness-Moves wie Kniebeugen oder Liegestützen. 

Anwendungsbereiche

Fitness & Sport: Zur Leistungssteigerung bei Brettsportarten (Surfen, Snowboarden, Kiten) und zur allgemeinen Fitness.

Therapie & Prävention: Nach Verletzungen oder bei älteren Menschen zur Sturzprävention und zur Korrektur von Fehlhaltungen.

Alltag: Als Abwechslung im Home-Training, um das Körpergefühl zu verbessern. 

Ich habe von jeher leichte bis mittelmäßige Probleme mit dem Gleichgewicht (das hat auch Dennis von mir geerbt) und hoffe, dieses durch tägliches Training in den Griff zu bekommen. Zudem ist es aus meiner Sicht nicht verkehrt, den Wehwehchen, die sich mit dem Alter einstellen, etwas entgegenzuwirken.


Dienstag, 13. Januar 2026

.x steht für 10 | 16.07.2019 • 20.07.2019

X steht für 10.


Manchmal frage ich mich, ob ich tatsächlich so dumm bin oder mich nur dumm stelle. Dann fällt mir ein, dass ich ja eine ganz schlechte Schauspielerin bin.


Es geht uns immer nur so gut und so schlecht, wie wir bereit sind, es zuzulassen.


Stell dir vor, alles wird gut, und du hast's verpasst?


[Mittagspausengespräche] Ich: »Und was für einen hast du?« Kollegin: »Einen ganz großen, der steht.« Kollege: »Ich hab ein kleines Hängegerät...« Ich: »Das haben wir uns schon gedacht. Aber welchen Warmwasserboiler?«


Der Mensch, der zu dir steht. Ohne Wenn und Aber. Sondern ›trotz allem‹ und ›gerade deswegen‹.


Man kann vor seiner Vergangenheit nicht davonlaufen. Man muss ihr aber auch nicht hinterherrennen.


Das Leben ist keine Bilanz. Es lässt sich nicht alles glatt ziehen. Mit irgendeiner Schuld muss man immer leben.


Manchmal muss man sein wie man nie war, um wieder zu werden wie man ist.

Mit einem Schlag bricht deine ganze Welt zusammen, und du verstehst nicht, dass sie sich trotzdem weiterdreht...


Wenn ein Gedanke nur lange genug in einem Kopf ist, verändern ihn auch Argumente nicht mehr. Ganz egal, wie unsinnig er ist.

.dies und das | nachholbedarf • 5und20

Liebes Tagebuch,
du... was? Ich soll dich nicht mehr Tage- sondern Monatsbuch nennen? Aha.

Nun denn.

Mein letzter aktiver Post liegt tatsächlich bereits zwei Monate zurück. Ich werde jedoch nicht anfangen, mich vor mir selbst zu rechtfertigen. Das tue ich viel zu oft und versage überwiegend kläglich. Weil ich es meist nicht nur hinterher besser weiß, sondern auch just in dem Moment, wenn ich den Fehler begehe. Ebenfalls ein Grund, weshalb Scheitern in meinem Lebenslauf steht.

Aber ich arbeite an mir. Arbeite daran, nicht jeden Rückschritt als ein Scheitern zu betrachten. Ich muss nicht perfekt sein. Nicht für andere und auch nicht für mich. Auch wenn meinem inneren Monk bei diesem Gedanken die Haare zu Berge stehen. Meine Neujahrsvorsätze waren schon am ersten Tag des Jahres hinüber. Darüber ärgere ich mich noch, verzweifle aber nicht mehr daran.

Bevor man Neues beginnt, sollte man zwecks besserer Organisation Altes abgeschlossen haben. Ich schaue nun also zurück auf den Rest des alten Jahres.

Der Himmel über Kranichstein am 5. November. Hübsch, ne? Ich gehe wirklich gerne arbeiten und habe ein richtig tolles Team. Aber im letzten Jahr fiel es mir an manchen Tagen wirklich schwer, morgens um 4 Uhr aus dem Bett zu kommen. Zum Jahresende hin hatte ich immer öfter am Abend vor einem Bürotag Bauchschmerzen und Durchfall. Das hat mich weniger nachdenklich gemacht als es vielleicht sollte, ist jedoch schon wieder "abgeschrieben", da diese Unpässlichkeit inzwischen nicht mehr besteht. War also vermutlich nur der Stress und mein persönlicher Horror vor Weihnachten.


Nach wie vor ist Freitag regelmäßig Omatag. Schön ist es, wenn ich so zeitig Feierabend habe, dass ich die Mäuse aus der Krippe und dem Kindergarten abholen kann. Vor allem die große Maus freut sich dann immer so irrsinnig, dass mir das Herz überläuft vor Liebe. Ich genieße die Zeit sososo sehr! Am 7. November war ursprünglich ein Vater-Kind-Nachmittag vom Frauen- und Familienzentrum Szenenwechsel geplant, an dem Dennis mit den Jungs teilnehmen wollte, sich jedoch spontan entschlossen hat, das angedachte Marshmallow-Grillen zu Hause selbst zu machen, damit Oma dabei sein konnte. Voll lieb!



Am 8. November stand Mamas 75. Geburtstag an. Für sie eine irrsinnnige Belastung. Nicht wegen des Alters, sondern wegen der Feier an sich. Lieblingstantchen und ich haben sie tatkräftig unterstützt, das Essen wurde geliefert, und so konnte Mama wohl das erste Mal in ihrem Leben ihren Geburtstag genießen und hatte wirklich Freude daran.

Das Steckperlenbild hat meine Patentochter mit ihren beiden Kindern gebastelt. Ich find's wirklich supersupersuperschön!

Obwohl ich eine echte Frostbeule bin .. sieht man von den wechseljahresbedingten Hitzewallungen ab .. halte ich es auf meinem Sofa, in meine Decke gewickelt und mit einem der Kater als Wärmeflasche auf den Beinen locker bis 19 Grad aus. Allerdings kühlt irgendwann halt auch das Gemäuer anhaltend ab und meine alten Fenster sind undicht. Um Heizkosten zu sparen, kam also Anfang November der Ofen wieder zum Einsatz. Die Katzen genießen das Feuer mehr als ich ... aber sie müssen sich ja auch nicht ums Saubermachen und Holz nachlegen kümmern. 





In der Stadt ist die Weihnachtszeit auch angekommen. Hier schert man sich scheinbar weniger um die Stromkosten als ich. Foto: mein Blick aufs Luisencenter, wenn ich morgens auf meine Anschlussbahn wartete.

Ich probiere ja ganz gerne mal rum. Und so habe ich mit am 20. November am Klecksen beim Gießen versucht. Zwar ist es gelungen, aber nicht ganz, wie ich es mir vorgestellt habe und nicht so so mein Geschmack. Das nächste Mal versuche ich es vielleicht mit Neonfarben.






Unsere Auszubildende sprach am 29. November in der Mittagspause die Serie Stranger Things an. Da gab es ja gerade die Figuren in den kinder JOY. Ich hatte 2019 man in die Serie reingeschaut; sie hatte mich damals nicht abgeholt. Meine Fruendin Agnes schwärmte allerdings auch davon, meine Schwiegertochter bezeichnet sie als die beste Serie ever. 

Also gab ich Eleven & Co. eine zweite Chance. Und was soll ich sagen? Nun hat die Mystery-Science-Fiction-Serie, in der eine Gruppe Kinder und Teenager in der fiktiven Stadt Hawkins, Indiana, gegen übernatürliche Bedrohungen aus einer alternativen Dimension namens „Upside Down“ kämpfen, nachdem ein Portal geöffnet wurde, was zu Entführungen und dem Erwachen von Mädchen mit telekinetischen Kräften führt, die gemeinsam mit Freunden und Erwachsenen das Böse bekämpfen und ihre tiefen Bindungen dabei auf die Probe stellen,  mich nicht nur abgeholt .. ich bin angekommen! 

Aktuell (Anfang Januar 2026) schaue ich die komplette Serie zum zehnten Mal. Und die Katzmänner schauen mit.

Am 30. November war ich im Gießrausch, habe ein bisschen rumprobiert (Kerzen aus Keramik) und einige kleine Geschenke für Weihnachten gegossen.

Wie zum Beispiel einen Capybara für Agnes und einen Bully für Bina. Die Ärmsten werden ja ständig von mir mit Selbstgemachtem beschenkt. Da muss man halt durch, wenn man mit mir befreundet ist.


Blöderweise habe ich die Geschenke, die ich wirklich gut fand, nicht fotografiert. Das kommt schon eine Weile zu kurz. Ich zücke das Smartphone nur noch selten, wenn es nicht zwingend notwendig ist.

Hier habe ich nur zwei "Tischgeschenke" ... für Mama und Babba und für Thesi und Ritchi, die am zweiten Weihnachtsfeiertag bei mir zum Essen waren.


Weil's gerade an sämtlichen Ecken in meiner Wohnung hapert und Ritchi immer so schnell zwecks Reparatur zur Stelle ist, hat er noch ein kleines Gießgeschenk bekommen, über das er sich tatsächlich ganz irre gefreut hat.

Weihnachtsmärkte. Ich hasse Weihnachtsmärkte. Gehe aber dennoch immer mit, wenn man mich darum bittet. Am 18. Dezember haben wir uns mit einem befreundeten Team in Darmstadt getroffen und hatten nichtsdestotrotz einen wirklich schönen Abend. Fotos: mein Blick an der Haltestelle Luisenplatz beim Warten auf meine Bahn.


Meine Mama bat mich, ihr beim Baum schmücken zu helfen. Das erste Mal überhaupt. Denn eigentlich macht sie das schon immer alleine. Weil sie es so möchte. Dieses Jahr das anders und hat so viel Spaß gemacht, dass Mama das nun jedes Jahr so machen möchte. Am 21. Dezember stand ihr schmuckes Bäumchen dann.




Von einer lieben Nachbar bekamen meine Eltern einen selbst gefilzten Bobtail mit Engel geschenkt. Ist das nicht unglaublich lieb? Das Kunstwerk sieht übrigens noch viel, viel schöner aus als es auf dem Foto wirkt.

Rührend finde ich, dass Mama immer noch die Krippe aufstellt, die ich meinen Eltern von meinem ersten Weihnachtsgeld in der Ausbildung im Jahr 1986 gekauft habe. 


Anders als in den Jahren zuvor war ich am ersten Weihnachtsfeiertag nicht bei meinen Eltern, sondern mit ihnen gemeinsam beim großen Familienessen auf der Kuralpe. So hatte Mama wenigstens ein bisschen Ruhe...

...schließlich brachte sie zum Essen bei mir die Braten mit und ich kümmerte mich lediglich um Salat, Nachtisch und die selbstgemachten Klöße. Beinähe hätte ich meinen Eltern sowie Thesi und Ritchi nur Katze serviert.

Am 27. Dezember waren meine Kinder zum Essen bei mir. Für die Verlobten Christopher und Lara gab es ein Liebesdinotischgeschenk .. die beiden lieben Dinos! Für Dennis und Laura, beide sehr gläubig, ein entsprechendes.


Katzenkloppe gab es am selben Abend auch noch. Manchmal sorge ich mich, dass Jakob, der Kleinste, gemobbt würde. Emil kann ihn einfach nicht ausstehen. Immer noch nicht. Der Kleine macht's ihm das aber auch leicht. Anton ist da eher die Schweiz. 



Die letzte "Pflicht" des Jahres 2025 war am 28. Dezember das Musical Pretty Woman in der Alten Oper Frankfurt. Der Besuch von Musicals ist inzwischen zu einer Tradition bei meiner Mama, dem Lieblingstantchen und meiner Patentochter geworden. Thesi konnte zum ersten Mal krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen. 

Wir haben beschlossen, unsere Musicalbesuche künftig auf eine andere als die stressige Vor- und Nachweihnachtszeit zu legen. Mir ist es Recht. Ich habe Gründe, weshalb ich Weihnachten inzwischen nicht mehr ausstehen kann. Der emotionale Stress ist weit höher als der organisatorische und schlägt sich nicht nur aufs Gemüt, sondern auch die körperliche Gesundheit nieder. Weniger ist da sehr viel mehr.

So. Damit hätte ich nun auch oder immerhin einen Teil (ein paar einzelne Beiträge habe ich noch) 2025 abgehakt. So was mag ich. Abhaken. Erledigt haben. Etwas, das sich wohl nie ändern wird. Und warum auch?