Sonntag, 8. März 2026

.x steht für 10 | 20.12.2019 • 25.12.2019

X steht für 10.


Das Gröbste überstehen, um dann an den Feinheiten zu scheitern. Ich. Immer.


Schon irre, wie viel Kraft man noch hat, wenn man denkt, man hat keine mehr. Und wenn man denkt, da ist noch genug, ist sie plötzlich weg.


Ich bin vielleicht nicht ganz richtig. Aber ich bin garantiert nicht falsch.


Menschen, die mich immer verstehen und für alles, was ich tue, Verständnis aufbringen. Entschuldigung. Aber die sind mir suspekt.




Ich hätte euch gerne von Glück erzählt, von Zufriedenheit, Ruhe und Sicherheit, von Gesundheit und Freude. Aber das gibt das Jahr wohl nicht mehr her.


[Heiligabend bei den Eltern] »Bäh! Du stinkst!« Ich hätte zur Begrüßung ja ›Frohe Weihnachten‹ gesagt. Aber als Raucher hat man's bei meiner Mama eben nicht so besinnlich.


Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und seinen Gedanken beim Versinken zuzuschauen.


Mama: »Schmeckt's, Schatz?« Papa: »Ja.« Mama: »Die Bratensoße auch?« Papa: »Ja. Noch ein bisschen mehr Übung und du machst sie bald fast so gut wie deine Tochter. Vielleicht.« Diese kurzen Momente, in denen Mama sich wünscht, sie hätte mich damals zur Adoption freigegeben.


›In Gedanken bin ich bei dir.‹ Eine schöne Geste. Aber sie ersetzt nicht die Arme, die dich halten, wenn du weinst.

Samstag, 7. März 2026

.x steht für 10 | 15.12.2019 • 19.12.2019

X steht für 10.


Man kann Realität nicht wegradieren. Aber man kann sie ein bisschen bunt anmalen.


Manchmal bin ich zwar ziemlich naiv, aber dann wenigstens für einen Augenblick glücklich.


Ich: »Meckere nicht dauernd übers Essen, Papa. Mama schiebt dich noch ins Altersheim ab!« Papa: »Dort wäre die Suppe wenigstens nicht versalzen.« Mama: »Soso.« Okay. Ins Altersheim schafft er's jetzt vermutlich eh nicht mehr.


Mein Hirn ist ein Erkenntnisreich. Ich bin die Herrscherin. Meine Gedanken sind ergebene Soldaten, feindliche Armee oder Hofnarren.


Wenn Schweigen die Antwort ist, war die Frage überflüssig.


Manchmal ist der Tanz zu Ende, bevor die Musik eingesetzt hat.


Da kannst du noch so taff sein: Nichts geht tiefer als das Wissen, beschützt zu werden.


Ich musste zweimal auf die Knie gehen, um herauszufinden, wer ich wirklich bin.


Täglich twittern ist völlig in Ordnung. Man muss sich nur ein zeitliches Limit setzen. Ja. So hab' ich auch geguckt.


Laut meiner Kalorienapp bin ich bereits bei Weihnachten 2020 angekommen.

Freitag, 6. März 2026

.x steht für 10 | 10.12.2019 • 15.12.2019

X steht für 10.


Wenn du beginnst, dich für den Menschen zu rechtfertigen, der du bist, hörst du auf, der Mensch zu sein, an den du glaubst.


Nicht immer ist es ein Scheitern. Manchmal ist es einfach nur die Akzeptanz einer falsch wahrgenommenen Realität.


In der Nacht kratze ich zusammen, was der Tag von mir übrig gelassen hat.


Es sind oft die kleinsten Gesten, die die größte Bewegung verursachen.


Gefährlicher als die Sucht nach Alkohol, Nikotin und Drogen, ist die nach einem Menschen.


In den letzten zwei Jahren habe ich mehr über mich gelernt als in den vergangenen zwanzig Jahren. Ich habe mit Engeln getanzt und gegen Dämonen gekämpft. Ich kenne nun meine Stärken und Schwächen. Und weiß endlich, mit beiden umzugehen. Ich habe gelernt, zu sterben und zu leben.


Lieben kann ich. Leben lerne ich.


Wir achten auf unsere Gesundheit, verteidigen unsere Gedanken, aber liefern unser Herz schutzlos der Liebe aus.


Twitter-Regel Nr. 342: Erst lesen, dann replien.


Auf dem Heimsheimer Weihnachtsmarkt gibt's Pommes mit Käse überbacken. Die twittern doch. ALLE!

Donnerstag, 5. März 2026

.x steht für 10 | 06.12.2019 • 09.12.2019

X steht für 10.


Untätig bleiben müssen, weil man aus eigener Erfahrung weiß, dass es nichts gibt, das man für jemanden tun kann, ist wohl die schmerzlichste Art der Hilflosigkeit.


Ein schlechter Mensch bist du nur, wenn du dich dazu entscheidest, ein schlechter Mensch zu sein.


Manchmal macht ein Tag so müde, da reicht ein Winterschlaf nicht.


»Ich hab's!« »Was?« »Satt.«


Was zählt, ist, dass du deine Hand reichst. Um Frieden zu schließen. Und wenn auch nur mit dir selbst.


Ich würde dich auch vermissen, wenn ich nicht wüsste, dass es dich gibt.


In einem ›Okay‹ steckt alles. Oder gar nichts.


Irgendwo zwischen Hoffnung und Enttäuschung findet übrigens das Leben statt.


Ich finde einen roten Arsch ja viel romantischer als rote Rosen. Aber ich twittere auch. Was verstehe ich da schon von Romantik?


Nimm das Leben an die Hand und du hast dein Leben in der Hand.

Mittwoch, 4. März 2026

.x steht für 10 | 01.12.2019 • 06.12.2019

X steht für 10.


Es wird immer Gründe geben. Das ist das Gute daran. Und das Schlechte.


[ˈtantə ˈfʁiːda] @dietantefrieda  2. Dez. 2019
Ich wäre ja jetzt bereit für ›Wir gegen den Rest der Welt‹.


Der Weg zur Zufriedenheit führt immer über uns selbst.


Leben mit Kindern ist wie ein Märchen. Ständig folgt man einer Spur aus Brotkrumen.


Ich habe gerade vielleicht nicht meine beste Zeit. Aber ich habe sie. Das ist mehr als ich in einigen Momenten meines Lebens erwarten durfte. Dafür bin ich dankbar.


Ich möchte unter deinem Weihnachtsbaum liegen.


Das Leben teilt die Karten aus. Aber du bestimmst deinen Spielzug.


Ich war schon immer etwas blauäugig und naiv. Vielleicht halte ich deshalb so lange an einer Hoffnung fest.


Zeit ist die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft.


Die Angst lässt uns atmen. Aber Mut lässt uns leben.

Dienstag, 3. März 2026

.x steht für 10 | 28.11.2019 • 01.12.2019

X steht für 10.


Jeder muss mit seinem Schmerz so umgehen, dass er nicht mit ihm untergeht.


Der Kopf voll mit Leere. Die Gefühle überschäumend in Starre.


Ab und zu kommt es mir so vor, als wäre mein Leben eine einzige große Abfuhr gewesen. [Marilyn Monroe]


Geht achtsam mit jungen Seelen um. Aus gebrochenen Kindern werden zerstörte Erwachsene.


Ich bin großzügig tätowiert. Meine Mutter hasst Tattoos. Ich habe zwei neue Tattoos. Ich bin fünfzig und hoffe, dass Mama inzwischen den Überblick verloren hat, damit ich keinen Mecker kriege.


Alte Strukturen. Neue Perspektiven. Ich lerne.


Die Ursache einer jeden Enttäuschung liegt in einem selbst.


Leben ist keine Wahl. Leben ist eine Entscheidung.


Wenn der Weg lang genug war, ist es nur noch ein kleiner Schritt von Akzeptanz zu Resignation.


Beim Teigabschlecken mit dem Zungenpiercing im Rührstab hängenbleiben. So ein Tag wird das also.

Montag, 2. März 2026

.x steht für 10 | 24.11.2019 • 28.11.2019

X steht für 10.


Manchmal fühle ich mich wie Iodstickstoff. Dann muss ich untertauchen, um nicht durch Reibung, einen Schlag oder eine Erschütterung zu explodieren.


Uns wurden Mut und Zuversicht gegeben. Machen wir was draus. Jetzt. Das Leben ist keine verdammte Probezeit.


Frieden schließen. Mit sich selbst. Der wohl schwerste Kampf von allen.


»Verstand?« »Ja? Herz?« »Wie weit gehen wir?« »Bis einer von uns beiden bricht.«


Ich lege Tarotkarten, lese aus dem Kaffeesatz, pendele und kann Dinge voraussehen. Da habe ich doch keine Angst vor einer schwarzen Katze von lin... OH, MEIN GOTT! SPINNE AM MORGEN!


Ich habe eine Schwäche. Für Schmerz und Farbe.


Manches hat man so voll, dass eine einzige Schnauze gar nicht reicht.


Die einen zerbrechen unter Druck. Die anderen unter der Leichtigkeit.


»Ich stand vor den Toren von Mordor!« »Du wolltest die Weihnachtsdeko aus der Kammer holen!« 
»Mordor...«


Wie unbedeutend die eigenen Probleme doch werden, wegen derer man heult und verzagt und mit der Welt hadert, wenn ein zwei Monate altes Familienmitglied plötzlich um sein Leben kämpfen muss.