Donnerstag, 4. Juni 2026

.x steht für 10 | 10.11.2020 • 13.11.2020

X steht für 10.


Echte Nähe ist nur was für ganz Mutige.


Wie gerne ich jemanden habe, lässt sich an meiner Geduld mit ihm messen.


Was wir viel zu oft vergessen: In jedem von uns steckt ein Held, der herausgefordert werden will.


Im Stück ›Romeo und Julia‹ krieg ich ja auch immer nur die Rolle des Balkons.


Das Herz ist manchmal ein trotziges Kind, das sich plärrend auf den Boden wirft, während der Verstand kopfschüttelnd mit den Augen rollt.


Würde ich jeden Gedanken sofort twittern, wäre mein Account eine Mischung aus Tweettourette und Tumbleweed und Twitter würde brennen.


Wenn man in einer Schlange vor dem Damen-WC steht, wird das Kontrollvermögen über die Blase auf eine harte Urinprobe gestellt.


Wenn die 4-Jährige mit den Worten: »Guck mal! Ich hab Corona!« um die Ecke geschossen kommt, hältst du ja auch erstmal die Luft an. Bis sie dir dann eine Kastanie in grüner Stachelschale präsentiert.


Ich brauche keinen Mittelfinger. Ich kann das atmen.


Ich bin nur ich. Ich kann nicht mehr.

Mittwoch, 3. Juni 2026

.x steht für 10 | 07.11.2020 • 10.11.2020

X steht für 10.


Irgendwo zwischen Hoffnung und Glaube sitzt die Realität und klopft dem Leben hämisch lachend auf die Schulter.


Ach, Twitter... Manchmal trägst du mich. Manchmal ertrag ich dich nicht.


In der Stille ist die Sehnsucht lauter.


Ich mag Männer, die Frauen mit Mut zur Schwäche mögen.


Man geht keine neuen Wege, indem man eine alte Route nimmt. Niemals.


Ich wünsche mir die Zeit zurück, in der das seit Wochen vermisste Leberwurstbrot in meiner Kindergartentasche mein größtes Problem war.


Glück ist manchmal eine unerwartete Nebenwirkung, wenn man sich einer Sache widmet, die größer ist als man selbst.


Uns wurden Mut und Zuversicht gegeben. Machen wir was draus. Jetzt. Das Leben ist keine verdammte Probezeit.


Ich bin die Lüge und die Dummheit. Ich bin die Sehnsucht und das Bunt. Ich bin der Stolz und das Unbehagen. Ich bin das Alles und doch zu wenig. Ich bin nicht mehr und nicht weniger.


Die Zeit erzählt von der Wahrheit.

Dienstag, 2. Juni 2026

.x steht für 10 | 04.11.2020 • 06.11.2020

X steht für 10.


Glück. Zufriedenheit. Die innere Ruhe. Frieden mit sich selbst. Alles eine Frage der Perspektive.


Manchmal braucht's nur einen kräftigen Klaps auf den Arsch und ein gezwinkertes ›Wir rocken das!‹ Und alles ist gut.


Wichtig ist nicht, dass die Karosserie glänzt, sondern dass der Motor verlässlich schnurrt, wenn das Leben in den nächsten Gang schaltet.


Meine Mama (70) hat heute zum ersten Mal in ihrem Leben das Wort ›Fotze‹ gesagt und ich denke, sie ist jetzt bereit für meine Nachttischschublade.


Ich flirte ja nicht bewusst. Eher aus Versehen. Das könnte aber erklären, dass ich mal plötzlich verheiratet war.


Die Angst vor einer Zeit kann dir nur die Zeit nehmen.


Ich brauche nicht dich und Meer. Ich brauche mich und dich mehr.


»Lässt du mich in dein Herz?« »Nein. Da ist nicht aufgeräumt.«


Ich mag Männer, die Frauen mit schmutzigem Humor mögen.


Ich will nicht sagen, dass ich besonders wütend bin. Aber gerade ist ein Sprengstoffkommando hier angerückt und hat mir Schokolade vor die Wohnungstür geworfen.

Montag, 1. Juni 2026

.x steht für 10 | 01.11.2020 • 03.11.2020

X steht für 10.


Angst ist ein Begleiter, der Mut ausbremst, Hoffnung kastriert, Glücklichsein einschränkt und Leben frisst. Angst ist scheiße.


Fick dich, Hoffnung! Fick dich, Zuversicht! Fick dich, Optimismus! Manche Dinge sind genauso falsch wie sie sich anfühlen.


»Was tun Sie da?« »Cerebrumflatulenzen koordinieren.« »Schön, wie Sie ›Twittern‹ formulieren.« »Verdammt.«


Rumknutschen ist auch Kommunikation.


Manche Männer gehen ja nahtlos von der Pubertät in die Midlife-Crisis über.


Nein. Das sind nicht die Wechseljahre. Ich bin nur irgendwo zwischen Trotzphase und Pubertät hängengeblieben.


Akzeptiere, wer du warst. Respektiere, wer du bist. Definiere, wer du wirst.


Mit dir ist doof nur halb so schlimm.


»Ich habe mich in deine Worte verliebt.« »Und der Rest?« »Ist das dann nicht egal?«


Der perfekte Sex beginnt mit Lachen und endet mit High Five.

Sonntag, 31. Mai 2026

.x steht für 10 | 30.10.2020 • 01.11.2020

X steht für 10.


Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Wenn du Pech hast, sind es Mon Chéri.


»Ja, aber vielleicht...«, sagte die Hoffnung. Und die Zeit so: »Nö!«


Verschweigen ist die stille Form von Lügen.


Fick dich, Leben! Ich bleib' jetzt liegen.


Radikale Akzeptanz ist nichts für sensible Seelen.


Man geht keine neuen Wege innerhalb seiner Komfortzone.


Man findet sich nicht innerhalb seiner Komfortzone.


Meine Erwartungen an mich selbst sind weitaus höher als die an andere. Also stellt euch mal nicht so an.


Es fühlt sich falsch an, auf den Moment zu warten, an dem sich alles richtig anfühlt.


Traurigkeit sagt nichts. Traurigkeit fragt nicht. Traurigkeit wartet nicht. Sie ist da einfach da und setzt sich zu dir.

Samstag, 30. Mai 2026

.x steht für 10 | 27.10.2020 • 29.10.2020

X steht für 10.


Hinter einem ehrlich gemeinten »Du tust mir gut!« steckt so viel mehr als nur ein Kompliment.


Momente, in denen man sich fühlt wie der simpelste Teil einer Doktorarbeit: Abgeschrieben.


Da stehst du nun. Mit deinem Päckchen in der Hand. In dem alles ist, was du zu geben hast. Und dann wird die Annahme verweigert.


Ich hatte gerade meinen Daumen im Staubsaugerrohr. Und jetzt frage ich mich, wie manche Kerle da ihren... Moment. Ich komm' nochmal rein.


Ich bin nicht traurig. Ich hab' nur gerade kein Konfetti in der Hosentasche.


In einer anderen Realität könnte alles gut sein.


Ich habe den Katern ein Spielzeug gekauft und es mit den Worten »Das ist jetzt aber schon euer Weihnachtsgeschenk, gell?!« aufgebaut. Heiligabend gibt's natürlich noch was... GRUNDGÜTIGER! Ich bin meine Mutter!


Schmerz ist unvermeidlich. Leid nicht. Leid entsteht aus Schmerz, den wir nähren.




Da laufen manchmal Filme im Kopfkino, von denen erholt man sich auch nie wieder.

Freitag, 29. Mai 2026

.x steht für 10 | 25.10.2020 • 27.10.2020

X steht für 10.


Meine Twitterpause. Ich wollte Ruhe im Kopf und Zeit, um mich ganz auf mich konzentrieren und emotional Ordnung schaffen zu können. Ich bekam maximale Gedankenkotze, es fehlt an Struktur und ich weiß nicht mehr, wohin mit mir. Das ist scheiße. Jedenfalls: Ich bin wieder da.


Und obwohl ich glaube, ein verständnisvoller und sehr nachsichtiger Mensch zu sein, fällt es mir zunehmend schwerer, auf die Befindlichkeiten derer Rücksicht zu nehmen, die meine Gefühle tagtäglich mit Füßen treten.


Jenseits von Gut und Böse ist manchmal genau der Abstand, den man braucht.


Ich will mich nie wieder vermissen müssen.




Ich bin so alt, ich habe im Zug noch geraucht.


Ich schreibe einen Einkaufszettel und habe ausnahmslos alle Produkte im Kopf. Bis zu dem Augenblick, in dem ich den Supermarkt betrete. Dann löscht sich augenblicklich mein Gedächtnis. Jedes verdammte Mal.


Im Falle meines spontanen Dahinscheidens bitte ich, • die Fotos auf meinem iPhone zu löschen, • meinen Twitter-Account zu deaktivieren und • den Inhalt meiner Nachttischschublade zu entsorgen. Und sagt meiner Mama, sie habe ein anständiges Mädchen großgezogen.


Sei immer du selbst. Außer, du kannst glücklich sein. Dann sei dein glückliches Selbst.


Kollegin: »Du hast 'ne Figur wie 'ne Vierzehnjährige!« Ich: »Sagst du mir gerade, dass ich keine Titten habe?« Kollegin [schulterzuckend]: »...« Das heißt ›Ja‹, ne?