Samstag, 18. Juli 2026

.x steht für 10 | 20.07.2021 • 24.07.2021

X steht für 10.


»Es gibt immer noch Menschen, die die Maske unter der Nase tragen.« »Es gibt ja auch Menschen, die glauben, Laschet wäre ein guter Bundeskanzler.«


Das Leben, das keins war, war das intensivste meines Lebens.


»Es heißt, man hat vor zweitausend Jahren aufgehört, Katzen als Götter zu verehren, aber vergessen, die Katzen darüber zu informieren.« »Ja. UND DICH!«


Zukünftig halte ich mich fern von Menschen, für die ich selbstverständlich und entbehrlich bin.


»Und wie habt ihr euch kennengelernt?« »T… TINDER!« Puh! Das war knapp! Beinahe hätte ich ›Twitter‹ gesagt. Man muss ja so aufpassen!


Man sollte immer etwas Konfetti in der Tasche haben. Und Glitzer. Oder eine Schaukel. Und eine Hängematte. Oder vielleicht ein bisschen Meer. Meer geht auch.


›Wie alt bist du? Was machst du beruflich? Hast du Kinder? Was sind deine Hobbies? Wie viel sind 20 cm?‹ Kennenlernen ist so anstrengend!


Traurigkeit fragt nicht. Traurigkeit sagt nichts. Sie ist einfach da und hüllt dich ein.


Ich kann gar nicht so viel kiffen wie du mir egal sein solltest.


»Warum trägst du eine Maske?« »Warum liegen hier Spritzen?« »Das ist ein Impfzentrum!« Trash-Pornos 2021.

Freitag, 17. Juli 2026

.x steht für 10 | 16.07.2021 • 19.07.2021

X steht für 10.


Nein. Ich bin nicht im falschen Film. Das Drehbuch ist nur einfach scheiße.


»Ich fürchte, ich bin mit deiner Vorstellung von mir nicht kompatibel.« Sagt man ja auch viel zu selten.


Wenn du zu weit gehst, freut sich dein Schrittzähler.


Ich hatte mich schon so gefreut, dass in diesem Urlaub mal nichts Schlimmes passiert ist - und dann tritt mir der letzte Tag mit Anlauf in die Fresse.


Man hat mich heute zur Kinderbetreuung [4 und 5 Jahre] abkommandiert. Solltet ihr also Tweets von mir lesen, in denen ich »scheisse« statt »scheiße« schreibe: Das ist ein versteckter Hilferuf! Bitte holt mich raus oder bringt mir mehr Jägermeister.


Ich will nicht sagen, dass ich heute viel geheult habe. Aber mein Smartphone erkennt mein Gesicht nicht mehr.


»Jetzt klopfst du dir aber mal den Staub von den Knien, wischst dir den Rotz von der Nase und die Tränen vom Gesicht«, sagt das Leben und packt ein paar Sonnenstrahlen in meinen Rucksack. »Okay«, antworte ich und nehme das Bunt an die Hand. »Weiter geht's!«


In jeder Träne steckt noch etwas Liebe.


Ich bin vielleicht nicht der Kapitän meines Schiffs. Aber ich bin, verdammt nochmal, immer noch der Steuermann!


Nur weil ich Single bin und kein Geheimnis aus meiner Vorliebe mache, steht mein Arsch nicht gleich zur freien Versohlung zur Verfügung. Weiß ja auch nicht jeder.

Donnerstag, 16. Juli 2026

.x steht für 10 | 12.07.2021 • 15.07.2021

X steht für 10.


Verstand: »Wie blöd kann man sein?« Herz: »Ja.«


Manche malen nur Grau, weil sie sich nicht zwischen Schwarz und Weiß entscheiden wollen.


»Hier. Mein Herz. Pass gut darauf auf.« »NATÜRL… Huch! Kaputt.«


Durch liebende Augen betrachtet, ist jeder Mensch schön.


Ich will nicht sagen, dass ich heute sehr dünnhäutig bin. Aber ich habe gerade geheult, als eine Fruchtfliege in meinem Kaffee ertrunken ist und ich sie bei der Reanimation versehentlich erdrückt hab.


Die Tiefschläge treffen immer höher.


Sag nicht Abstand, wenn du Abschied meinst.


Was fehlt, ist kein ›gelesen‹ unterm Tweet. Es ist ein ›verstanden‹.


»Für dich braucht man 'nen Waffenschein.« »Weil ich so scharf bin?« »Weil du den Schuss nicht gehört hast.« Na, gut. Ich mag ja, wenn man offen und direkt zu mir ist.


Man soll aufhören, wenn's wehtut? Pfft! Da fange ich erst richtig an. [interpretiert das, wie ihr wollt]

Mittwoch, 15. Juli 2026

.x steht für 10 | 08.07.2021 • 11.07.2021

X steht für 10.


Das Herz ist manchmal ein trotziges Kind, das sich plärrend auf den Boden wirft, während der Verstand kopfschüttelnd mit den Augen rollt.


Ich mag dein zerknittertes Morgengesicht, weil es bedeutet, dass du neben mir aufgewacht bist.


Dich mag ich. Dir schlürfe ich auch die Haut vom Kakao.


Hab mich im Halbschlaf im Ladekabel meines Handys verheddert. Naja. Wenigstens war ich mal wieder ans Bett gefesselt.


Wie oft geht man kaputt, bis man zerbrochen ist?


»Das Risotto schmeckt scheiße.« »Ist ja auch Rosetto.«


Im Bett liegen und dem Regen zuhören, ist einfach schöner zu zweit.


Beim Niesen einen Krampf im Bauch bekommen. Da scheint's also tatsächlich noch Muskeln zu geben. Nimm das, Zwoundfuffzisch!


›Echte Nähe‹ ist nur, wenn nichts und niemand dazwischen steht.


Wenn ich wüte und tobe, dich verfluche und beschimpfe, hast du meine emotionale Schmerzgrenze erreicht. Dann liebe ich dich. Wenn ich schweige, hast du sie überschritten. Dann schütze ich mich.

Dienstag, 14. Juli 2026

.x steht für 10 | 02.07.2021 • 06.07.2021

X steht für 10.


Wir haben in unserer Abteilung 364 Mitarbeitende und darunter ist kein einziges Arschloch. Man sollte sich auch der Dinge bewusst sein, die uns zeigen, wie viel Glück wir jeden Tag haben.


Wenn du mir schon am Arsch vorbeigehen musst, dann hau' wenigstens nochmal drauf.


Geträumt, bin 3 Mal geimpft worden. Aufgewacht. Waren Schnakenstiche.


»Stillen im Restaurant gehört sich also nicht, aber Pissen am Straßenrand ist okay? Echt jetzt?« »Ja. Das ist schließlich ein natürliches Bedürfnis!« [aus der Kategorie: Menschen, mit denen man sich kein zweites Mal unterhält]


Jede Träne ist ein unausgesprochenes Wort, ein schweigendes Gefühl, ein stummer Schrei, ein stiller Schmerz. Tränen erzählen. Hört ihnen zu.


Sie ist die Sünde und die Unschuld. Sie ist die Ruhe und die Leidenschaft. Sie ist das Verlangen und die Demut. Sie ist der Schmerz und der Genuss. Sie ist die Liebe und er ist das Leben.


Kollegin: »Es passiert doch nicht wirklich jedes Mal etwas Schlimmes, wenn du Urlaub hast?« Ich: »Naja…« *zählt auf *zählt auf *zählt auf *zählt auf *zählt auf *zählt auf *zählt auf *zählt auf *zählt auf *zählt auf *zählt auf Kollegin: »War schön, mit dir zu arbeiten.«


»Mit deinem Blick bremst du Autofahrer schon 20 Meter vor dem Zebrastreifen aus.« »Was?« »Wie beim Flirten.« Kollegen, ey.


Menschen, die ganz entspannt einem Holztransporter hinterher fahren, ist ›Final Destination‹ sicher kein Begriff.


[junges Paar eben in der vollen Bahn] Sie ziehen sich - trotz mehrerer Durchsagen - die Maske unters Kinn, verdrücken ihre Maxi Menüs und unterhalten sich angeregt. Ich: »Haben Sie Probleme mit Regeln oder mit gesundem Menschenverstand?« Antwort: »…« Ich bin echt so müde.

Montag, 13. Juli 2026

.x steht für 10 | 28.06.2021 • 01.07.2021

X steht für 10.


Ich geh ja nur ins Büro, damit ich mich endlich mal wieder wie ein Mensch fühle. Und kleide.


Liebe ist das Spiegelbild einer inneren Sehnsucht.


Der Chef gerade zu den jungen Kolleginnen: »Als ich mit Rauchen aufgehört habe, habt ihr noch Windeln getragen.« Me: »Und ich schon Tena Lady.«


Ich merk schon: Ihr folgt mir lieber, wenn ich die Klappe halte. Wie meine Ex-Familie.


Der stille Schlag schmerzt am lautesten.


Ich bin Dings. Ich bin Ups. Ich bin Oha. Ich bin Japp. Ich bin Nope. Ich bin Grundgütiger. Ich bin Tjanun. Ich bin Samma. Ich bin Echtma. Ich bin Fuck und Frieda.


Was sind wir, wenn für uns der Mut fehlt?


Ich hab vor 30 Jahren einen Joint geraucht und immer noch Heißhunger. Man muss ja so aufpassen!


Zu meiner Diät: Getier, das sich in mein Wasserglas verirrt, trinke ich jetzt mit.


Da haste mal ganz großes Kino. Und dann biste im falschen Film.

Sonntag, 12. Juli 2026

.x steht für 10 | 02.06.2021 • 27.06.2021

X steht für 10.


Manche Männer haben eine Aufmerksamkeitsspanne von maximal zwanzig Zentimetern.


Jeder Schmerz, jede Demütigung und jede Enttäuschung hinterlässt Narben auf der Seele. Ich stelle sie mir als feine Linien vor. In rot, in gelb, in grün.


Zeitschleife mit doppeltem Knoten.




Nicht immer entscheidet man selbst, ob man an einer Herausforderung wächst oder an ihr zerbricht.


Manchmal braucht der Kopf eine Pause, damit die Seele ausruhen kann.


Wie oft ich während meiner Diät bereits dachte: ›Hätteste halt mal schon vor 5 Kilo aufgehört, zu fressen.‹


Gerade im Supermarkt. Ich [im luftigen Sommerkleid mit Ausschnitt bis zum Knie] Mitarbeiter: »Oh! Das sind aber schöne Beine!« Will ja nicht undankbar sein, aber… WAS IST MIT DEM REST?


Ich habe die Patentochtertochter [2 Monate] auf dem Arm und sie hat mir gerade ihre winzige Hand in den Mund gesteckt. Sorry, Baby. Aber den kann ich jetzt leider nie wieder öffnen.


Ich bin nicht ungeduldig. Ich weiß nur, wie scheiße schnell das Leben vorbei sein kann.