»Wird es immer so sein?«, fragte der kleine Augenblick.
»Wenn du größer und ein Moment geworden bist«, antwortete das Leben, »werden wir es wissen.«
Ja. Ich nehme die emotionalen, sozialen und psychischen Auswirkungen infolge der Be- und Einschränkungen sehr ernst.
Aber nein: ›Wegen Corona...‹ ist keine Entschuldigung für alles.
Glücklich zu sein ist eine bewusste Entscheidung.
Unglücklich übrigens auch.
Mama ist schwer gestürzt, erlitt u. a. eine offene Fraktur. Noch während der Krankenhausodyssee springt die Maschinerie ›Familie‹ an. Sofort übernimmt jeder diverse Aufgaben.
Wir sind für Mama da. Und füreinander.
Ich sage an dieser Stelle ›Ohana!‹ und bin erstmal offline.
Meine Familie. Ich hab sie mir weiß Gott nicht ausgesucht. Das Schicksal hat sie mir zugeteilt. Und das hat es verdammt gut mit mir gemeint.
Wenn ihr euch verloren hättet,
wo genau würdet ihr suchen?
Wer ist eigentlich so bescheuert und stellt auf Twitter rhetorische Fragen?
Oh!
Manchmal verliert man sich gar nicht.
Manchmal vergisst man sich auch nur.
Nach fünf Tagen habe ich dieses blutsaugende Monster von Stechmücke endlich erwischt und an der Jalousie erschlagen. Dort lasse ich sie jetzt zum Trocknen kleben, damit ich den Kadaver später möglichst fleckenfrei abpulen kann.
Meine Hausfrauenskills sind legendär.
Es gibt Tage, an denen spürst du die Müdigkeit eines ganzen Lebens.
