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Dienstag, 4. November 2025

.vierter enkelmausgeburtstag | der regenbogenpokémonkuchen

Die große Enkelmaus ist ja ein geborenes Halloweenkind (was im Grunde jedoch nur bedeutet, dass ich diesen Post nachreiche). 

In der Kürze der Zeit ist es zu meiner Freude zur Tradition geworden, dass ich den Geburtstagskuchen backe. Oder mache. Denn der Rainbow-Cheesecake von ZauberMix kommt ohne Backen aus und war ideal für meine Zwecke. Wegen der Regenbogenfarben ... die liebt die große Enkelmaus nämlich. Und weil ich auf die typische Mottodekoration (einen nachgestellten Pokeball aus Fondant .. wie an Dennis' 18. Geburtstag) verzichten wollte. Natürlich wäre es von Vorteil gewesen, zu wissen, dass die Enkelmäuse nichts mögen, das auch nur annähernd nach Zitrone schmeckt. Tjanun. Das Geburtstagskind war trotzdem begeistert von seinem Kuchen. Und allen anderen Gästen ..auch mir.. hat er hervorragend geschmeckt.


Sowohl die Figuren als auch die Geburtstagskerze habe ich bei Amazon erstanden.





Eigentlich hätten sich die Farben ja schön zentriert ausbreiten sollen. Aber entweder ist mein Form schief oder die Küchenzeile. Ich habe jedenfalls zu spät bemerkt, dass die Masse nach links verläuft, und in meiner Verzweiflung einfach die Form etwas angehoben. So ergab sich eben dieses Muster. Und das ist letzten Endes auch okay. Alle ..außer mir dachten, das soll so. Höhö.



Dienstag, 28. Oktober 2025

.bagger für den wikinger | der zweite mäusegeburtstag

Passend zur Geburtstagsdecke hier der Geburtstagkuchen für die kleine Wikingermaus. Ich hatte mich für einen Kuchen entschieden, mit dessen Oberfläche ich am besten "basteln" konnte. Das Rezept "Maulwurfkuchen besser als gekauft" ist von meiner Lieblingskochundbackapp ZauberMix für Monsieur Cuisine. Und was soll ich sagen? Es machte seinem Namen tatsächlich alle Ehre.

Die kleinen Baustellenfahrzeuge für die Deko des Kuchens habe ich beim großen A gekauft. Alle habe ich nicht verbraucht, die lagern jetzt, bis ein weiteres Baggermotto an einem Geburtstag trendet.


Selbstredend habe ich mich auch entsprechend des Mottos gekleidet. Was man eben als Oma nicht so alles für die liebsten Enkelmäuse macht.

Die Wikingermaus hat sich sowohl über meinen Besuch als auch und vor allem über seinen Mottogeburtstagskuchen irrsinnig gefreut. Was will ich mehr? So bin ich an seinem Geburtstag eben auch beschenkt worden. Überreich. Hachz!

Wie seit 2009 hier auf dem Blog bekannt, ist es schwierig, ein seriöses Foto von meinen Jungs zu machen. Sie schauen grundsätzlich absichtlich dämlich in die Kamera. Und genau deshalb habe ich noch einen draufgesetzt und sie mittels App "vercomict". Sie fanden das Bild nicht weniger genial als ich. 

Montag, 2. Juni 2025

.easy peasy brot | ratzi fatzi gemacht

Dieses Rezept ist ebenso easy peasy wie ratzi fatzi gemacht. 

Ganz egal, ob es ein Teamgrillen oder ein Event bei Freunden ist .. immer soll ich dieses Brot machen. Das Rezept habe ich von meiner Freundin B., es aber schon vor einer Weile ein bisschen modifiziert. Viele Zutaten braucht's nicht. Denn egal wie, es hat eine Gelinggarantie. Alles, was es unbedingt zu beachten gilt: Der Teig muss in den kalten Ofen!

Mehl, Körner, Wasser, Essig, Salz und Hefe. Das ist schon alles, was man für das variable Brot braucht. Ich verwende statt des einfachen Apfelessigs ein Apfel Aperitif mit Orange von der Genussecke Wittlich. Beim Salz greife ich gerne zu einem anderem als dem einfachen Speisesalz, hier beispielsweise zum Knüsli Kräutersalz, das mir meine Tante mal aus ihrem Urlaub mitgebracht hat.

Bei einem Würfel frischer Hefe teile ich diesen zu je 21 Gramm auf zwei kleine Formen auf. Das hier sind sogenannte Batzen, die ich bei Amazon erstanden habe. So kann ich aus einer Grundmasse zwei verschiedene Brote machen. Hier habe ich mich für Walnuss und für Pinienkerne entschieden. Im Grunde lässt sich aber aus beinahe jeder Zutat ein individuelles Brot machen. 

Ich spare mir zusätzliches Geschirr, indem ich alle Zutaten direkt in die Form gebe und dort anrühre. Zuerst 250 Gramm Mehl, dann 21 Gramm (also 1/2 Würfel .. ich zerrupfe den immer ein bisschen) Hefe, 75 Gramm Körner meiner Wahl (ich habe für mein Brot Pinienkerne verwendet, für Mamas Walnüsse) und 1 Teelöffel Salz. In die 250 ml Wasser gebe ich 1 Esslöffel Apfel Aperitif oder eben Essig.


Zum Vermengen wird der Knethaken des Handmixers verwendet. Das ist in jedem Fall am sichersten, vor allem, wenn man Macadamias oder andere größere Körner im Brot haben möchte.


Ich persönlich füge nicht langsam hinzu, sondern schütte die Wasser-Essig-Mischung in einem Schwung auf Mehl, Salz, Hefe und Körner.


Ich knete den Teig auf niedrigster Stufe etwa eine Minute ..auch, um nicht das halbe Mehl auf die ganze Küche zu verteilen.. und steigere dann allmählich die Geschwindigkeit. Meine Erfahrung sagt: Lieber ein bisschen länger rühren als zu kurz. Auch die Ecken der Form nicht aussparen!

Die Formen in den ..ich wiederhole!.. kalten Ofen schieben, mittlere Schiene, und bei 200 Grad Ober-|Unterhitze etwa 65 Minuten backen. Je nachdem, ob man die Kruste lieber heller oder lieber dunkler mag, fünf Minuten kürzer oder eben länger.

Das Brot oder die Brote aus dem Ofen nehmen und etwa 15 Minuten ein wenig abkühlen lassen. Ich nehme sie spätestens dann aus der Silikonform, damit sie nicht "schwitzen".

Auf einem Rost vollständig abkühlen lassen.

Danach kann man das Brot in Backpapier einpacken, so ist es auch am nächsten Tag noch beinahe wie frisch aus dem Ofen. Nur in abgekühlt eben.

Wenn ich mir mal zu viel Brot gemacht oder zu wenig davon gegessen habe, schneide ich die Reste in Scheiben, friere sie ein und hole mir bei Bedarf immer mal zwei, drei Scheiben raus, die ich in den Toaster stecke. Ebenfalls lecker!

Hier nochmal das von mir angewandte Rezept mit Zutaten und Zubereitung auf einen Blick:

250 g Mehl (Dinkel, Vollkorn, Weizen .. je nach Geschmack)

75 g Körner oder andere Zutaten nach Wahl

250 ml Wasser

1 EL Essig (oder Apfel Aperitif, wie ich ihn verwende)

1 TL Salz (Speise oder Kräuter .. je nach Geschmack)

1/2 Würfel Hefe (für 1 Batzen .. einen ganzen Würfel für ein großes Brot)

Der Backofen muss kalt sein!

Das Brot oder die kleinen Brote auf die mittlere Schiene des Backofens setzen und bei 200° Ober-|Unterhitze etwa 65 Minuten backen.

Alle trockenen Zutaten direkt in die Brotform füllen. Den Essig ins Wasser und über die trockenen Zutaten geben. Mit den Knethaken des Handmixers zu einer homogenen Masse rühren. Den Brotteig in den kalten Ofen stellen, diesen auf 200 Grad einstellen und die Brote backen. Nach etwa 65 Minuten aus dem Ofen nehmen, maximal 15 Minuten auf einem Gitter stehen lassen, dann aus der Form stürzen und vollständig erkalten lassen.

Alle von mir benutzten Zutaten und auch die von mir verwendete Silikonform sind übrigens in den bebilderten Textpassagen verlinkt. Also, nur falls wer was wo und so...

Wie viel Kalorien das Brot hat, kann ich leider nicht sagen.

Sonntag, 16. März 2025

.bananenbrot | ziemlich vegan

Moinschön.

Alter schützt vor Versäumnis nicht. Oder so. Tatsächlich habe ich mit meinen fast 56 Jahren noch nie ein Bananenbrot gegessen, geschweige denn selbst gebacken. Das wollte ich nachholen, suchte mich durchs Internet, fand ein paar Rezepte, modifizierte sie meinen Bedürfnissen und Vorräten entsprechend und legte heute los.

Die Zutaten wurden durch Oberinspektor Anton abgenommen. Wobei ich ..anders als auf dem Bild.. statt der Hafermilch dann doch meine bereits offene Sojamilch Vanille verwendet habe.


Da ich nur ein Singlebrot backen wollte und außerdem keine so große Menge an sehr reifen Bananen zu Hause hatte, habe ich die allgemeinen Mengen einfach verkleinert.

Zuerst habe ich die trockenen Zutaten vermischt. Das waren 100 g Dinkelmehl {Type 1050}, 25 g Haferflocken, 1 Teelöffel Backpulver, 1/2 Teelöffel Zimt, 1 Prise Salz, 25 g Walnüsse, die ich einfach mit der Hand etwas zerbröselt habe, und 25 g zartbittere Schokotröpfchen.


Danach habe ich 250 g sehr reife Bananen gestückelt und grob mit einer Gabel zerdrückt.

Zur Bananenmatsche gab ich 35 ml Sonnenblumenöl und ..wie oben schon erwähnt.. 35 ml Sojamilch Vanille und verrührte alles gut miteinander.

Das kippte ich über das trockene Zutatengemisch und vermengte beides entspannt mit der Gabel, bis ich eine relativ homogene Masse hatte.



Die kleine Silikonform ..auch Batzenform genannt.. spülte ich kurz mit kaltem Wasser aus und füllte sie mit dem Brotteig auf. Die Form ist übrigens nur 14,5 x 10,5 x 7 cm groß und reicht für Alleinesser wie mich.


Den Ofen hatte ich der Zwischenzeit vorgeheizt. Und während Emil in der Sonne lag, backte das Bananenbrot auf 180 Grad bei Ober-/Unterhitze in der kleinen Form 50 Minuten.

Nach der Stäbchenprobe durfte es raus und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten. Die ersten beiden Fotos zeigen es direkt aus dem Ofen. Wenn man genau hinschaut, sieht man auf den letzten beiden Fotos, dass es sich ziemlich zügig ein bisschen geplättet hat. Ich Dösbaddel habe das Brot nämlich gleich aus der Form gestürzt. Das sollte man jedoch erst tun, nachdem das Brot vollständig erkaltet ist. So what. Tut dem Geschmack ja keinen Abbruch.




Weil ich bekennender süß-salzig-Fan bin, habe ich das Brot mit gesalzener Butter genossen. Und ..holy shit.. wie superlecker kann ein Brot schmecken? *das Brot ein meiner Hand*: Ja!




Hier nochmal das von mir angewandte Rezept mit Zutaten und Zubereitung auf einen Blick:

250 g sehr reife Bananen (Gewichtsangabe ohne Schale)

35 ml Sonnenblumenöl

35 ml Soja-Vanille-Milch

100 Gramm Dinkelmehl

25 g Haferflocken

1 TL Backpulver

1/2 TL Zimt

1 Prise Salz

25 g Walnüsse

50 g Zartbitterschokodrops

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (alternativ 160 Grad Umluft) vorheizen.

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Die Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken, dann das Öl und die Milch hinzugeben und verrühren. Die Bananenmatsche auf die trockenen Zutaten geben und alles entspannt mit einer Gabel zu einer annähernd homogenen Masche verrühren. Teig in die Kastenform füllen und im Ofen etwa 50 Minuten backen. Nach zufriedenstellender Stäbchenprobe die Form auf einem Kuchengitter erkalten lassen und erst dann aus der Form stürzen.

Alle von mir benutzten Zutaten und auch die von mir verwendete Silikonform sind übrigens in den bebilderten Textpassagen verlinkt. Also, nur falls wer was wo und so...

Wie viel Kalorien das Brot hat, kann ich leider nicht sagen. Aber definitiv wird's das von nun an öfter bei mir geben. Es schmeckt verdammt lecker und macht ordentlich satt.