»Ach, Mädchen. Hättest du früher mehr gedacht als gefühlt, hättest du später mehr gelacht als geweint.«
Ich. Zu meinem Vergangenheits-Ich.
Leben mit Kindern ist wie im Märchen:
Ständig folgt man einer Spur aus Brotkrumen.
Für mehr ›Ach, leck mich doch am Arsch‹ und weniger ›Verdammt, ich denk immer noch an dich‹.
Der Kater lag heute eine Stunde auf meinem Schoß und hat mich angeschmachtet, während ich ihm vorgesungen habe.
Nur, falls ihr wissen wollt, was wirklich wahre Liebe ist.
Oder euch ebenfalls fragt, ob er womöglich taub ist...?
Zu viel nichts.
Zu wenig alles.
Mit jedem Schritt
nach vorn zurück.
Zurückziehen.
Rausnehmen.
Zeit geben.
Zeit lassen.
Schreien.
Verstummen.
Erkennen.
Akzeptieren.
Selbstfürsorge.
Nach all der bitteren Enttäuschung, ungezügelten Wut, ertragenen Demütigung, verlorenen Hoffnung, unerwiderten Sehnsucht und des zerstörten Glaubens bin ich nun bereit, Frieden zu schließen.
Frieden mit der Frau, die ich war.
Frieden mit der Frau, die ich jetzt bin.
Manchmal nimmt dir das Schicksal einen Menschen ja nicht, weil es Besseres für dich vorsieht, sondern um dich vor dem Schlechtesten zu bewahren.
Ich bin eine Frau. Wenn ich sage »Ich will es nicht wissen«, dann will ich es nicht wissen.
Es sei denn, du bist ein Mann. Dann glaubst du tatsächlich, ich will es nicht wissen.
Dass man Menschen vermisst, die nie für einen da waren, ist ja auch so 'ne psychologische Fehlkonstruktion.

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