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Dienstag, 17. Februar 2026

.blessed | kartenhalter mal anders • zwanzigster erster 6undzwanzig

Ich bin ja ein großer Fan von Post- und Spruchkarten. Schon immer gewesen. Inzwischen auch von Bibelversen. Und so kam ich zu der wundervollen Sammlung von 99 ermutigenden Bibelversen in einer Blechdose. Doch so hübsch die Dose auch ist, war es mühsam, täglich eine neue Karte aus ihr zu holen, da der Deckel permanent klemmte. 

Ich suchte also nach einer ansehnlichen Lösung, bei der ich lediglich und einfach die obere Karte hinter den Stapel stecken und so täglich einen neuen Vers vor Augen haben kann. Et voilà!

Als Halterung dient mir ein Stück Holz. Was ich ganz passend finde. Ein Teil aus Gottes Garten.

Ich weiß gar nicht mehr, woher ich die Kreuz-Gießform habe, nur, dass ich es einmal bereits für Dennis und Laura gegossen habe und auf jeden Fall auch für mich gießen wollte. Das Ensemble passt gut und ziert nun schon eine Weile meinen Esstisch.



Das Buch krea.tief beten: Inspirationen für Herzensbegegnungen mit Gott schenkten mir Dennis und Laura letztes Jahr zum Geburtstag. Durch Gebet begegnen wir Gott höchstpersönlich. Dieses Gespräch kann viele bunte Facetten haben. Oft sind wir uns dieser Vielfalt jedoch gar nicht bewusst und greifen deshalb allzu oft auf altbekannte Gebetsformen zurück. Kein Wunder, dass das Gebetsleben manchmal kraftlos und eintönig erscheint. Höchste Zeit für neue Inspiration. Dieses kreativ gestaltete Buch ermutigt dazu, ein lebendiges und facettenreiches Glaubens- und Gebetsleben zu entwickeln. Die alltagsnahen Impulse von Nelli Bangert werden dabei ergänzt durch die kreativen Illustrationen von Mira Weiss.

Mittwoch, 28. Januar 2026

.leuchtteller mit verstecktem schalter | keramik • 4zehnter zwölfter 5undzwanzig

Ich sag mal so: Einen Versuch war es wert. Immer sehe ich irgendwo irgendwas, weiß nur kurz danach nicht mehr, wo genau, und bastele dann einfach frei Schnauze drauf los. Wie hier bei einem Tablett mit integrierter Beleuchtung.

Zuerst habe ich mir aus einer alten Mediamentenschachtel eine provisorische Halterung für den Schalter einer batteriebetriebenen LED-Lichterkette gebastelt. Derweil wurde ein Klecks Gießkeramik zum Trocknen auf die Form gegeben .. an die Stelle, an der ich am Ende den Schalter unter dem Tablett verstecken wollte.


Bevor ich das Provisorium ..nach dem Trocknen.. auf den Klecks setzte und die Form füllte, habe ich die Lichterkette im Rand verstaut und erst dann die Form gefüllt. 




Et voilá! So hatte ich es mir vorgestellt und zu meiner freudigen Überraschung sogar geklappt.



An einigen Stellen blitzt der Draht der Lichterkette ein wenig durch. Und auch der Klecks ist bei genauem Hinsehen zu erkennen. Aber auf den ersten Blick sieht es fast perfekt aus. Es ist okay für mich.

Mittwoch, 21. Januar 2026

.wochenrückblick | kw drei • zwölfter bis 8zehnter erster 6undzwanzig

Das Wort eigentlich gibt es als Adjektiv, Adverb, Partikel und es gibt es als verdammt, wieder nicht geschafft. Hier bedeutet es letzteres. Eigentlich wollte ich am Wochenende wenigstens meinen Wochenpost schreiben. Ich wollte zudem meine Wohnung gründlich putzen. Und ich wollte auch noch ein paar bestimmte Dinge gießen. Dass 48 Stunden definitiv zu wenig für all das ist, habe ich dann auch gemerkt. Also hinterher. Am Sonntagabend. 

Ich habe am Wochenende viele Kleinigkeiten erledigt. Neben Putzen. Inklusive Gießen. Und dabei mein Self-Care vernachlässigt. Wie das Balance Board, auf dem ich sonst wirklich, wirklich, wirklich jeden Tag zehn Minuten vor mich hin wackele. Anton findet das super. Ich mache das im Schlafzimmer vor meinem Bett, damit ich mich notfalls abstützen | festhalten kann, bevor es mich wie beim ersten (und einzigen) Mal auf die Nase legt. Er denkt nämlich offensichtlich: "Schau an! Mommy fuchtelt mit den Händen in der Luft. DIE WILL SPIELEN!"



Am Donnerstag habe ich (mal wieder) meine Sleepy Holys fotografiert. Die kleinen Götter verschlafen schließlich den ganzen Tag. Außer Anton. Er ist ein Tageskater. Morgens verpennt und tagsüber ..zumindest, wenn ich zu Hause bin.. aktiv. Am liebsten mit mir. 






Freitag haben A, B und ich unsere bemalte Keramik abgeholt. Das war ein gemeinsames Event und mein Geburtstagsgeschenk von den beiden. Ich hatte das noch gar nicht gepostet, fällt mir gerade auf. Das Ergebnis zeige ich trotzdem schon mal. Leider ist es bei Weitem nicht so gut geworden wie erhofft und erwartet. Aber okay. 





Danach wollten wir eigentlich mal wieder asiatisch Essen gehen, sind aber dann doch ins Scoozi eingekehrt. Zur Abwechslung Pizza ist doch auch was Feines. Und die hausgemachte Limonade ... yummi!




Was schon länger auf meiner Agenda steht, habe ich natürlich dann gemacht, wenn ich am wenigsten Zeit dafür habe. Spoiler: am Wochenende. Die weltbeste Beste hatte mir vor Ewigkeiten mal einen kleinen Teller geschenkt, auf dem mittig der Kopf eines Einhorns platziert war. Das ist mir vor einer Weile runtergefallen. Den Teller hat's zerlegt, das Einhorn blieb heil. Ich habe ihn aufgehoben und in die Vitrine gestellt. Und irgendwann dachte ich: "Davon kannst du doch eine Gießform herstellen?" Das Silikon war knapp, aber es reichte gerade so noch für die Form.




Derweil habe ich ein paar Tabletts für mich gegossen ... mit Outdoorstoff. Für Küche und Wohnzimmer. Da brauchte ich mal was anderes auf dem Tisch. Beim Gießen mit Outdoorstoff als Inlay halte ich ja immer die Luft an. Hat aber recht gut geklappt.


Die Luft hatte ich auch bei den beiden Formen angehalten, denn ich hatte die Gießmasse flüssiger gemacht. Was keine gute Idee war, wie sich hier zeigt. Bruch happen, oder so.


Am Samstagabend habe ich direkt Das Kanu des Manitu geschaut, damit ich die ausgeliehene Blu-ray meinem Babba wieder zurückgeben kann. Die Bewertungen (3,6 von 5) ließen mich keine hohen Erwartungen an den Film haben. Obgleich ich Michael Alexander „Bully“ Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian schon immer irre gerne sehe. Ganz ehrlich? Ich wurde kein bisschen enttäuscht und kann die negativen Rezensionen nicht nachvollziehen. Natürlich ist der Humor immer noch sehr 2001, na und? 

Es war eine schöne Abwechslung, aber irgendwie schaffe ich es nicht, Stranger Things so einfach loszulassen. Hey! Ich habe alle Staffeln zehnmal hintereinander geschaut, das war schon eine Menge Lebenszeit und Abendbegleitung, sozusagen. Netflix weiß das und hat mir direkt das Making Of der letzten Staffel vorgeschlagen. Guckte ich natürlich. Ich habe am Ende beinahe mehr geweint als die Duffer Brüder, die Schauspieler und das Team der Produktion selbst.



Tränen in den Augen habe ich auch immer wieder wegen Anton. Die weltbeste Beste sagte mal: "Das ist dein Paulchen in einem gesunden Körper." Und so scheint es tatsächlich. Anton hat so viele Eigenschaften und -arten von meinem Paulemann. Wie das Pfötchenhalten zum Einschlafen.


Mama schickte ich dieses Schwarzweißfoto von Sonntag. Ihre ersten Worte waren: "Ach, das ist ja unser Paulemännchen. So hübsch wie er dasitzt."

Und sonst so? 

Im Radio sprachen sie am Samstag viel über die Pläne Amerikas, Grönland zu übernehmen und Doofnalds Erpressung mittels Zollerhöhung. Alles was mir dazu einfällt, ist: Zwischen Vison und Größenwahn liegt nur ein Trump. Die Tatsache, dass Grönland aufgrund seiner Lage eine große militärstrategische Bedeutung im Zuge des Kalten Kriegs hatte, und es in die Hände dieses Irren fallen könnte, macht mir Angst.

Seit 4. Januar tracke ich wieder Schritte und Kalorien. Mein tägliches Defizit an 4 Tagen|Woche habe ich mit 500 kcal angesetzt. Ich empfinde es als schleppend, dennoch bin ich dankbar, innerhalb dieser zwei Wochen wenigstens 1 kg verloren zu haben. Auch wenn ich immer noch froh bin, abends in meine Jogginghose zu schlüpfen zu können, weil die Jeans mich den ganzen Tag gequetscht haben.

Vom Deckenhäkeln bin ich nunmehr wieder beim Sockenstricken angelangt. Inzwischen sind mir rund 10 Babysöckchen und ein Erwachsenenpaar von den Nadeln gesprungen. Ich muss nur mal dran denken, sie endlich zu fotografieren. Fürs Blog und für meinen etsy Shop.

Und mental? Ich habe gerade dieses diffuse Gefühl des Verlorenseins. Ich kann es nicht erklären und auch an nichts festmachen. Ich empfinde es einfach. Empfinde mich als falsch, irgendwie. Als könne ich es niemandem recht machen. Aber gut. Das wird vorübergehen. Denn insgesamt bin ich... nun ja... ich möchte es nicht entspannt nennen... gelassener trifft es zwar auch nicht, kommt aber ziemlich nah dran.