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Sonntag, 20. April 2025

.fotofragezeichen am sonntag | april {16. runde}

Nach alter Manier sammelt Andrea wöchentlich die schönen Erlebnisse der vergangenen Woche, aber auch die Denkanstöße und Ärgernisse. Nach neuer Manier stellt sie allem voran noch zwei kleine Fragen, die wir mit der Kamera interpretieren. Hier sind die aktuellen Fragen und meine Antworten.

Wie ich dich liebe?

Lass mich die Weisen sagen.

Ich liebe dich,

so tief und breit und hoch.

Wie meine Seele reicht und weiter noch,

ins Unermeßliche, das wir kaum zu betreten wagen.

Ich liebe dich so,

dass jeder Tag von meinen Tagen

mich innigstes Verlangen zu dir bringt.

Ich liebe dich rein,

wie man ums rechte ringt.

Ich liebe dich frei,

will nicht nach anderer Meinung fragen.

Ich liebe dich,

mit Leidenschaft, mit Tiefe.

Mit altem Kummer, frischer Kindergläubigkeit.

Mit meiner Liebe,

von der ich dachte, sie schliefe.

Bei abgelegten Heiligen.

Ich liebe dich,

in der frohen Zeit.

mit Tränen und jedem Atemzug

und riefe gern zu Gott.

Ich liebe ihn noch in Ewigkeit.

Elizabeth Barrett Brwoning
englische Dichterin {* 06.03.1806; † 29.06.1861}

Welche ist deine derzeitige Lieblingsblume?


Die japanische Kirschblüte (jap. サクラ bzw. 桜 sakura). Eindeutig. Ich mochte sie schon immer, habe sie sogar über mein rechtes Schienbein tätowiert. In meinem alten Ort habe ich sie eher selten gesehen. Seit ich in Seeheim wohne, darf ich im Frühling immer in dem zarten, zauberhaften Rosa baden. 

Was ist dein Favorit zu Ostern?

Von Ostern diesen Jahres ausgehend, sind es die vier arbeitsfreien Tage .. ich arbeite wirklich gerne, sehr gerne auch unter Stress. Aber die Vertretung dreier Kolleginnen, die Erledigungen nach Feierabend, die sich auch nicht abgeben oder verschieben ließen, der Katzensitterdienst für die Nachbarn, den ich sososo gerne mache, weil Molly einfach eine fantastische Katze ist, für den ich jedoch zum einen an den Arbeitstagen eine halbe Stunde früher ..also um halb vier.. aufgestanden bin und der nach Feierabend ja nochmal jeweils eine Stunde Zeit in Anspruch genommen hat, lässt mich die nun folgenden Feiertage ein wenig erschöpft genießen. Und etwas mehr Zeit mit meinen drei Katzmännern. Daher ist mein Favorit zu Ostern ein bisschen freie Zeit .. symbolisiert durch zwei meiner drei Seelentiere auf meinen Beinen.

Ich hoffe, ich habe mit meinen Fotos die Eintrittskarte zu den Fotofragezeichen erhalten und komme jetzt zum altbekannten Wochenrückblick.

Was gab es Schönes in der Woche?

Gehört



Gestrickt
Diese Woche sind zwei weitere Sockenpaare fertig geworden, die ich noch immer nicht fotografiert habe. Wieder ein Punkt mehr auf meiner to do Liste.

Gebetet
Leider fiel das Green von unserem "Dinner in Green" etwas ins (Regen-)Wasser, weshalb das Tischabendmahl am Gründonnerstag ins Gemeindehaus verlegt, statt im Parkt gefeiert wurde. Ich habe meine Schwiegertochter und meine beiden Enkel wieder zu diesem Gottesdienst begleitet und war erneut beeindruckt .. von der großen Anzahl an ebenfalls Teilnehmenden sowie der Form der Veranstaltung, die mich mehr und mehr rührt. Auch muss ich zugeben, dass ich mich immer weniger der Wirkung eines Gebetes entziehen kann. 





Was war weniger gut?

Geschnoddert
Der Heuschnupfen hat mich diese Woche in einem Klammergriff. Ich gehe mit Kopfschmerzen ins Bett und wache mit selbigen auf. Auch fühlt es sich ..immer noch.. wie ein grippaler Infekt an. Was er nicht ist. Und wogegen ich leider auch wenig mehr tun kann, als täglich Heuschnupfenspray und ab und an eine Allergietablette zu nehmen. So. Jetzt mal Jammermodus aus!

Danke an Andrea für die wunderbare Aktion. Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen sollten, einen wunderbunten und gesegneten Ostersonntag.

Freitag, 31. Januar 2025

.januar zwanzig5undzwanzig | monatsrückblick

Du bist zu schnell gelaufen für dein Glück.
Nun, da du müde wirst und langsam gehst,
holt es dich ein.

Friedrich Nietzsche

Gekauft habe ich nicht selbst, sondern bekommen. Von meiner Mama. Ein neues Sofa. Und ich liebeliebeliebe es, obgleich die Farbe ..es gab sie nun mal nur in Creme.. eine echte Herausforderung ist, wenn man wie ich eine ausgesprochene Kleckerliese ist, drei Katzen und zwei kleine Enkel hat.

Geschnoddert habe ich ja schon seit Weihnachten. An Silvester hatte es mich dann richtig von den Füßen gehauen. Ich verbrachte also meinen Urlaub mit dem Versuch zu genesen. Hat nur so semi geklappt. Den Feierabend meines zweiten Arbeitstages bin ich zum Arzt hinein und ging mit einer Lungenentzündung wieder hinaus.

Gestartet habe ich ein paar neue alte Aktionen zum Mitmachen. Im Augenblick besteht das virtuelle Team nur aus mir. Ob's mal mehr werden? Ich würde mich riesig freuen. Augenblicklich freue ich mich immerhin an dem Spaß, den ich daran habe.

Drei Fragen. Jeden Dienstag.

Ein Bild. Jeden Mittwoch. Immer von oben nach unten fotografiert.

Gestöbert habe ich in alten Katzenfotos. Ich habe mir ein neues Smartphone zugelegt und wollte den Fotoordner mal leer haben. Also wurden alle Bilder erst auf den Mac, dann auf eine externe Festplatte gezogen und zumindest grob in Ordnern sortiert. Unglaublich, wie viel Zeit sowas in Anspruch nimmt. Noch unglaublicher, wie unendlich viele Bilder man doch macht, wenn man die Kamera quasi permanent zur und in der Hand hat. Hier ist übrigens ein Bild von Anton. Da war mein Mittlerer gerade mal drei Monate alt.

Gehört habe ich diesen Monat den aktuellsten Teil der Miss Merkel Reihe von David Safier. Und den beinahe in einem Rutsch. Ich mag die Reihe sehr Selbstredend bewegt sich jede Geschichte nach dem gleichen Schema, dennoch hat die Reihe für mich, auch dank der Leserin Nana Spier, noch nichts von ihrem Charme verloren. 

Ich hänge keinem Glauben und keiner Religion an .. das Buch der Bücher holte ich mir aus purem Interesse auf die Ohren, so ich auch noch den Koran hören möchte. Irgendwann. In knapp hundert Stunden liest Rufus Beck ..das gab mir den letzten Ruck, mich dieser auditorischen Herausforderung zu stellen.. Altes und Neues Testament in der Lutherübersetzung.

 

Gehäkelt habe ich im Januar viel. Annähernd jeden Abend ein paar Reihen an meiner aktuellen Ripple Blanket aus der Re-Created Wolle. Ich mag sie sehr. Die Wolle und die Decke. Inzwischen bin ich auch schon beim vorletzten Farbsatz angelangt. 

Gesehen habe ich gleich zu Jahresbeginn mit Mama, Tantchen sowie Patentochter das Musical Elisabeth und ein bisschen darüber berichtet.

Gefreut habe ich mich über ein Geschenk meiner Freundin Agnes. Das gab es zwar schon zu Weihnachten, aber erst jetzt hatte ich die nötige Muse und den Genuss, die Kerze anzuzünden und die wunderbare Botschaft darin lesen zu können.

Geliebt habe und werde ich immer die Omatage. Ich sage ja gerne, dass man an den Kindern das eigene Altern sieht. Und so empfinde ich das auch immer noch. Meine Enkel aufwachsen zu sehen gibt mir dieses Gefühl allerdings nicht. Da ist nur Liebe und Freude.

Geschnappt habe ich mir ein wirklich schönes Wimmelbuch für meine Enkel aus dem Bücherschrank, der an unserem Rathaus steht und den wir an unserem 3freundinnensonntag etwas aufgefüllt haben.

Geknipst habe ein paar frostige Bilder auf dem Weg von Seeheim nach Jugenheim. Das sind nur etwa fünfundzwanzig Minuten zu Fuß. Dort habe ich mich an einem Sonntag mit meiner weltbesten Besten und einer lieben Freundin getroffen.

Und das erste Mal für den 12tel Blick. Der hat mich in meinen frühen aktiven Blogzeiten immer schon begeistert, wirklich dabei war ich aber nie. Das möchte ich ab sofort nachholen. Denn ich habe vor, wieder regelmäßig und für sehr, sehr lange zu bloggen.

Geschraubt habe ich eine Alternative fürs Sofa. So ein Kratzdings, damit die Katzmänner nicht wieder in Versuchung geraten, sich am neuen Polster zu vergehen. Dieses Pappegestell nehmen die drei immerhin schon gut an.

Geschaut habe ich mit meiner Schwiegertochter in spe Sebastian Fitzeks "Der Heimweg". Es ist schon so lange her, als ich das Buch gelesen habe, dass mich der Film wirklich gefessel hat: Freitagnacht. Jules Tannberg sitzt am Heimwegtelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Rückweg durch die Nacht Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher nach Hause führt – oder im Notfall Hilfe ruft. Noch nie gab es einen wirklich kritischen Fall. Bis heute, als Jules mit Kara spricht. Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat. Und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte, um so den Tag ihres Todes anzukündigen. Dieser Tag bricht in wenigen Stunden an. Wer sein Todesdatum kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen. 

Habt's zauberfein und wunderbunt. Ihr alle, die ihr hier zufällig vorbeigelesen habt.

Sonntag, 29. Dezember 2024

.sonntagsschätzchen | 5zehn

Bei Andrea bin ich auf eine bezaubernde Aktion gestoßen, zählt sie für mich doch in die Kategorie des geistigen Seelestreichelns.

Laut Andrea sind Sonntagsschätzchen Lieblinge und Glücksmomente aus der jeweils vergangenen Woche. Man möchte sie noch einmal betrachten, wertschätzen, darüber erzählen, zeigen und sich daran erfreuen. Im Grund ist es genau das, was ich in seiner Gesamtheit mit Bloggen beabsichtige. Wie Andrea es auf den Punkt bringt, sind es doch die kleinen Dinge und Momente, die Lichtstrahlen ins Grau des Alltags werfen.

Guten Morgen. Noch. Heute ist tatsächlich der erste Tag in dieser Woche, an dem kein Wecker gestellt war und ich mich nach dem Aufwachen einfach noch einmal umgedreht habe. Während dieser Feiertage geht mir zudem gänzlich das Zeitgefühl verloren. Schon wieder Sonntag? Schon wieder eine Urlaubswoche vorbei? Echt jetzt? Ich blicke zurück...

Heute vor einer Woche habe ich mich mit meiner weltbesten Besten auf den Weg nach Rust gemacht. Zwei Tage Europa-Park. Die hatte sie mir dieses Jahr zum Geburtstag geschenkt. 






Wegen des Jahresabschlusses im Büro, den zahlreichen Erledigungen von dem Fest, den Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmarkbesuchen und der Tatsache, dass ich meine drei Katzmänner annähernd drei Tage nicht sehen würde war ich geistig, körperlich und emotional ziemlich gestresst. Mama blieb zwei Nächte in meiner Wohnung, was mich beruhigte und gleichzeitig sorgte, da Babba seit seiner Krebserkrankung natürlich viel mehr Aufmerksamkeit benötigt. Zudem fällt es mir von jeher schwer, anderen 'Umstände' zu machen.

Nun denn. Der Stress legte sich nach ersten paar Stunden im Europa-Park und ich konnte die Zeit genießen, das Catsitting lief super entspannt für Mama und Babba und ich war glücklich, als ich meine drei Katzmänner am Morgen des Heiligen Abends wieder bekuscheln konnte. Stellvertretend für alle drei, hier Emil auf Herzhöhe in meiner Jacke:

Am Heiligen Abend waren meine Eltern bei mir zum Essen. Am ersten Feiertag ich bei ihnen. Mama hat die Polaroid-Fotos, die ich ihnen statt Namen an die Geschenke gehängt habe, in ihren Weihnachtsbaum integriert.

Den zweiten Feiertag haben meine Eltern wieder bei mir verbracht .. mit meiner Tante und meinem Onkel. Wie im letzten Jahr wurde geschlemmt und im Anschluss Stadt Land Vollpfosten gespielt. Hier war was los! Es geht wahrlich nicht viel über zusammen Lachen und gemeinsame Zeit von Herzen zu genießen. Tatsächlich habe ich von diesem Tag kein einziges Foto. Überhaupt hatte ich nach dem EP-Kurzurlaub das Handy kaum in der Hand.

Nicht mal gestern, als dann meine Söhne, Schwiegertöchter und Enkel bei mir waren. Da über die Feiertage sehr viel festgegessen wurde, hielt ich es für eine schöne Idee, bei mir dann gemeinsam Pizza zu backen. Und der große Enkel hatte richtig Spaß beim Belegen. 


Nun steht tatsächlich etwas Ruhe an. Also heute zumindest, da meine Häkelwolle nun doch noch nicht geliefert wurde. Ich habe vor, das alte Tutorial meiner Version der Ripple Blanket von Lucy zu überarbeiten. Morgen werde ich die Wohnung ein letztes Mal in diesem Jahr nochmal auf Hochglanz bringen. Silvestermorgen möchte Mama mit mir im Möbelhaus nach einem neuen Sofa schauen. Meines ist tatsächlich nach sieben Jahren schon völlig durchgesessen. Für mich funktioniert's noch. Aber Mamas sorgen sich halt immer (der Rücken!). Tantchen fährt und begleitet uns und wir drei werden vermutlich vor allem lecker Frühstücken.
Wenn man die Ruhe 
nicht in sich selbst findet,
ist es zwecklos, 
sie anderswo zu suchen. 
François VI. de La Rochefoucauld
Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen sollten, einen liebevollen Sonntag.

Sonntag, 15. Dezember 2024

.sonntagsschätzchen | 4zehn [02.06.2024]

Bei Andrea bin ich auf eine bezaubernde Aktion gestoßen, zählt sie für mich doch in die Kategorie des geistigen Seelestreichelns.

Laut Andrea sind Sonntagsschätzchen Lieblinge und Glücksmomente aus der jeweils vergangenen Woche. Man möchte sie noch einmal betrachten, wertschätzen, darüber erzählen, zeigen und sich daran erfreuen. Im Grund ist es genau das, was ich in seiner Gesamtheit mit Bloggen beabsichtige. Wie Andrea es auf den Punkt bringt, sind es doch die kleinen Dinge und Momente, die Lichtstrahlen ins Grau des Alltags werfen.

Guten Morgen. Meine Woche war nicht arg ereignis-, jedoch ziemlich erkenntnisreich. Darüber zerbreche ich mir gerade ..womöglich zu sehr.. den Kopf. Um so wichtiger sind Dinge und Momente, die meine Gedanken auf andere Gedanken bringen. 

Da sind die Stunden, die ich bis Sonntag mit Molly verbringe. Sie ist die Katze meiner Nachbarn, die ich gerade hüte. In ihrer eigenen Wohnung allerdings .. Emil würde es mir nicht verzeihen, wenn ich mit einem weiteren Tiger aufwarten würde. Er weiß ja nicht, dass es nur für ein paar Tage wäre. Molly und ich hatten von Anfang an eine Verbindung zueinander, sodass sie sich auch dieses Mal wieder arg freut, mich als Sitterin zu haben. Es wird viel geschnurrt, gekuschelt, geschmust, Stirn und Nase gestupst und Hand abgeleckt. Schön ist das.






Eine weitere und sogar dreifache Freude ist meine Daisy Grey. Die ist nämlich inzwischen fertig ..die Bilder reiche ich nach.. und hat unerwartet ein neues Zuhause gefunden. Meine Mama war so begeistert von der kleinen Decke, dass ich sie ihr geschenkt habe und sie einen Platz auf dem Sofa meiner Eltern hat, was ..und das hat mich ganz besonders berührt.. vor allem meinem Babba ganz besonders gefällt. Herzhopsen allererster Güte.



In Gedanken halte ich mich zudem gerade gerne an Freitag fest. Den habe ich nämlich vom frühen Morgen bis zum Abend mit meinen beiden Enkeljungs sowie meinem großen Sohn und meiner Schwiegertochter verbracht und jede Minute genossen. Da waren ganz viel Glück und Spaß und Liebe in jedem Augenblick.

Lass das Verhalten anderer
nicht deinen inneren Frieden stören.

Dalai Lama

Und damit wünsche ich euch einen ganz liebevollen Sonntag und einen angenehmen Start in eine schöne erste Juniwoche.