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Sonntag, 27. April 2025

.fotofragezeichen am sonntag | april {17. runde}

Nach alter Manier sammelt Andrea wöchentlich die schönen Erlebnisse der vergangenen Woche, aber auch die Denkanstöße und Ärgernisse. Nach neuer Manier stellt sie allem voran noch zwei kleine Fragen, die wir mit der Kamera interpretieren. Hier sind die aktuellen Fragen und meine Antworten.

So kurz dauert die Liebe und so lang das Vergessen.

Pablo Neruda; eigentlich Ricardo Eliécer Neftalí Reyes Basoalto
chilenischer Dichter und Schriftsteller sowie Diplomat {* 12.07.1904; † 23.09.1973} 

Welche App (oder Nachschlagewerk) benutzt du gerade am meisten?

Aktuell fällt mir zu dieser Frage ad hoc nur die Zaubermix App ein .. oder eben die des Monsieur Cuisine. Denn dort treibe ich mich in dieser Woche täglich rum. Um Rezepte zu finden und mich kundig zu machen: Was kann ich alles mit meinem neuen Mitbewohner anstellen? Welche Möglichkeiten stehen mir nun zur Verfügung? Wie's eben so ist, wenn man ein neues technisches Gerät im Haus hat.

Was ist dein Lieblingsgemüse im April?

Nicht saisonal. Noch nicht einmal wirklich ein Gemüse, da es sich bei der Tomate in der Tat um ein bota­nisches Miss­verständnis handelt. Nach der bota­nischen Einteilung ist die Tomate nämlich ein Frucht­gemüse. Wie die meisten Obst­sorten wächst sie als Frucht aus einer bestäubten Blüte. Sie stammt jedoch, wie die meisten Gemüsesorten, von einjährigen Pflanzen. Im Gegen­satz etwa zu Obstbäumen sterben diese Pflanzen meist nach einem Jahr ab. Aus diesen beiden Eigenschaften setzt sich die Bezeichnung Frucht­gemüse zusammen. Aber sei's drum. Im April habe ich wirklich überdurchschnittlich viel davon gegessen, in jeglichen Varianten. So auch wie hier als Soße nebst Deko.

Ich hoffe, ich habe mit meinen Fotos dennoch die Eintrittskarte zu den Fotofragezeichen erhalten und komme jetzt zum altbekannten Wochenrückblick.

Was gab es Schönes in der Woche?

Gefeiert
Ostersonntag. Mit und bei meinen Eltern. Mama hatte Babba und mich wieder so lecker bekocht, dass natürlich viel zu viel gegessen habe. Nur gut, dass ich 50 Minuten Fußweg hatte. Zumindest hin. Zurück habe ich tatsächlich mal den Bus erwischt, der mich zur Bahn brachte.


Geliebt
Ostermontag waren dann die Enkelmacher und meine beiden Mäuse bei mir. Die große Enkelmaus bestand allerdings darauf, bereits den Vormittag alleine mit Oma zu verbringen. Gemeinsam wollten wir wieder Waffeln für alle backen. Es wurden Muffins.

Gehört
Noah. Kein klassischer Psychothriller. 

Das Joshua-Profil. Auch dieses Werk mutet ..wie Noah.. Sience Fiction an, ist jedoch nah an der Realität.

Gekauft
Schon ewig schwirrt mir der Thermomix im Kopf herum. Finanziell lag die Anschaffung jedoch weit außerhalb meiner Reichweite. Bis mich jemand auf die weit günstigere Alternative von Lidl aufmerksam machte. Ich habe mich quer durchs Netz und sämtliche Bewertungen gelesen, mit meiner Mama beraten und schließlich mein Erspartes in den Monsieur Cuisine Smart investiert.

Gekocht
Gestern besuchten mich mein Jüngster und meine Schwiegertochter in spe. Das gemeinsame Mittagessen nebst ..passendem, denn beide lieben Schokobons.. Nachtisch habe ich natürlich gleich mit Hilfe meines neuen Mitbewohners zubereitet.


Was war weniger gut?

Gekränkelt
Irgendwie hänge schon den ganzen April ein wenig durch. Und das nicht wegen der Hüfte, die nur ab und an ..wenn ich mal ein, zwei Tage zu wenig bewegt habe.. zwickt, sondern wegen des Heuschnupfens. Vermutlich. Permanent laufende Nase, juckende und tränende Augen, Husten, Atembeschwerden, Erschöpfung und Husten. Und er Kopf. Himmel! Der dröhnt, hämmert, sticht oder ..meistens.. fühlt sich an wie aufgeblasen. Seit Tagen ist mir zudem ständig übel. All das zusammen hat mich am Donnerstag im Bett bleiben lassen. Freitag fuhr ich ins Büro und nach zwei Stunden wieder nach Hause. Ein wenig besser war es gestern und ist es heute, aber fit fühlt sich definitiv anders an.

Geschockt
Erst überrascht, dann verwirrt und schließlich enttäuscht. Das sind die Phasen, die ich durchlaufe, wenn jemand etwas tut oder sagt, das ich diesem Menschen so niemals zugetraut hätte. Traurig stimmt mich diese Woche ein Vorfall und wirft mich zurück in eine Zeit, aus der ich mich entkommen wähnte. In der man mir Vorschriften machte, denen ich ..so nichtig sie auch sein mögen.. aus emotionalen Gründen Folge zu leisten habe und die mir meine Unzulänglichkeit wieder überdeutlich vor Augen halten. So lächerlich sich das auch anhören mag und vermutlich sogar ist, drückt es mich gerade wieder zu Boden. Da hin, von wo ich mich mühsam und über Monate gerade erst wieder aufgerappelt habe.  

Danke an Andrea für die wunderbare Aktion. Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen sollten, einen wunderbunten Sonntag.

Sonntag, 20. April 2025

.fotofragezeichen am sonntag | april {16. runde}

Nach alter Manier sammelt Andrea wöchentlich die schönen Erlebnisse der vergangenen Woche, aber auch die Denkanstöße und Ärgernisse. Nach neuer Manier stellt sie allem voran noch zwei kleine Fragen, die wir mit der Kamera interpretieren. Hier sind die aktuellen Fragen und meine Antworten.

Wie ich dich liebe?

Lass mich die Weisen sagen.

Ich liebe dich,

so tief und breit und hoch.

Wie meine Seele reicht und weiter noch,

ins Unermeßliche, das wir kaum zu betreten wagen.

Ich liebe dich so,

dass jeder Tag von meinen Tagen

mich innigstes Verlangen zu dir bringt.

Ich liebe dich rein,

wie man ums rechte ringt.

Ich liebe dich frei,

will nicht nach anderer Meinung fragen.

Ich liebe dich,

mit Leidenschaft, mit Tiefe.

Mit altem Kummer, frischer Kindergläubigkeit.

Mit meiner Liebe,

von der ich dachte, sie schliefe.

Bei abgelegten Heiligen.

Ich liebe dich,

in der frohen Zeit.

mit Tränen und jedem Atemzug

und riefe gern zu Gott.

Ich liebe ihn noch in Ewigkeit.

Elizabeth Barrett Brwoning
englische Dichterin {* 06.03.1806; † 29.06.1861}

Welche ist deine derzeitige Lieblingsblume?


Die japanische Kirschblüte (jap. サクラ bzw. 桜 sakura). Eindeutig. Ich mochte sie schon immer, habe sie sogar über mein rechtes Schienbein tätowiert. In meinem alten Ort habe ich sie eher selten gesehen. Seit ich in Seeheim wohne, darf ich im Frühling immer in dem zarten, zauberhaften Rosa baden. 

Was ist dein Favorit zu Ostern?

Von Ostern diesen Jahres ausgehend, sind es die vier arbeitsfreien Tage .. ich arbeite wirklich gerne, sehr gerne auch unter Stress. Aber die Vertretung dreier Kolleginnen, die Erledigungen nach Feierabend, die sich auch nicht abgeben oder verschieben ließen, der Katzensitterdienst für die Nachbarn, den ich sososo gerne mache, weil Molly einfach eine fantastische Katze ist, für den ich jedoch zum einen an den Arbeitstagen eine halbe Stunde früher ..also um halb vier.. aufgestanden bin und der nach Feierabend ja nochmal jeweils eine Stunde Zeit in Anspruch genommen hat, lässt mich die nun folgenden Feiertage ein wenig erschöpft genießen. Und etwas mehr Zeit mit meinen drei Katzmännern. Daher ist mein Favorit zu Ostern ein bisschen freie Zeit .. symbolisiert durch zwei meiner drei Seelentiere auf meinen Beinen.

Ich hoffe, ich habe mit meinen Fotos die Eintrittskarte zu den Fotofragezeichen erhalten und komme jetzt zum altbekannten Wochenrückblick.

Was gab es Schönes in der Woche?

Gehört



Gestrickt
Diese Woche sind zwei weitere Sockenpaare fertig geworden, die ich noch immer nicht fotografiert habe. Wieder ein Punkt mehr auf meiner to do Liste.

Gebetet
Leider fiel das Green von unserem "Dinner in Green" etwas ins (Regen-)Wasser, weshalb das Tischabendmahl am Gründonnerstag ins Gemeindehaus verlegt, statt im Parkt gefeiert wurde. Ich habe meine Schwiegertochter und meine beiden Enkel wieder zu diesem Gottesdienst begleitet und war erneut beeindruckt .. von der großen Anzahl an ebenfalls Teilnehmenden sowie der Form der Veranstaltung, die mich mehr und mehr rührt. Auch muss ich zugeben, dass ich mich immer weniger der Wirkung eines Gebetes entziehen kann. 





Was war weniger gut?

Geschnoddert
Der Heuschnupfen hat mich diese Woche in einem Klammergriff. Ich gehe mit Kopfschmerzen ins Bett und wache mit selbigen auf. Auch fühlt es sich ..immer noch.. wie ein grippaler Infekt an. Was er nicht ist. Und wogegen ich leider auch wenig mehr tun kann, als täglich Heuschnupfenspray und ab und an eine Allergietablette zu nehmen. So. Jetzt mal Jammermodus aus!

Danke an Andrea für die wunderbare Aktion. Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen sollten, einen wunderbunten und gesegneten Ostersonntag.

Sonntag, 13. April 2025

.fotofragezeichen am sonntag | april {15. runde}

Nach alter Manier sammelt Andrea wöchentlich die schönen Erlebnisse der vergangenen Woche, aber auch die Denkanstöße und Ärgernisse. Nach neuer Manier stellt sie allem voran noch zwei kleine Fragen, die wir mit der Kamera interpretieren. Hier sind die aktuellen Fragen und meine Antworten.

Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; 
wer kann es ergründen?

Jeremia 17,9

Was hast du immer dabei (nur diese Woche oder wirklich immer)?

Tatsächlich habe ich immer einen Pokéball dabei, genauer gesagt: meinen PokémonGO Plus+. Ein Gadget, das Pokéstops dreht und Pokémon fängt, ohne dass ich das aktiv tun muss. Denn, ehrlich gesagt, habe ich das Handy schließlich nicht permanent in der Hand und spiele auch nur, wenn ich alleine bin.

Was möchtest du uns für die kommende Woche empfehlen?

Ich tue mich schwer mit allgemein gehaltenen Ratschlägen und Empfehlungen, sofern ich nicht explizit danach gefragt oder darum gebeten wurde. Hm.

Ostern steht vor der Tür. Ostern ist das wichtigste Fest der Christen und gedenkt der Auferstehung Jesu Christi. Die Auferstehung bedeutet, dass Jesus den Tod überwunden hat und ewiges Leben geschenkt hat. Es ist ein bewegliches Fest, das immer nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang gefeiert wird. Feste sind oft auch Familienzusammenkünfte. Und manchmal leider auch Zusammentreffen, die man ohne zwingenden Anlass vielleicht eher meiden würde. Bedauerlicherweise sind Feste und damit Zusammenkünfte nicht selten an Erwartungen geknüpft. Erwartungen, die sich nicht immer erfüllen lassen. Und so wird die sogenannte österliche Feudenzeit, die 50 Tage andauert, für manch eine*n zur emotionalen Herausforderung. Bin ich genug? Werde ich je die Erwartungen von XY erfüllen können? Bin ich es wirklich nicht wert, geliebt zu werden? So oder so ähnlich mag es einigen Menschen an Feiertagen gehen. Aber auch an allen anderen. Daher möchte ich an dieser Stelle den Text einer meiner Tageskarten zitieren:

Liebe dich. Immer. Auch dann, wenn du zu viel sagst oder zu wenig, vielleicht auch das Falsche, weil du noch nicht weißt, was richtig ist. Liebe dich, wenn dir etwas nicht gelingt, wenn du dir nicht gefällst oder nicht gut zu dir warst. Liebe dich, wenn du wieder mal fällst, gegen Mauern läufst, deine Ziele nicht erreicht hast und nicht mal weißt, was deine Ziele sein sollen. Liebe dich, wenn du dich gerade nicht leiden kannst. Wenn nichts in dir dich mag. Dann liebe dich umso mehr. Denn da brauchst du es am meisten.

Ich hoffe, ich habe mit meinen Fotos die Eintrittskarte zu den Fotofragezeichen erhalten und komme jetzt zum altbekannten Wochenrückblick.

Was gab es Schönes in der Woche?

Gehört
In dieser Woche habe ich Passagier 23 von Sebastian Fitzek und Die Blutschule von Max Rhode gehört. Aktuell läuft Der Augensammler im Ohrenkino.

Gehäkelt
Mein {noch geheimes} Projekt ist endlich fertig und ich riskiere einen Teaser 
♡


Genossen

Sonntagnachmittag {also nach dem vergangenen Fotofragezeichenpost am Morgen} habe ich mich endlich mal wieder mit meiner weltbesten Besten und unserer gemeinsamen Freundin S getroffen. Wir hatten eine wunderbare Zeit mit leckerem Essen und noch besseren Gesprächen.

Geplant
Tja. Geplant hatte ich die kommende Woche auch ein wenig entspannter. Zeitlich. Aber nun sind zwei Kolleginnen in Urlaub, eine Kollegin ist leider erkrankt, ich also alleine im Büro, und dann noch Mollysitting. Das wird ein wenig straff.

Gefeiert
Wirklich Lust hatte ich ..ehrlich gesagt.. nicht drauf, aber letztlich hatte ich am Freitag einen echt wunderbaren Abend beim Klassentreffen unserer Grundschule, also Jahrgang 1976 - 1980. Überraschend viele waren anwesend, sogar von wirklich weit her. Beeindruckend! 

Geschnurrt
Wie erwähnt, habe ich eine Woche Mollysitting übernommen. Die Katze meiner lieben Nachbarn ist anderen Menschen als denen ihrer Familie gegenüber eigentlich sehr zurückhaltend. Aber wir beide hatten von der ersten Minute einen wirklich guten Draht zueinander und ich verbringe so gerne Zeit mit ihr .. auch wenn das heißt, dass ich mit Ausnahme der kommenden Wochenend- und Feiertage schon um 3:30 Uhr aufstehe, um sie zu füttern und wenigstens noch ein paar Minuten zu bekuscheln, bevor ich dann erst nach Feierabend wieder nach ihr schauen kann.


Was war weniger gut?

Abgesehen davon, dass ich mir kommende Woche ziemlich die Hacken abrennen werde und mich dazu der Heuschnupfen gerade so richtig plagt, war meine Ernährung diese Woche eine Ka! Tas! Tro! Phe! Anders kann ich die Fresskalation nicht beschreiben. Oder doch... als Kontrollverlust, vielleicht? Oder wenigstens annähernd? Hm. Ich würde es gerne auf den aktuellen Stress und das Wissen um den in den kommenden Tagen noch anstehenden sowie noch höheren Stress schieben. Aber das kommt mir wie eine billige Ausrede vor. Doch wenigstens habe ich mich nicht wieder völlig ins Binge Eating verloren. Ein schwacher und zugleich gewichtiger Trost...

Danke an Andrea für die wunderbare Aktion. Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen sollten, einen wunderbunten Sonntag.

Sonntag, 6. April 2025

.fotofragezeichen am sonntag | april {14. runde}

Nach alter Manier sammelt Andrea wöchentlich die schönen Erlebnisse der vergangenen Woche, aber auch die Denkanstöße und Ärgernisse. Nach neuer Manier stellt sie allem voran noch zwei kleine Fragen, die wir mit der Kamera interpretieren. Hier sind die aktuellen Fragen und meine Antworten.

I love you as certain dark things are to be loved, 
in secret, between the shadow and the soul.

Pablo Neruda; eigentlich Ricardo Eliécer Neftalí Reyes Basoalto
chilenischer Dichter und Schriftsteller sowie Diplomat {* 12.07.1904; † 23.09.1973}

Was hast du diese Woche täglich gesehen?

Tatsächlich alle drei Katzmänner gemeinsam in meinem Bett. Jeden Morgen beim Aufwachen. Und ja, das hat durchaus Seltenheitswert. Oder ist etwas ganz Neues, das sie gerne beibehalten können. Bis vor einer Woche ..da hatte ich noch Urlaub.. schliefen in der Regel nur Anton oder Emil bei mir. Nur ab und an beide. Dass der Jüngste und Frechste auch im Bett geduldet wird, ist neu. Und bleibt hoffentlich so. Denn seit ich wieder wieder arbeiten gehe, schlafen wir zu viert.

Und ja. Da liegt wirklich ein Eierkarton im Bett. In diesen fülle ich nämlich die Leckerli, bevor ich zur Arbeit aufbreche. Sinn dahinter ist, dass die Kätzchen nicht einfach stur drauf los futtern, sondern die kleinen Leckerbissen erst aus den Einbuchtungen fischen müssen.

Was stand diese Woche auf deiner to do Liste {und du hast es geschafft}?

Während meines Urlaubs letzte Woche habe ich überraschend viel von meiner to do Liste abarbeiten können. Als Dauerpunkt auf meiner Liste bleiben übrigens die Rezensionen zu den Hörbüchern stehen, von denen ich diese Woche auch wieder ein paar gehört und zu den meisten ..wie geplant.. zeitnah meine Einschätzungen geschrieben habe.

Ich hoffe, ich habe mit meinen Fotos die Eintrittskarte zu den Fotofragezeichen erhalten und komme jetzt zum altbekannten Wochenrückblick.

Was gab es Schönes in der Woche?

Gehört
Splitter von Sebastian Fitzek und Abgeschnitten von Michael Tsokos und Sebastian Fitzek sowie Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek.

Gehäkelt
Jeden Abend ein bisschen. Leider viel weniger als gewünscht und erforderlich. Bitte, bitte, bitte drückt mir die Daumen, dass ich rechtzeitig fertig werden, ja? Danke 
♡

Geliebt
Wie immer der Omafreitag. Eigentlich war am Freitag der Besuch eines Theaterstücks geplant, aber die große Enkelmaus befand, das Wetter sei viel zu schön, um drinnen zu sitzen und er wolle lieber mit Oma Eisessen und danach auf den Spielplatz gehen
. Ich liebe, wie der Dreieinhalbjährige denkt! Sehr gefreut habe ich mich auch über den spontanen Besuch meiner Mama am Freitagabend und meines Babbas am Samstagvormittag. Mir ist die Zeit mit meinen Eltern irrsinnig wichtig.

Was war weniger gut?

Nun. Es gab ein paar bedeutungslose Lappalien, über die ich mich kurzfristig geärgert habe. Das aber scheinbar nur, damit ich nicht aus der Übung komme, denn letztlich gab es auch diese Woche nichts, das mich völlig aus der Fassung gebracht hätte. Sieht man mal vom allgemeinen Weltgeschehen ab, versteht sich.

Danke an Andrea für die wunderbare Aktion. Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen sollten, einen wunderbunten Sonntag.

Sonntag, 30. März 2025

.fotofragezeichen am sonntag | märz {13. runde}

Nach alter Manier sammelt Andrea wöchentlich die schönen Erlebnisse der vergangenen Woche, aber auch die Denkanstöße und Ärgernisse. Nach neuer Manier stellt sie allem voran noch zwei kleine Fragen, die wir mit der Kamera interpretieren. Hier sind die aktuellen Fragen und meine Antworten.

Am Ende, so glaube ich, müssen wir nichts tun,

um geliebt zu werden.

Wir verbringen unser Leben damit, 

schöner, klüger, beeindruckender zu erscheinen. 

Doch zwei Dinge sind mir klar geworden:

Diejenigen, die uns wirklich lieben, 

sehen uns mit dem Herzen. 

Sie schreiben uns Qualitäten zu, 

die weit über das hinausgehen,

was wir tatsächlich sind.

Und jene, die uns nicht lieben wollen, 

werden niemals zufrieden sein 

– ganz gleich, wie sehr wir uns bemühen.

Ja, ich glaube wirklich, dass es wichtig ist, 

unsere Unvollkommenheiten zu bewahren. 

Sie sind kostbar, denn sie ermöglichen es denen, 

die uns mit dem Herzen sehen, 

uns wahrhaftig zu verstehen.

Frida Kahlo de Rivera
Malerin {* 06.07.1907; † 13.07.1054}

Was ist gerade deine Frühlingsdeko?



Um ehrlich zu sein, ist meine schönste Frühlingsdeko der Blick aus dem Fenster in den Garten meiner Lieblingstante. Der macht sich nämlich gerade schön bunt und blühend.

In meiner Wohnung ist es der Hase, den ich tatsächlich in einem Discounter gefunden habe .. ohne ihn gesucht zu haben. Ja. Kitsch as Kitsch can. Klar. Aber ich mag ihn. Sehr. Und deshalb darf er als Frühlingsdeko auf meiner Fensterbank stehen.

Was fandest du diese Woche besonders hübsch?


Meine Katzmänner und Enkeljungs. Die immer. Jeden Tag. Jede Stunde. Jede Sekunde. Jeden Atemzug. Aber als Antwort auf die heutige Frage habe ich aus emotionalen Gründen Emil gewählt. Weil er am Freitag seinen 5. Geburtstag feiern durfte. Sein Drillingsbruder Paul fehlt. Ein Herzfehler riss ihn Februar 2023 aus meinen Armen, unserem Leben und ein tiefes Loch in mein und Emils Herz.

Ich hoffe, ich habe mit meinen Fotos die Eintrittskarte zu den Fotofragezeichen erhalten und komme jetzt zum altbekannten Wochenrückblick.

Was gab es Schönes in der Woche?

Gehört
Das achte Leben von Nino Haratischwili. Die Therapie und Amokspiel von Sebastian Fitzek. Endlich habe ich es auch mal geschafft, rückwirkend die Rezensionen zu allen in diesem Jahr gehörten Büchern zu schreiben. Außerdem gestern noch zu Ende gehört: Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek.

Gehäkelt
Weiterhin jeden Abend ein bisschen am Geheimprojekt. Leider noch immer weniger als gewünscht, aber mit der vagen Hoffnung, doch noch rechtzeitig fertig zu werden. 

Geschleppt
Einen Meter Brennholz. Den letzten noch im Vorjahr bestellten. Auch wenn ich hoffe, davon in den nächsten sieben bis neun Monaten nichts mehr verbrauchen zu müssen.

Gefeiert & Geliebt
Das Bunte Fest der Kirchengemeinde Jugenheim. Ein etwas anderer Gottesdienst. Mit meinem großen Sohn, meiner Schwiegertochter und meinen beiden Enkelmäusen. Und einem kurzen Abstecher ins nahegelegene Eiscafé.






Geschafft
In der einen Woche Urlaub, die ich hatte, ließ sich ziemlich viel von meiner to do Liste abhaken. Und das, ohne dass ich mich dadurch gestresst fühlte. Ganz im Gegenteil. Ich erledigte die Punkte überaus entspannt und gelassen. Und das macht mich tatsächlich ein bisschen stolz auf mich. 

Was war weniger gut?

Nichts. Alles wunderbar, mindestens aber zufriedenstellend. Prima!

Danke an Andrea für die wunderbare Aktion. Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen sollten, einen wunderbunten Sonntag.

Sonntag, 16. März 2025

.fotofragezeichen am sonntag | märz {11. runde}

Nach alter Manier sammelt Andrea wöchentlich die schönen Erlebnisse der vergangenen Woche, aber auch die Denkanstöße und Ärgernisse. Nach neuer Manier stellt sie allem voran noch zwei kleine Fragen, die wir mit der Kamera interpretieren. Hier sind die aktuellen Fragen und meine Antworten.

Du wirst vielleicht nicht kontrollieren,

welche Musik das Leben spielt,

aber du kannst kontrollieren,

wie du dazu tanzt.

Maya Angelou
US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin {* 04.04.1928; † 28.05.2014}

Welche Farbe ändert sofort deine Laune {nur diese Woche oder immer}?



Von Grellbunt über Grün, Lila und immer wieder und immer noch Grau kam ich vor einigen Jahren zu Rosa. Seit etwa drei Jahren begleitet mich diese Farbe. Alles wird für mich schöner, wenn es rosa ist. Alles wird sanfter. Rosa beruhigt mich, erdet mich, gibt mir ein zärtliches Gefühl.

Farbexperten sagen: 

Die Farbe Rosa steht für Mitgefühl, Fürsorge und Liebe. Sie bezieht sich auf bedingungslose Liebe und gegenseitiges Verständnis.

Als Kombination von Rot und Weiß enthält Rosa den Tatendrang von Rot und das Erkenntnispotenzial von Weiß. Es ist die Leidenschaft und Kraft des Rot, gemildert durch die Reinheit, Offenheit und Vollständigkeit von Weiß. 

Rosa ist feminin und romantisch, liebevoll und intim, nachdenklich und fürsorglich. Es mildert die körperliche Aggressivität von Rot und ersetzt es durch eine sanfte, liebevolle Energie. 

Rosa ist intuitiv und einfühlsam, es zeigt Zärtlichkeit und Freundlichkeit. 

In der Farbpsychologie ist Rosa eine Farbe der Hoffnung, die zu aufmunternden Gefühlen inspiriert. Rosa beruhigt und besänftigt unsere emotionalen Energien und mildert Gefühle von Wut, Aggression und Vernachlässigung. 

Negative Auswirkungen der Farbe Rosa können sich als geringe Willenskraft, geringes Selbstvertrauen und mangelnde Eigenständigkeit präsentieren. Es kann auf eine übermäßig emotionale Persönlichkeit hinweisen, die von vielen wiederum als unreif betrachtet wird.

Die Bedeutung der Farbe Rosa im Detail: 

Rosa als Farbe der Liebe und des Verständnisses
Mit Leidenschaft, Freundlichkeit und Verständnis voran gehend, verkörpert die Farbe Rosa einige positive Eigenschaften. Rosa versucht, anderen das Gefühl zu geben, akzeptiert zu werden.
Unschuld trifft auf Lust

Seltsamerweise verkörpert die Farbe Rosa sowohl kindliche Eigenschaften als auch sexuelle Anziehungskraft. Diese unterschiedlichen Eigenschaften verleihen Rosa die Dynamik, die so viele lieben.

Je kräftiger der Farbton ist, desto mehr Leidenschaft strahlt er aus. Der Extremfall ist der Farbton Pink, der starke Kontraste und Reaktionen hervorruft, von vielen aber auch als zu aufdringlich und grell empfunden wird.

Blassere Töne dagegen strahlen eine tugendhaftere Stimmung aus. Ähnlich wie Hellblau für Jungen verwendet wird, ist schlichtes Rosa der Farbton, der typischerweise mit jungen Mädchen assoziiert wird. So ist Rosa meist die Farbe, die bei dem in Mode gekommenen Gender Reveal für den weiblichen Nachwuchs gewählt wird.

Ein hoffnungsloser Romantiker

Vor allem um den Valentinstag herum gesehen, strotzt die Farbe Rosa vor Romantik. Mit seiner Weiblichkeit und Unbeschwertheit besitzt Rosa einen unendlichen Charme. Die Farbe Rosa bietet ein schönes Gleichgewicht zwischen Intimität und Einzigartigkeit.

Erhöht die Stimmung

Die vor Positivität strotzende Farbe Rosa sorgt für Wärme und Behaglichkeit. Wenn wir die Farbe Rosa sehen, inspiriert sie uns, an der Hoffnung festzuhalten. Mit seinem unerschütterlichen Optimismus ist Rosa immer im Aufwind.

Entlastet Spannung

Rosa ist eine Farbe der guten Laune, die mit ihrer Leichtigkeit die dem Rot innewohnende Aggressivität auflöst.

Wovon brauchtest du in dieser Woche gaaaanz viel?

Genuss. Nicht nur in Bezug auf Essen, aber auch. Genuss für die Zeiten zwischen den stressigen Zeiten. Denn ..holla the woodfairy.. war das wieder eine anstrengende Woche! Eine, die viel Energie erforderte, die ich aber tatsächlich aufzubringen vermochte. Ich genoss gutes Essen, gute Gespräche, Minuten oder Stunden nur für Dinge, die ich gerne tat und ließ sogar auch mal was unerledigt .. und siehe da: die Welt ging deswegen wirklich nicht unter. 

Ich hoffe, ich habe mit meinen Fotos die Eintrittskarte zu den Fotofragezeichen erhalten und komme jetzt zum altbekannten Wochenrückblick.

Was gab es Schönes in der Woche?

Gehört
Das achte Leben (Für Brilka) von Nino Haratischwili. Ein fast 44stündiges Hörbuch, das mich wirklich in seinen Bann gezogen hat.

Zum Inhalt: 

Familienepos, das am Beispiel von sechs Generationen außergewöhnlicher Frauen das ganze pralle 20. Jahrhundert mit all seinen Umbrüchen und Dramen, Katastrophen und Wundern erzählt. Vom Georgien am Vorabend des Ersten Weltkriegs bis ins Deutschland zu Anfang des neuen Millenniums spannt Nino Haratischwili den Bogen.

Georgien, 1900: Stasia wächst in der wohlhabenden Oberschicht auf und heiratet jung den Weißgardisten Simon Jaschi, der am Vorabend der Oktoberrevolution nach Petrograd versetzt wird, weit weg von seiner Frau. Als Stalin an die Macht kommt, sucht Stasia mit ihren beiden Kindern Kitty und Kostja in Tbilissi Schutz bei ihrer Schwester Christine, die bekannt ist für ihre atemberaubende Schönheit. Doch als der Geheimdienstler Lawrenti Beria auf sie aufmerksam wird, hat das fatale Folgen. 

Deutschland, 2006: Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias hochintelligente Urenkelin, ist nach Berlin ausgewandert. Als ihre zwölfjährige Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen nicht mehr nach Tbilissi zurückkehren möchte, spürt Niza sie auf. Ihr wird sie die ganze Geschichte erzählen: von Stasia, die still den Zeiten trotzt, von Christine, die für ihre Schönheit einen hohen Preis zahlt, von Kitty, der alles genommen wird und die doch in London eine Stimme findet, von Kostja, der den Verlockungen der Macht verfällt und die Geschicke seiner Familie lenkt, von Kostjas rebellischer Tochter Elene und deren Töchtern Daria und Niza und von der Heißen Schokolade nach der Geheimrezeptur des Schokoladenfabrikanten, die für sechs Generationen Rettung und Unglück zugleich bereithält.

Gehäkelt
Jeden Abend ein bisschen. Leider viel weniger als gewünscht und erforderlich. Bitte, bitte, bitte drückt mir die Daumen, dass ich rechtzeitig fertig werden, ja? Danke 
♡

Geklotzt
Und zwar wie eine Blöde, um alle Aufgaben im Büro termingerecht zu erledigen und auch um meine private to do Liste zu schmälern.

Geplant
Und zwar, weil ich übernächste Woche Urlaub habe und dann eine Heilfastenwoche einlegen möchte. Da ist's mir lieb, wenn Schreibtisch und Postfach sauber und leer sind und ich keinen Druck wegen meiner to do Liste habe.

Geliebt
Die große Enkelmaus wurde letzten Sonntag von fiesem Scharlach heimgesucht. Er ist inzwischen glücklicherweise wieder gesund. Aber Freitag hatte er Oma dann mal ganz für sich alleine. Und wir beide einen Plan. Der begann damit, dass wir gemeinsam Waffelteig gemacht und selbigen gebacken haben und endete damit, dass wir uns damit dann auf mein Bett verkrochen, um zu kuscheln und Frozen zu schauen. 




Was war weniger gut?

DHL
Ich habe am 26. Februar eine Bestellung bei mymuesli aufgegeben, um mein Frühstück etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Diese wurde am 3. März endlich (!!!) fertiggemacht und zur Post gebracht. Ab 4. März war sie dann unterwegs. Am 5. März teilte mir DHL mit, dass sich meine Sendung verspäten würde, am 7. März, dass die Sendung leider auf dem Transportweg beschädigt wurde und DHL ihr Bestes gäbe, sie erneut versandsicher zu verpacken und mir schnellstmöglich zuzustellen. Bei Lebensmitteln ist mir das ja immer ein bisschen ..na ja.. ich mag sowas nicht. Aber ich wartete. Bis ich am 10. März darüber informiert wurde, dass mein Müsli an den Absender zurückgesendet wird. Das war dann am 12. März der Fall. Ich hatte mich so auf meine Lieferung gefreut .. und dann das. Aber gut. Ich habe mich ein paar Tage gefreut. Egal. Eine neue Bestellung ist raus. Mal schauen, wann ..wenn überhaupt.. sie bei mir eintrifft. 

Die Zeit schrieb übrigens gerade gestern dazu:

Über die Deutsche Post haben sich im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen beschwert als bislang bekannt. Bei dem Lieferdienst DHL, zu dem die Deutsche Post gehört, gingen etwa 420.000 Beschwerden zu Briefen und Paketen ein. Das geht aus Angaben des Logistikers DHL hervor. Dabei ging es um "wesentliche Leistungsstörungen bei der Erbringung von Postdienstleistungen", etwa Verlust, Entwendung, Beschädigung und Verspätungen.


Bislang waren nur die Zahlen der Bundesnetzagentur bekannt. Dort waren im vergangenen Jahr etwa 39.500 Beschwerden eingegangen, die sich auf die Deutsche Post bezogen. Im Zuge des novellierten Postgesetzes, das 2024 in Kraft trat, mussten die Konzerne erstmals auch Angaben zu Beschwerden machen, die sie direkt erhalten hatten. Die Differenz zu den Behördenzahlen könnte daran liegen, dass sich viele Verbraucher direkt an den Dienstleister wenden, bevor sie eine Beschwerde bei einer Behörde einreichen.

Danke an Andrea für die wunderbare Aktion. Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen sollten, einen wunderbunten Sonntag.