Mittwoch, 23. September 2026

.x steht für 10 | 11.07.2023 • 13.07.2023

X steht für 10. Das Ende.


Immer, wenn jemand sagt: »Ich mache Yoga ja lieber alleine, da kann ich einfach besser entspannen«, denke ich: ›Ach, guck. Der muss auch pupsen.‹


Ich bin jetzt in einem Partyalter, in dem ich mit der verlegenen Erstkontaktaufnahme: »Oh. Bist du auch hier?« einfach nicht mehr umgehen kann.


Kolleginnen (28/34) und ich gehen zum Kleinflächensupermarkt*. K: »Braucht noch jemand was vom *teo?« Ich: »Fahrkarte nach Lodz vielleicht?« K: »Hä?« I: »THEO! WIR FAHR'N NACH LODZ!« K: »Hää?« Ich [singt] K: »Häää?« Ich bin nicht nur die Alte, ich bin auch die Irre im Team.


Egal, wie alt du bist: Wenn du Luftballons aufpustest, lässt du beim ersten Ballon immer so die Luft ab, dass er Furzgeräusche macht.


Ein Narzisst beherrscht die Kunst, zu sagen, er trage die Schuld für seine Vergehen, während er dir vermittelt, dass allein du sie hast.

Dienstag, 22. September 2026

.x steht für 10 | 08.07.2023 • 11.07.2023

X steht für 10.


Wenn man 8 Jahre, 7 Monate und 6 Tage am Stück schreit, erzeugt man genug Energie, um eine Tasse Kaffee zu erwärmen. Ich sag's ja nur.


Bäh, Schäroom! Geh wech! Muddi hat Schwitz!


Ich bin total umgänglich, außer ich • bin hungrig • bin müde • hatte noch keinen Kaffee • habe keine Kippen mehr • erreiche das Twitter Limit


Jedes Mal, wenn ihr Sport macht, stirbt irgendwo ein Faultier. Das wisst ihr schon, ne?


Mir fehlt die Zeit, als du mir noch nicht gefehlt hast.


Zieh dich aus, ich will mich setzen.


Ich mag Männer, deren Falten vom Leben erzählen und in deren Augen sich noch so viel Erwartung spiegelt.


»Wann bist du fertig?« »In 1 Stunde 28. Nee! 48 Minuten. Warte! 89 Minuten. Moment! 1 Stunde 11. Oder doch erst...« DIE Waschmaschine.


Vor dem 1. Date: Frau: • neues Kleid • neue Schuhe • neue Unterwäsche Mann [schnüffelt am T-Shirt]: »Geht noch mal.«


Du bist nicht nur ein paar Songs in meinem Kopf. Du bist ein Musikfestival.

Montag, 21. September 2026

.x steht für 10 | 15.07.2022 • 07.07.2023

X steht für 10.


Innehalten. Gedanken fassen und registrieren, dass dir das Leben gerade entgleitet. Ausklinken.


Dunkelheit sagt nichts. Dunkelheit fragt nicht. Sie ist einfach da und hüllt dich ein.


[ˈtantə ˈfʁiːda] @dietantefrieda  4. Juli 2023
tabula rasa, die [ˈtaːbula ˈʁaːza] Substantiv, feminin 1. PHILOSOPHIE ursprünglicher Zustand der Seele (vor ihrem Geprägtwerden durch Eindrücke, Erfahrungen) 2. BILDUNGSSPRACHLICH etwas, das durch nichts [mehr] vorgeprägt ist, einen Neubeginn ermöglicht


[ˈtantə ˈfʁiːda] @dietantefrieda  5. Juli 2023
Die Kunst ist, aus dem alten Leben nur so viel mitzunehmen, dass die Erinnerung im neuen Leben nicht zur Last wird.


[ˈtantə ˈfʁiːda] @dietantefrieda  6. Juli 2023
Mit Katzen lernt man, zu entschleunigen. [liegen auf dem Schoß und schlafen] Man lernt aber auch, zu beschleunigen. [stehen auf dem Kopfkissen und würgen]


[ˈtantə ˈfʁiːda] @dietantefrieda  6. Juli 2023
Was ist Wahrnehmung anderes als eine Reflexion unseres Geistes. {Verfasser*in unbekannt}


[ˈtantə ˈfʁiːda] @dietantefrieda  6. Juli 2023
Ist das ein neues Gefühl oder der Rest eines alten?


[ˈtantə ˈfʁiːda] @dietantefrieda  7. Juli 2023
Alles wie immer. Nur anders.


[ˈtantə ˈfʁiːda] @dietantefrieda  7. Juli 2023
Dazwischen. Menschlich.


»Warum magst du mich?« »Weil ich mich das oft genug frage und die Antwort immer ein Lächeln ist.«

Sonntag, 20. September 2026

.x steht für 10 | 11.07.2022 • 15.07.2022

X steht für 10.


Wenn dein Hund spürt, dass du traurig bist, will er gestreichelt werden. Das gibt dir so viel mehr als es dir abverlangt.


Erstens kommt es anders und Zweitens hab ich vergessen.


»Ach, Mama. Gut, dass es dich gibt. Sonst gäb's ja mich nicht.« Und jetzt rollt sie schon wieder die Augen.


Heute vor fünf Jahren traf der Krebs eine Entscheidung und schickte mich auf meinen Weg. Ich wusste nicht, wie ich ihn bewältigen sollte, nur dass. Ich hatte keine Sicherheit, nur einen unbedingten Lebenswillen. Ich hatte keinen Plan, nur ein Ziel. Ich bin angekommen.




Es heißt ›scheiße‹, nicht ›scheisse‹, Kacke nochmal!


Dass deine Fassade schon lange bröckelt, merkst du erst, wenn du plötzlich in den Trümmern stehst.


Ich liebe es, bis an meine Grenzen zu gehen. Aber ich hasse es, dort anzukommen.


Worte sind manchmal trügerisch. Sie formen und fügen zusammen, was sich mit dem Leben niemals vereinbaren lässt.


Dieser Moment, wenn du feststellst, dass unter den Scherben, die du erst mühsam wieder zusammengesetzt hast, noch so viel mehr liegt, das kaputtgemacht wurde, als du jetzt noch die Kraft zum Reparieren hast - der ist scheiße.

Samstag, 19. September 2026

.x steht für 10 | 06.07.2022 • 10.07.2022

X steht für 10.


My GIVE A FUCK is still broken, but my GO FUCK YOURSELF is fully functional. [Netzfund]


Chef: »Hast du schlechte Laune?« Ich: »Ich habe PMS.« Chef: »Jaja. Klar. Ohne Eierstöcke...« Ich: »REDUZIERST DU MICH GERADE AUF MEINE INNEREN GESCHLECHTSORGANE, ODER WAS?« Chef: »...kann... man... ganz offensichtlich auch noch PMS haben.«


Es wird doch immer so viel mehr gebrochen als nur das Herz.


Wer Scheiße baut, darf sich über Gestank nicht wundern.


Immer wenn jemand schreibt: ›Ich sag wie's ist!‹, denke ich: ›Nein. Genau SO nicht!‹.


[eben in der Bahn] Sie [fordert mich unwirsch auf, meinen Rucksack vom Nebensitz zu nehmen]: »Ich will mich hier setzen!« Ich: »NÖ!« Sie [irritiert]: »Warum?« [holt empört Luft] Ich: »Weil Sie ohne Maske nicht mal in der Bahn sein dürften!« So eine Laune hab ich also heute.


Is gut jetzt. Auch wenn mein Account öffentlich ist, muss ich nicht jeden Scheiß hinnehmen. Wer schwurbelndes, rassistisches oder homophobes Gedankengut unter meine Tweets rotzt, Hass/Hetze schürt oder mir Paulanergärtnern unterstellt, wird ab sofort ohne Diskussion geblockt.


Ich bin nicht ›eine von‹. Nie wieder. Ich bin ›die Eine‹ oder keine. Punkt.


Wie du mit Menschen umgehst, wenn du sie kennenlernst, zeigt, was andere sehen sollen, und wie du mit ihnen umgehst, wenn du sie halten willst, wozu du bereit und fähig bist. Wie du sie verlässt, offenbart dein wahres Ich.


Du bist das nicht Verhandelbare. Du bist meine Gegenwart, meine Zukunft und alle Momente dazwischen. Du bist mein Ein und du bist mein Alles. Heute, morgen und in alle Ewigkeit. •Gedankenpfütze•

Freitag, 18. September 2026

.x steht für 10 | 28.06.2022 • 05.07.2022

X steht für 10.


»Es ist mir ein inneres Gähnen, Ihnen zuzuhören.« Sagt man ja auch viel zu selten.


»Es ist mir ein inneres Augenrollen, mit Ihnen zu sprechen.« Sagt man ja auch viel zu selten.


Es ist noch so viel Schmerz im Entwürfeordner.


»Was mir an Humor fehlt, mache ich mit Freundlichkeit wieder wett.« »Welche Freundlichkeit?« »Ach, fick dich!«


Leben. Als ob die Zeit etwas nachzuholen hätte.


Die Stunden, in denen ich dich vermisse, sind meine dunkelsten.


Ich bin die, die bei gesundheitlichen Notfällen immer pragmatisch und ruhig reagiert, bis die Betroffenen in ärztlicher Behandlung sind. Ich bin die, die gerade weinend und völlig überfordert zusammenbricht, weil der Kater krank ist.


Ja, meine Kater sind meine ›Kinder‹ und ich behandele sie auch so. Ja, ich weiß, dass viele das lächerlich finden. Ja, die Kater werden im Alter nicht für mich sorgen können. Aber sie kümmern sich um mich, seit sie bei mir sind. Jeden Tag. Auf ihre Weise. Zu meinem Wohl. Punkt.


Manche Menschen haben mich so oft im Stich gelassen, die könnten glatt ein Tattoo sein.


›Hunde können ein Gefühl dafür bekommen, wann du von der Arbeit nach Hause kommst, indem sie feststellen, wie viel von deinem Geruch im Haus zurückgeblieben ist.‹ Für Hunde männlicher Besitzer heißt das wohl: »Ist der Morgenfurz verflogen, kommt Herrchen gleich nach Hause!«

Donnerstag, 17. September 2026

.x steht für 10 | 22.06.2022 • 27.06.2022

X steht für 10.


Junior: »High Heels? In denen kannst du doch nicht mal stehen! Geschweige denn laufen!« [lacht] Ich: »Sind ja auch nur fürs Bett.« Junior: »Muddern!« [weint]


Wie? Es gibt große und kleine Accounts? Auf meinem Smartphone haben wir alle 6,5".


Ich bin Mensch. Ich darf Fehler machen, ohne dass mein gesamtes Ich infrage gestellt wird.


»Und welche Sau treiben wir heute durchs Dorf?« Helmut, 58, Metzger, öffnet Twitter.


Drüberstehen. Weil Unterkriegen keine Option ist.


Man kann ganz bei sich sein.  Und trotzdem nicht vollständig.


Ich bin weder eine Option, noch eine Alternative oder ein Versuch. Ich bin ein Wunsch oder gar nichts.


Ich will nicht sagen, dass meine Kater schlechte Jäger sind, aber das ist nun schon die dritte Maus, die ich mit den Händen gefangen und nach draußen gebracht habe. Würde ja jetzt was von ›schlechtem Personal‹ schreiben, aber die Götter lesen mit.


Männer, die mir was von Respekt und Loyalität erzählen, aber ihrer Partnerin fremdgehen, kann ich nicht ernst nehmen.


Menschen, die fragen, warum ich Tattoos und Piercings habe. Als ob sie nicht alleine auf die nächstliegende Antwort kommen können. »WEIL ES MIR GEFÄLLT, GERTRUDE!«