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Samstag, 14. Dezember 2024

.februar 20vierundzwanzig | monatsrückblick [02.03.2024]

Der aktuelle Monatsrückblick kommt mit einem Tag Verspätung, was ungefähr dem ähnelt, wie ich mich gerade fühle. Die überstanden gehoffte Erkältung kam gestern Abend mit voller Wucht zurück .. ich habe die Nacht durchgebellt und mein Kopf platzt vermutlich demnächst, so viel Schnodder wie in ihm steckt.

Geliebt... habe ich das Schreiben schon immer. Zu meiner damalig aktiven Bloggerzeit veröffentlichte ich meine Romane als ebooks über XinXii, wo sie sich tatsächlich auch gut verkauften. Doch wer mag sein Buch nicht auch mal in gedruckter Form in Händen halten? Richtig. Ich wechselte zu BoD, wo neben ebook auch die Printform möglich ist. Seit Februar stelle ich in meinem Blog meine Bücher vor und Leseproben zur Verfügung.

Gehört... habe ich im Februar tatsächlich jede Menge, vor allem dann, als ich anfing, die Achtsam morden Reihe zu suchten.

Geklaut... habe ich in meinem alten Blog ein paar Tutorials und hier im neuen Blog eingebaut. Tatsächlich schaue ich da selbst immer mal wieder nach ..die alte Frau wird eben vergesslich.. und hoffe, sie können vielleicht auch anderen hilfreich sein und deshalb auch in der Sidebar zusammengefasst. Es sind Anleitungen für das typische Granny Square, drei Versionen der Tatüta und ein einfaches Eurogami.

Gestartet... bin ich im Februar mit meinem Projekt minus15. Inspiriert durch die Aufzeichnungen in meinem altem Blog ..minus23.. und dem damaligen Erfolg sehe ich hierin eine Art Motivation, die mir beim zahlreich vorangegangenen Scheitern fehlte. 

Gefühlt... Jahrhunderte sei es her, als ich mich noch einmal mit meiner Krebserkrankung 2017 beschäftigt und eine Art Tagebuch niedergeschrieben habe. Aber es war mir wichtig, es nicht nur mir selbst in Erinnerung zu rufen. Das Mammakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor der Brustdrüse des Menschen und kommt überwiegend bei Frauen vor. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Dank Früherkennung und verbesserter Therapien gelten inzwischen fast neunzig von hundert Frauen fünf Jahre nach der Diagnose als geheilt. Dennoch sterben mehr Frauen an Brustkrebs als an irgendeiner anderen Krebserkrankung. Die Vorsorge schützt nicht vor der Erkrankung. Doch je früher der Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Ich sage das nicht mit erhobenem Zeigefinger. Ich wünsche mir lediglich, dass durch meine Chronologie dieses Bewusstsein einen Platz im Gedächtnis findet.

Geschockt... war ich über den tragischen Verlust meines Ex-Mannes. Er war meine Sandkastenliebe, 1990 wurden wir ein Paar, 1996 haben wir geheiratet. 1997 und 1998 kamen unsere Söhne zur Welt. 2000 spendete ich ihn meine linke Niere, die nun nach fast 24 Jahren ihren Dienst einstellte und seinen Tod begünstigte. Noch immer scheint es, wenn ich darüber spreche oder sogar nachdenke, als würde ich von einem Film erzählen, den ich gesehen und in dem ich eine Rolle habe. Die Tatsache ist in meinem Bewusstsein angekommen, dort jedoch noch nicht eingerastet. Übermorgen ist die Beisetzung.

Gedankt... habe ich schon immer auch für die kleinen Momente des Lebens. Das habe ich von meiner Omama gelernt und ein Leben lang beibehalten. Ab diesem Schock nun auch wieder regelmäßig schriftlich.

Gerührt... war ich von der Geste meiner beiden Freundinnen, sehr, sehr, sehr, denen ..neben meiner weltbesten Besten.. an meinem Seelenheil gelegen ist. Sie zeigten mir das, kurz nachdem ich sie über den Tod meines Ex-Mannes informiert hatte, mit dieser liebevollen Geste:



Gäkelt... habe ich die Lazy Shell Stripe. Und zwar fertig. Meine Handgelenke und Finger danken es mir. Noch überlege ich, ob ich wirklich bis November, dem Geburtstagsmonat meiner Mama, warten soll oder sie ihr doch bereits zum Muttertag schenke.



Das also war mein Februar. Ein Monat voller Trauer und unerwartetem Glück. Ich weiß nicht, was der März bringt, werde aber allem, was er mir bereitstellt, liebevoll und wertfrei entgegentreten.

Freitag, 13. Dezember 2024

.tadaaaa | lazy shell stripe [29.02.2024]

Ich hab's geschafft. Endlich geschafft. Und ..trotz der Freude und meditativen Entspannung, die ich beim Handarbeiten immer empfinde.. danken mir dieses Mal Finger und Handgelenke sowohl den Abschluss der großen •Decke• als auch die kleine Pause von der Häkelnadel.

Dass die •Decke• weit größer geworden ist, als ich es mir vorgestellt haben oder vorstellen konnte ..ich habe da ein kleines Defizit.. ist keineswegs tragisch. Mein Papa, dem ich sie vorab gezeigt habe, meinte mit einem spitzbübischen Grinsen, dass er und Mama dann immerhin gemeinsam darunter schlüpfen könnten.

Meine •Decke• ist 220 x 220 Zentimeter groß. Ich habe dafür 333 Maschen angeschlagen und insgesamt 2.011 Gramm Garn und 15 verschiedene Farben verbraucht: Claret, Lime, Magenta, Copper, Cypress, Fuchsia Purzle, Tomato, Sage, Boysenberry, Gold, Lincoln, Plum, Dandelion, Lavender und Proper Purple.

Die Anleitung für die •Lazy Shell Stripe• ist von Lucy. Die Wolle ersteht man entweder im •Attic24 Shop• oder zollfrei bei •Wollplatz•.



Selbstredend bietet Lucy auch ein •Tutorial für die Umrandung• an. Hier habe ich jedoch auf den letzten Schritt verzichtet. Warum, weiß ich selbst nicht. Nur, dass die Decke jetzt halt ..für mich.. so fertig ist. 

Ich habe natürlich schon weitere Decken im Kopf. Aber die müssen jetzt erstmal warten .. meine Finger und Handgelenke sich erholen dürfen.


Ich werd jetzt mal schauen, wann und für welches Sockenmuster ..das •Garn• steht ja schon fest.. ich mich mit meinem aktuell immer noch schnodderverseuchten Hirn und desolaten Magen entscheiden werde.

Wunderbunte Grüße.

.sonntagsschätzchen | zwei [25.02.2024]

Bei •Andrea• bin ich auf eine bezaubernde •Aktion• gestoßen, zählt sie für mich doch in die Kategorie des geistigen Seelestreichelns.

Laut Andrea sind Sonntagsschätzchen Lieblinge und Glücksmomente aus der jeweils vergangenen Woche. Man möchte sie noch einmal betrachten, wertschätzen, darüber erzählen, zeigen und sich daran erfreuen. Im Grund ist es genau das, was ich in seiner Gesamtheit mit Bloggen beabsichtige. Wie Andrea es auf den Punkt bringt, sind es doch die kleinen Dinge und Momente, die Lichtstrahlen ins Grau des Alltags werfen. 

Ohne Foto ..zumindest im Web.. ist der größte Schatz dieser Woche: die Zeit mit meinen beiden Enkelkindern. 

Und am Ende ist das Lachen deines Kindes
die einzige Währung, die existiert.

{Verfasser leider unbekannt}

mit i see faces könnte das Bild betitelt werden, das mir gleich zu Wochenanfang vor die Linse kam. Im Holz einer Bank an der Straßenbahnhaltestelle habe ich das Gesicht eines Faultieres entdeckt. Meine Kollegin und Freundin einen Bären. Was seht Ihr?


Mit großer Erleichterung stellte ich fest, dass der jüngste Katzer in der Villa Wunderbunt die Kastration gut hinter sich gebracht hat. Natürlich ist eine Kastration ein operativer Routineeingriff, den Emil und Paul damals auch weggesteckt hatten, als wäre es nicht mehr als ein Krallenschneiden gewesen. Mein Anton jedoch trug es wie ein Mann; sprich: er hat eine Woche gelitten wie ein Hund. Entsprechend besorgt war ich natürlich, bei Little Jackson könnte es genauso sein. War's aber nicht. Nekogami* sei Dank!

*Nekogami (jap. 猫神) ist die Bezeichnung für als Kami – häufig als Gottheit übersetzt, präziser jedoch Geistwesen – verehrte Katzen (neko) des japanischen Shintō-Glaubens

Meine Trauer um den Tod meines Ex-Mannes und die neu gewonnene Omaschaft ist auch neun Tage danach etwas, von dem ich bislang nur berichten kann, als hätte ich einen Film gesehen, in dem ich mich in einer Rolle sehe, aber nicht fühle. Ich stehe gänzlich neben mir. Zwei Freundinnen, die dies ebenfalls mit Besorgnis betrachten, haben mich daher am Donnerstagmorgen mit einer liebevollen Geste überrascht.


Ihre wunderbare Karte ist leider nicht auf dem Foto. Beim Stein ..den ich im übrigen permanent bei mir trage.. lag eine handgeschriebene Beschreibung:

Der Rhodonit hilft dabei, mit jeder Art von Lebenswandel umzugehen und einen neuen Abschnitt zu betreten. Auch wenn es darum geht, verzeihen zu können und dadurch seelische Schmerzen zu lösen. Er hilft bei Krisen, die geistige Kontrolle zu bewahren. In Konflikten sorgt er für mehr Verständnis und trägt so zu einer besseren Lösung bei. Er lindert Ängste und geistige Blockaden.

Eine Wolllieferung traf ..viel schneller als erwartet.. Mit Lieblingsfarben und Glitzi und überhaupt. Wolle tut mir einfach gut. Verdammt gut.

Hier ein Ausschnitt eines von drei Strängen von •Peachcock Garn•

Überraschend wieder  aufgetaucht ist ein Buch, das ich verloren glaubte, sehr geliebt habe und mir daher erst vor einigen Tagen noch einmal kaufen wollte. Gerade passieren merkwürdige Dinge...


Die Decke für meine Mama geht nun strammen Schrittes ..oder flinker Masche.. ihrer Fertigstellung entgegen. Noch ein halber Farbsatz und die Umrandung, dann wandert sie vorerst in den Schrank, damit ich sie im November verschenken kann. Mir macht Verschenken immer große Freude. Und hier habe ich nunmehr viele Monate Vorfreude zur Verfügung.

Ich habe mir für heute noch so viel vorgenommen, erlaube mir aber das Tempo, das mir mein Körper mit der akuten Schnodderseuche vorgibt.

Ich wünsche euch einen wunderbunten Sonntag.

.halbzeit | lazy shell stripe [03.02.2024]

Inzwischen bin ich beim zweiten Wollset angekommen, will ich doch ohnehin eine Doppelbettdecke für Mama häkeln. Halbzeit also. Ich habe ein äußerst defizitäres visuell-räumliches Vorstellungsvermögen, also mag es nicht überraschen, dass ich gerade ziemlich überrascht bin. Sooo groß hatte ich mir das ganze Projekt nicht vorgestellt. Oha.

Wie gesagt: Das ist nur die halbe Decke. Da ich aber vor genau einem Moment angefangen habe, bin ich guter Hoffnung, sie bis zu Mamas Geburtstag im November fertiggestellt zu haben. Kleiner Scherz.

Für die, die hier unwissentlich, unbeabsichtigt und ungewollt reingestolpert, nun aber angefixt sind und hektisch nach ihrer Häkelnadel suchen, hier rasch die Links zu Wolle und Anleitung: Das Muster nennt sich [Lazy Shell Stripe] und wurde von [Lucy] entworfen. Die Farbkombination gehört zu ihrem [Januar CAL] und ist als Set [hier] erhältlich. Wer sich jedoch die hohen Zollgebühren sparen möchte, kauft die Farben einzeln bei [Wollplatz]. 


Mein entspannter Sonntag hat sich in Wohlgefallen aufgelöst, ich werde morgen meiner Tante spontan in der Mangelstube aushelfen. Das bedeutet wohl, dass ich dann heute schlicht gar nichts mehr mache - außer mit den Ohren lesen und dabei häkele. Habt alle einen wunderbunten Abend.

Donnerstag, 12. Dezember 2024

.januar 20vierundzwanzig | monatsrückblick [01.02.2024]

Angeregt durch Bines Post (ihrem Blog was eigenes folge ich schon seit meinen Anfängen 2009 in diesem Bereich) will ich hier monatliche Rückblicke festhalten. Ich hatte Retrospektiven zu früherer Zeit auf meinem alten Blog bereits in verschiedenen Formen gepostet und ich finde es nach wie vor eine gute Idee, schau(t)e ich doch immer gerne immer wieder in jenen Posts nach. Ich werde erst 55, erkenne aber seit etwa einem Jahr bereits merklich Defizite in Auffassungsgabe sowie bei Kurz- und Langzeitgedächtnis. Blöd. Aber jetzt mal los, bevor ich vielleicht noch vergesse, worüber ich überhaupt schreiben wollte.

Da ich mich nicht an vorangegangenen Blogposts orientieren kann - schließlich bin ich erst wieder und dann ganz neu am 26. Januar gestartet -, muss ich hierfür also in meinem Terminkalender blättern sowie durch meine Timeline auf Twitter/X scrollen. Momentchen bitte...

Geliebt... habe ich unendlich. Jakob wird nur noch selten von Emil verfaucht, mein Großer schnaubt nur noch, nähert sich ihm aber immer öfter und ab und an gibt es sogar einen Nasenstups. Den Kleinsten freut's natürlich. Ich glaube, er himmelt Emil genauso an wie es Anton tut. Alle drei genießen merklich die Zeit , in der ich zu Hause bin. Irgendeiner presst sich immer an mich, wenn ich abends auf dem Sofa sitze und häkele. Und morgens mutet es stets wie ein samtpfotener Hindernislauf an, wenn ich mich fürs Büro fertigmache. Zudem schlafen oft alle drei nicht nur bei mir im Bett, sondern gerne direkt auf oder an mir - dem Hals, der Brust, den Beinen, den Füßen. Wie ich es liebe. Hachz.

  
  
  

Gehört... habe ich im Januar unbestritten und tatsächlich zu meiner hellen Freude sehr, sehr viel. Eigentlich ganz einfach, wenn der Fernseher ausgeschaltet bleibt. Den Jahreswechsel hat mit einer Spieldauer von über 41 Stunden Margaret Mitchells Vom Winde verweht gemacht. Eine unsterbliche Liebesgeschichte und einer der größten Bestseller des 20. Jahrhunderts: Scarlett O’Hara, verwöhnte Tochter eines Plantagenbesitzers, muss in den Wirren des amerikanischen Bürgerkrieges um den Familienbesitz Tara kämpfen. Stolz und Eigensinn stehen ihrer Liebe zu dem charmanten Kriegsgewinnler Rhett Butler im Wege. Ich weiß nicht mehr, wie viele dutzende Male ich den Film schon gesehen habe. Ich liebe ihn wirklich, aber das Buch ist doch noch mal eine ganz andere Hausnummer. Diesem Klassiker folgte ein quasi brandneues Werk. Und der Tod fragte sich, ob er (un)endlich ist von Charlie Reiss. Wer denkt, dass der Tod immer im schwarzen Umhang und mit Sense auftritt, der irrt. Die holt er nämlich nur hervor, wenn es dramatisch werden soll. Normalerweise sind seine Lieblingsklamotten eher zeitgemäß: Jeans und Hoodie. Feinsinnig humorvoll wie er ist auch seine Geschichte, die zum Nachdenken über sich und die eigene Endlichkeit anregen soll. Unterhaltsam fand ich die knapp sechs Stunden, aber das war's dann auch für mich. Viel mehr berührt hat mich die Geschichte von Jochen Gutsch und Maxim Leo: Frankie. In 4 Stunden und 17 Minuten erklärt uns ein Kater die Welt. Und das kommt so: Richard Gold hat alles vorbereitet. Heute ist der Tag, an dem er sich das Leben nehmen wird. Der Strick liegt schon um seinen Hals, als sich ein dürrer Kater vor das Fenster setzt, interessiert glotzt und Gold komplett aus dem Konzept bringt. Als dann der Kater auch noch bei Gold einzieht, weil der einen großen Fernseher hat, ein extremst weiches Bett und pünktlich Essen serviert, beginnt die skurrile Freundschaft zwischen zwei Außenseitern, von denen zumindest einer ganz fest an ein Happy End im Leben glaubt. Gelesen von Matthias Matschke werde ich mir dieses Buch ganz sicher noch einige weitere Male anhören. Im Herbst hatte ich schon einmal mit Sebastian Fitzeks Mimik begonnen. Es war nicht der Story, sondern anderen Umständen geschuldet, dass ich lange Zeit nicht mehr gehört habe. Ich oute mich als absoluter Fitzek-Fan. Fitzeks Psychothriller um eine Mimikresonanz-Expertin, die sich in größter Not selbst nicht mehr trauen kann, ist für mein Gefühl definitiv nicht sein herausragendstes Werk. Acht Stunden vermisste ich die gewohnte Spannung, den Nervenaufrieb und das Mitreißen. Schade um die Zeit. Entschädigt wurde ich danach allerdings von Walter Moers' neuestem Werk Die Insel der tausend Leuchttürme. Gepriesen als "das Hörbuchereignis des Jahres 2023" blieb es in zweiundzwanzig Stunden dieser Auszeichnung nichts schuldig. Ein gewohnt überragendes Abenteuer aus dem phantastischen Kontinent Zamonien vom Erfolgsduo Walter Moers und Hildegunst von Mythenmetz, einzigartig gelesen von Andreas Fröhlich. Danach hatte ich mich mit dem Phantom der Oper sowie Frankenstein versucht, die ich beide jedoch vorzeitig abbrach. Ich konnte mich bei beiden weder mit der Lesung noch mit dem Inhalt anfreunden. Also nahm ich mir die aktuellste Biografie mit Exklusivmaterial aus den Royal Archives von Elizabeth II. vor. Queen of our times von Robert Hardman, gelesen von Alexander Gamnitzer. Die Biografie gab auch mir neue Aufschlüsse, obgleich ich vermute, dass sie in Teilen äußerst wohlwollend und die Queen auch über ihren Tod hinaus schonend festgehalten ist. Es wurden Vergleiche zu den Darstellungen von The Crown angestellt. Überaus interessant und trotz der ewig langen Regentschaft kurzweilig. Ein Buch, das ich auch ein zweites Mal lesen werde. Pünktlich zum letzten Tag des Monats habe ich gestern {das hier} gespostet.





Gesehen... habe ich Ende des Monats die Mannheimer Band ClockClock. Hinter dem Namen steht der unglaublich sympathische Singer/Songwriter Bojan Kalajdzic mit der wahnsinnig tollen Stimme - die mich ab der ersten Sekunde, als ich 2022 "Brooklyn", eine House-Kollaboration von Glockenbach mit dem bis dato noch nicht sooo bekannten Trio ClockClock,  gehört habe, gefesselt und begeistert hat und wegen derer meine weltbeste Beste auf die Idee kam, Konzertkarten zu besorgen und mich damit zu Weihnachten zu überraschen - der gemeinsam mit dem Produzenten-Kollektiv um Mark Vonsin und Fabian Fieser die außergewöhnlichen ClockClock-Songs und energiegeladenen Sounds kreiert. Charakteristisch für die Musik von ClockClock ist die emotionale Ehrlichkeit, nur das zu transportieren, was in ihnen vorgeht. Und das haben sie uns auch während des verhältnismäßig kleinen Konzerts in der Darmstädter Centralstation spüren lassen. Was könnte ich ausführen und in Erinnerungen schwelgen jetzt. Hachz! Aber der Rückblick hier soll ja auch mal fertig werden, ne?



Geärgert... habe ich mir nur über mich selbst. Und auch nur ein bisschen, denn es ändert ja nichts zum Guten, wenn ich mich lange ärgere, sondern schädigt nur meine Nerven und ist schlecht fürs Gemüt. Richtig? Ich habe mir also, um an Lucys aktuellem CAL teilnehmen zu können, wie schon ganz, ganz früher zwei Garnpakete von Stylecraft direkt in England bestellt. Weil dort ja so schön günstig. Aha. Nicht an den Brexit gedacht und ZACK! über dreißig Euro Zollgebühren bei Lieferung bezahlt. Ich verbuche das jetzt unter dumm gelaufen und hoffe, das passiert mir nicht nochmal. Was die Stylecraftwolle angeht, ganz sicher nicht, denn da habe ich einen tollen Shop aufgetan: Wollplatz wurde als lokaler Garn- und Wollladen in Zaltbommel von Petra gegründet, basierend auf ihrer Leidenschaft für Stricken und Häkeln. Heute ist Wollplatz der beliebteste Häkel- & Strick-Webshop in den Niederlanden mit dem größten Sortiment zum Stricken und Häkeln. Mehr als 40 Mitarbeiter geben ihr Bestes, um allen Kunden so gut wie möglich zu helfen, außerdem erstellen sie schöne Inhalte voller Inspiration und kostenloser Anleitungen auf ihrem Blog. In den nächsten Tagen sollte meine erste Lieferung von Wollplatz eintreffen. Ich bin gespannt und hibbelig, obwohl ich bei der Doppelbettdecke für Mama gerade erst Halbzeit habe. Meh!


Gefreut... habe ich mich, dass wir die Küche der weltbesten Besten - wenn auch in zwei Akten - wieder hübsch machen konnten. Das Mobiliar ist schon 30 Jahre, da hat der Zeitzahn sein Werk getan. Wir haben an einem Samstag gestrichen und knapp zwei Wochen später die alt(modisch)en Fliesen mit neuen, modernen, dunkelgrauen beklebt. Hat prima geklappt und sieht super aus. Die Beste freut sich wie verrückt und ich freue mich für sie, mit und wegen ihr. Liebe. Auch ganz große Liebe habe für die Steine, die sie bemalt. Hier vorerst nur eines von vielen Kunstwerken, die ich inzwischen mein Eigen nennen darf. Sie sind so wunderbar, dass ich dazu demnächst einen separaten Post schreiben möchte.

Jetzt sehe ich erst einmal dem Februar entgegen, schwach hoffnungsvoll und in erster Linie mit erhobenem Zeigefinger entspannt. Der selbstauferlegte Erfolgsdruck Anfang des Jahres hat mich - wie bereits niedergeschrieben - erneut zurückgeworfen, weiter sogar als ich vorher war. So geht's also schon mal nicht.