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Dienstag, 17. Februar 2026

.blessed | kartenhalter mal anders • zwanzigster erster 6undzwanzig

Ich bin ja ein großer Fan von Post- und Spruchkarten. Schon immer gewesen. Inzwischen auch von Bibelversen. Und so kam ich zu der wundervollen Sammlung von 99 ermutigenden Bibelversen in einer Blechdose. Doch so hübsch die Dose auch ist, war es mühsam, täglich eine neue Karte aus ihr zu holen, da der Deckel permanent klemmte. 

Ich suchte also nach einer ansehnlichen Lösung, bei der ich lediglich und einfach die obere Karte hinter den Stapel stecken und so täglich einen neuen Vers vor Augen haben kann. Et voilà!

Als Halterung dient mir ein Stück Holz. Was ich ganz passend finde. Ein Teil aus Gottes Garten.

Ich weiß gar nicht mehr, woher ich die Kreuz-Gießform habe, nur, dass ich es einmal bereits für Dennis und Laura gegossen habe und auf jeden Fall auch für mich gießen wollte. Das Ensemble passt gut und ziert nun schon eine Weile meinen Esstisch.



Das Buch krea.tief beten: Inspirationen für Herzensbegegnungen mit Gott schenkten mir Dennis und Laura letztes Jahr zum Geburtstag. Durch Gebet begegnen wir Gott höchstpersönlich. Dieses Gespräch kann viele bunte Facetten haben. Oft sind wir uns dieser Vielfalt jedoch gar nicht bewusst und greifen deshalb allzu oft auf altbekannte Gebetsformen zurück. Kein Wunder, dass das Gebetsleben manchmal kraftlos und eintönig erscheint. Höchste Zeit für neue Inspiration. Dieses kreativ gestaltete Buch ermutigt dazu, ein lebendiges und facettenreiches Glaubens- und Gebetsleben zu entwickeln. Die alltagsnahen Impulse von Nelli Bangert werden dabei ergänzt durch die kreativen Illustrationen von Mira Weiss.

Sonntag, 13. Juli 2025

.daily july | 00058

Schau an: mein letzter daily post liegt schon eine Woche zurück. Da mir Zeit und vor allem Muse zum Bloggen fehl(t)en, ganz zu schweigen davon, dass ich am Abend das Apfelbuch kaum mehr öffne, weil ich ohnehin nichts gescheit lesen kann (abends verschwimmen die Buchstaben völlig), kommen einige Dinge im nun noch knapper bemessenen Feierabend schlicht zu kurz. SEV ..Schienenersatzverkehr.. heißt das böse Wort. Statt 1 Stunde bin ich morgens nun aufgrund Gleisarbeiten während der kompletten Sommerferien morgens mehr als 1 und 20 Minuten und abends ..mein Bus verpasst nicht nur gerne meinen Anschluss, sondern auch gleich den Anschluss an meinen Anschluss.. im besten Fall 1 Stunde und 10 Minuten unterwegs. Im schlechtesten Fall ..wie am Montag.. fast 2 Stunden. Dafür darf ich aber 10 Minuten früher aus dem Haus, also schon kurz vor, statt kurz nach fünf. Ich sehe mir also nach, dass ich nach Feierabend wirklich nicht mehr viel mache oder erledige und gestehe mir auch zu, trotz der Unabänderlichkeit auf Zeit etwas genervt davon zu sein, dass man Menschen, die sich sonst auf zwei Wagons in der Straßenbahn verteilen (und selbst da nicht jede:r einen Sitzplatz hat) in einen kleinen Bus quetscht, wo bereits nach der Hälfte der Fahrtzeit allmählich alle Luft weggeatmet ist. Asthmatiker mit Heuschnupfen wie ich haben da ihren Spaß dran. Nicht.

Nun denn. Ich hatte gestern meinen 56. Geburtstag. Nicht nur organisatorisch eine Herausforderung, sondern mehr emotional, weil ich nicht alle Familienmitglieder gemeinsam an einen Tisch bekommen kann. Ich hatte also Gefühlsstress und habe mir den Tag irgendwie einfach weggewünscht. Aber wie das mit Wünschen so ist: sie finden vor dem Schicksal und manchmal eben auch den Menschen, die wir lieben, nicht immer Erfüllung. Damit kenne ich mich ja nun aus.

Da sowohl Lieblingstantchen als auch Lieblingsonkel Samstagvormittag arbeiten mussten, verbrachte ich mit meinen Eltern nur zu dritt, statt zu fünft den Vormittag. Sie kamen zum Frühstück. Wie von ihnen gewünscht, habe ich das ganz einfach gehalten.



(Foto Anton: von Mama)

Ich habe mich so sehr gefreut, dass wir lange zusammen saßen, gefrühstückt und viel gequasselt haben. Die Katzmänner waren auch glücklich. Vor allem Jakob, der ja total in meinen Babba verliebt ist .. was auf Gegenseitigkeit beruht, obwohl Babba es von Jakobs Ankunft war, der sich nachdrücklich gegen eine dritte Katze ausgesprochen hatte. 

Nachdem meine Eltern sich verabschiedet hatten, räumte ich das Geschirr in die Maschine und deckte für die Kinder und Kinderkinder. Den Kuchen (Zitronen Cheesecake nach einem ZauberMix Rezept) hatte ich schon am Vorabend gebacken, die Konfetti Muffins am frühen Morgen.



Alle Kinder waren da und wir haben viel gelacht und hatten riesigen Spaß. Die große Enkelmaus bestand darauf, noch länger zu bleiben (hat er auch) und wollte sogar bei mir übernachten. Es wäre das erste Mal über Nacht gewesen. Aber ich hatte noch eine abendliche Verabredung mit dem kleinen Helden und seiner Verlobten. Sie und Christopher haben mich nämlich für den Abend zum All You Can Eat beim Japaner eingeladen. Was mich riesig gefreut hat. Nicht nur wegen des leckeren Essens, vor allem nämlich wegen der gemeinsamen Zeit. 





Dennis und L schenkten mir ..trotz des bereits so teuren Shootings zu Muttertag.. ein großartiges Buch mit einem wunderschönen, metallenen Lesezeichen. Darin werde ich hoffentlich schon bald lesen können.


Meine Freundin Leni aus Bayern schickte mir ein zauberhaftes Päckchen mit so liebevollen Wünschen. Das zauberhafte Kuscheltier Ella, welches ich bereits als Schaukelpferd für die Enkelmäuse besitze, und ganz wundervolle Frida Khalo Vasen. Ich bewundere Frida Khalo ja schon lange.



Neben der Einladung zum Japaner haben Christopher und L mir noch eine weitere Pokémon Tasse geschenkt. Ganz meiner Leidenschaft zu den kleinen Monstern und Kaffee folgend. Gestern haben Dennis und Christopher und ich auch noch einmal unserem Plan gefestigt, ab und an gemeinsam auf die Taschenmonsterjagd zu gehen. Nun hat uns auch wieder alle drei das Pokémonfieber gepackt. Wie damals, als das Spiel bzw. die App am 13. Juli 2016 in Deutschland erschienen ist. 

Meine künftige Schwiegertochter brachte mir zudem noch einen Blumenstrauß mit. Ich habe mich gefreut, schaue ich mir Blumen doch so gerne an. Dennoch mag ich sie lieber "lebend", also noch in der Erde. Nichtsdestotrotz: voll lieb!



Das schönste Geschenk war das Leinwandherz, das die große Enkelmaus selbst ausgesucht und gemeinsam mit der kleinen Enkelmaus mit Farbe betupft hat, um es mir zum Geburtstag zu schenken. Ich suche noch nach einem geeigneten Ehrenplatz. Enkelgeschenke sind die besondersten Geschenke.


Mama und Babba haben mir zudem auch ein Kleid geschenkt, das ich heute Morgen gleich gewaschen habe und das jetzt schon auf der Leine zum Trocknen hängt. 

Ja. Mir war dieser Tag ein Grauen. Um so mehr freue ich mich im Nachhinein, dass es trotz aller Umstände ein so schöner und wundervoller Tag wurde. 

Heute kommt der Große vorbei. Reden. Über die Vergangenheit. Auch das bereitete mir die ganze Woche Bauchschmerzen und Übelkeit. Wie alles, von dem ich nicht weiß, was auf mich zukommt, oder mit welchem ich schon schlechte Erfahrungen gemacht habe. Aber auch hier hat sich inzwischen Entspannung eingestellt. Ganz nach Reinhold Niebuhrs Gelassenheitsgebet: 

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Seit Tagen habe ich Honoré de Balzacs Worte im Kopf:

Das Herz einer Mutter ist ein Abgrund, in dessen Tiefe man immer eines findet: Bereitschaft zum Verzeihen.

to do ✪ Ablage, Socken fotografieren, Shop auffüllen, Tweets vorbereiten, Türen abspülen, Jeanstasche nähen, Waschmaschine reinigen, Trockner reinigen

Nächste Woche ✪ Die Woche des Schleppens mit verlängerten Arbeitswegzeiten und mehrfachen Umstiegen beginnt. Morgen schleppe ich also die alte Krücke von Rechner nebst Kabelei, das ich noch im Homeoffice nutze, ins Büro. Denn am Dienstag ist Teamsitzung, da habe ich morgens Blechkuchen und Muffins anlässlich meines Geburtstags im Gepäck. Mittwoch sind A und B das erste Mal wieder gemeinsam im Büro .. da bringe ich Bs Geschenk mit, die einen Tag vor mir Geburtstag hatte. Donnerstag kann ich ..sofern mit dem Austausch und der Einrichtung des Laptops alles glatt läuft.. hoffentlich im Homeoffice arbeiten. Freitag arbeite ich ..trotz eigentlichem Homeofficetag.. im Büro, weil A, B und ich endlich As Geschenk vom letztjährigen Geburtstag einlösen: Die eat the world Tour in Bessungen.

Macht euch keine Sorgen!
Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten,
Sagt ihm, was euch fehlt,
und dankt ihm!
Philipper 4,6 

Sonntag, 6. Juli 2025

.daily july | 00057

Meine heutige Botschaft aus dem Glas. Wenn es doch so einfach wäre...

Darum kann ich mir heute jedoch keine Gedanken machen, denn die mache ich mir gerade um Anton. Mein kleines Bärchen hat Durchfall, Erbrechen und hängt durch. Ich habe ihm Traubenzucker in Wasser aufgelöst und ein wenig mit dem Finger eingeflößt. Diesen Tipp bekam ich für solche Fälle mal vom Tierarzt meines Vertrauens und habe damit auch schon einige Male gute Erfahrungen gemacht. Ich bete, dass es auch dieses Mal hilft.

Gestern Abend konnte ich die Umrandung für die Miniresteripple fertigstellen. Mama habe ich die Bilder geschickt und sie gefällt ihr. 


Mit der endgültigen Fertigstellung der Miniresteripple ist jetzt der Weg fürs nächste Projekt frei. Eine zweifarbige Ripple Blanket. Für mich. Die Farben orientieren sich an einem T-Shirt meiner großen Enkelmaus, als sie noch eine kleine Enkelmaus war. Sie wird also eine Ripple Aaron sein. 

to do ✪ Ablage, Socken fotografieren, Shop auffüllen, Tweets vorbereiten, Türen abspülen, Jeanstasche nähen, Waschmaschine reinigen, Trockner reinigen

Morgen ✪ Erster Arbeitstag nach drei Wochen Urlaub. Ich bin gespannt, was mich im Büro erwartet. An Arbeit, an spontanen Neuerungen.

Freut euch zu jeder Zeit,
dass ihr zum Herrn gehört.
Und noch einmal will ich es sagen:
Freut euch!
Philipper 4,4 

Samstag, 5. Juli 2025

.daily july | 00056

Ich habe in der Nacht kein Auge zugemacht, Gedanken hielten mich wach. Und so bin ich um halb eins noch einmal aufgestanden und habe sie niedergeschrieben. In einem nicht öffentlichen Medium. Damit sie auch woanders sind und damit vielleicht weniger Raum in meinem Kopf einnehmen. Hat nur so semi geklappt; ich blieb trotzdem noch sehr lange unruhig wach. Sowohl mein physischer als auch mein psychischer Zustand heute Morgen stehen im Verhältnis zu gestern Nacht.

Heute haben die weltbeste Beste, S und ich einen Ausflug aufs Alsbacher Schloss geplant. Soweit ich erfahren habe, gibt es dort keine geeignete Gastro; wir werden also schauen, wo wir landen werden. Wertfrei gesagt, steht mir gerade nicht der Sinn nach Ablenkung, selbst wenn es mir sicher gut tun wird. Ich hoffe nur, auch ich kann den beiden gut tun.

Meine Freundinnen A und B schenkten mir vor über eineinhalb Jahren dieses Glas mit Glücksbotschaften. Ich hatte es all die Zeit nicht angerührt. Heute war es mir ein starkes Bedürfnis. 


Um kurz nach elf mache ich mich erneut mit der Bahn auf den Weg nach Bickenbach, wo Alex und S mich einsammeln und wir gemeinsam aufs Alsbacher Schloss fahren.

Das Alsbacher Schloss ist verhältnismäßig klein und unverhältnismäßig ungepflegt. Nach einem entsprechend und ungewollt kurzen Rundgang fahren wir schließlich weiter auf Schloss Auerbach. Eines der schönsten in unserer Umgebung.

Auf dem Auerbacher Schloss kann man zwar gut essen, heute jedoch nur eine geschlossene Gesellschaft. Und so kehren wir nach einem ausgedehnten Rundgang auf dem Rückweg in die Alte Dorfmühle ein. Wir haben uns wieder ganz wunderbar ausgetauscht, über schöne und lustige Dinge und Probleme gequatscht. Meines habe ich jedoch nicht angesprochen. Ich mag gerade nicht darüber reden.

to do ✪ Ablage, Socken fotografieren, Shop auffüllen, Tweets vorbereiten, Türen abspülen, Jeanstasche nähen, Waschmaschine reinigen, Trockner reinigen.

Minirippleblanket ✪ nachträgliche Umrandung in Arbeit.

Gott aber kann viel mehr tun,
als wir jemals von ihm erbitten
oder uns auch nur vorstellen können.
So groß ist seine Kraft,
die in uns wirkt.
Epheser 3,20 

Freitag, 4. Juli 2025

.daily july | 00055 {neunzehnter urlaubstag}

Die Miniresteripple ist gestern Abend fertig, heute Morgen gleich mit Alma von mir fotografiert und die Bilder an Mama geschickt worden. Ich habe zwar schon mit dem nächsten Projekt begonnen, aber Mama wünscht sich nun doch noch eine Umrandung. Daran werde ich mich dann also heute Abend machen.

Um halb eins mache ich mich auf den Weg nach Bickenbach. Dass ich noch Urlaub habe, wollen wir nutzen, um gemeinsam die große Enkelmaus vom Kindergarten abzuholen. 

Dreck im Gesicht und Sand in Schuhen, Taschen und wasweißichnochüberall - so sieht ein glückliches Waldkindergartenkind aus. Wir machen auf dem Rückweg wieder Halt beim Eiscafé.

Es gibt Dinge, die begreife ich einfach nicht. Die sind für mich auf moralischer und emotionaler Ebene schlicht nicht nachvollziehbar. Vielleicht auch deswegen, weil ich es nicht an die sich zwangsläufig daraus ergebene Oberflächlichkeit und Berechnung glauben will, Und doch muss ich sie akzeptieren. Selbst wenn es mir das Herz bricht, das eigentlich vor Glück tanzen sollte.  

to do ✪ Ablage, Socken fotografieren, Shop auffüllen, Tweets vorbereiten, Türen abspülen, Jeanstasche nähen, Waschmaschine reinigen, Trockner reinigen

Miniriresteppleblanket ✪ Fertig! Dachte ich...

Nichts ist mir unmöglich,
weil der, der bei mir ist,
mich stark macht.
Philipper 4,13 

Donnerstag, 3. Juli 2025

.daily july | 00054 {achtzehnter urlaubstag}

Den vorletzten Urlaubstag atme ich erstmal auf und durch und lasse die Frische der Nacht noch eine ganze Weile durch die Wohnung ziehen. Es tut gut, auch im Freien mal wieder atmen zu können. Die hitzebedingten Ozonhochwerte und mein chronisches Asthma sind keine so tolle Kombi. 

Auch nutze ich die Zeit der geöffneten Türen und Fenster und damit das Morgenlicht, endlich die Ripple FIUD♡ zu fotografieren.

Danach bringe ich jede Sorte Müll raus, sauge gründlich durch, kämme die Kater und bleibe auch sonst in dem Urlaubsmodus, der nach zwei Wochen Putzen und Räumen nun eine letzte Woche Faulsein absolut rechtfertigt.

Das Handy eh gerade in der Hand, mache ich Bilder vom gestern zusammengebauten Nachttisch, der mir nun sowohl als neuer Beistelltisch zum Lesesessel als auch als Stauraum für Almas Kleidung und im Zweifel ab und an auch Alma selbst dienen soll. Das kleine Büchlein hat schon über 100 Jahre auf dem Buckel gehörte Oma Schoemer. Sie war nicht meine Oma und eine etwas garstige Frau, die im Haus meiner Großeltern lebten. Wie genau die Verwandtschaftsverhältnisse waren, müsste ich mal meine Mama fragen. Oma Schoemer war halt einfach schon immer da.



to do ✪ Ablage, Socken fotografieren, Shop auffüllen, Tweets vorbereiten, Türen abspülen, Jeanstasche nähen, Waschmaschine reinigen, Trockner reinigen

Miniresteripple ✪ Stand: Farbe 5 von 7.

Es ist kurz nach halb sieben und ich bin bei der letzten Farbe angekommen. Ich bin also zuversichtlich, die Miniresteripple heute fertig häkeln zu können.

Morgen ✪ Omatag. Und wie schon letzten Freitag, werde ich zeitig nach Bickenbach fahren und gemeinsam mit Dennis, L und I A vom Kindergarten abholen. Danach steht auch wieder Eisessen an. Und danach vermutlich Planschen im Garten. Ich freu mich schon wieder sehr. 

Meine Gnade
ist alles, was du brauchst!
Denn gerade wenn du schwach bist,
wirkt meine Kraft ganz besonders in dir.
2. Korinther 12,9 

Mittwoch, 2. Juli 2025

.daily july | 00053 {siebzehnter urlaubstag}

In der Stille und der Zeit, in der die Wohnung noch nicht auf 27 Grad hochgeheizt ist, mache ich meine Fuß- und Fingernägel wieder tageslichttauglich. Gerade die Fingernägel haben während meiner Putz- und Räumaktion schwer gelitten. Die Schäden durch das alte Gelzeugs sind erst zu einem Drittel rausgewachsen. Ich brauche also noch etwas Geduld, bis ich meine Nägel wieder als gesund bezeichnen kann.

Ich bin den ganzen Morgen bis zum Nachmittag damit beschäftigt, die Tweet-Posts vorzubereiten und habe das komplette Jahr 2018 abgeschlossen. In keinem anderen bin ich in so rasantem Tempo emotional dermaßen hoch geflogen und tief gefallen. Diese Gefühle im Rückblick noch einmal so deutlich zu sehen und in Teilen zu spüren, verpasst mir ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln.

Dazwischen telefoniere ich wieder lange mit Mama. Babba kommt am Sonntag zum Haare schneiden vorbei.

Früher als erwartet trifft auch der Nachttisch ein, in dem ich Almas Kleidung und Alma selbst verstauen will, wenn ich nicht zu Hause bin, um sie vor dem Spieltrieb der Katzmänner zu schützen. Ich hatte ihn in weiß bestellt. Nun ja.


Am Abend erreicht mich eine WhatsApp von Christopher, der sich nach der Gestaltung meines Geburtstags übernächsten Samstag erkundigt. Ich möge mir doch bitte ab 19 Uhr freihalten, mich zum draußen sitzen können bekleiden und Hunger auf Asiatisch mitbringen. Wie sehr ich mich schon jetzt auf die Zeit mit meinem Jüngsten und seiner Verlobten freue!

Als ich um 22 Uhr ins Bett gehen will und dazu alle Fenster und Balkontüren aufreiße, beginnt das Gewitterchen. Ohne viel Getöse und noch weniger Regen. Aber immerhin strömt endlich mal etwas kühlere Luft in die Villa Wunderbunt. Ich bleibe eine Weile draußen sitzen, beobachte das Schauspiel am Himmel und genieße den Wind.

to do ✪ Ablage, Socken fotografieren, Maniküre, Pediküre, Shop auffüllen, Tweets vorbereiten, Türen abspülen, Jeanstasche nähen, Waschmaschine reinigen, Trockner reinigen

Minirippleblanket ✪ Stand Farbe 5 von 7.

Wir werden oft bedroht,
doch die Menschen
können uns nie in die Enge treiben.
Nicht selten haben wir
mit Zweifeln zu kämpfen,
aber wir verzweifeln nie.
2. Korinther 4,8 

Dienstag, 1. Juli 2025

.daily july | 00052 {sechzehnter urlaubstag}

Es ist halb zehn und ich habe ..bis aufs Bügeln, an das ich mich jetzt gleich mache.. alles, was ich heute erledigen wollte, erledigt. Danach bleibt mir noch Zeit, um weitere Tweet-Posts und Entwürfe für die Hörbuchrezensionen vorzubereiten und zu schreiben.

Gestern konnte ich die Ripple FIUD♡ fertigstellen. Sie wartet jetzt in einer Tasche auf den geeigneten Zeitpunkt, fotografiert zu werden. Dieser Tage muss ich morgens nach dem Lüften viel zu früh wieder alle Rollläden schließen, um der schon oder immer noch warmen Luft nicht zu viel Einlass in die Wohnung zu gewähren. Damit schließe ich nur leider auch das Tageslicht aus, das ich fürs Fotografieren brauche. Hmpf.

Immerhin konnte ich mit der Miniresteripple beginnen, um die mich meine Mama gebeten hat, und kam gestern schon zu Farbe 2 von 7.

Sowohl die Katzmänner als auch ich sind heute platt. Keine Frage: die Temperaturen und mein Körper sind einfach nicht mehr kompatibel. Das war bis vor zwei Jahren auch anders. Zudem huste und schnoddere ich, was das Zeug hält. Ich habe Gliederschmerzen und Wackelpudding im Kopf. Bäh!

Ein Ereignis, das ich als über die Maßen glücklich bezeichnen möchte, ereignet sich am frühen Nachmittag. Ich habe während meiner Putz- und Aufräumaktion ja jede Menge Dinge aussortiert und in die Verschenkekiste vor dem Haus gepackt. Das meiste, ohne weiter darüber nachzudenken. Ist wie mit einem Pflaster, das man besser schnell abzieht, bevor man es sich noch anders überlegen kann. Darunter war auch eine vermeintlich leere Geldbörse. Diese fand Gefallen und zügig eine neue Besitzerin. Eben diese klingelt heute an meiner Tür. Sie schildert mir in gebrochenem Deutsch, dass sie die Börse am Wochenende entnommen hatte und heute einräumen wollte. Sie entschuldigt sich mehrfach für ihr Deutsch, da sie noch nicht  lange in Deutschland sei, und hält mir daher kurzerhand die geöffnete Börse hin. Darin befindet sich meine noch bis Anfang 2028 gültige Kreditkarte. Diese habe ich noch kein einziges Mal benutzt, was keine Entschuldigung für meine grenzenlose Nachlässigkeit und Dummheit ist, jedoch der Grund, dieser wildfremden Frau unendlich dankbar für ihre Ehrlichkeit und völlig selbstlosen Hilfe zu sein. Sie hat sich schließlich noch einmal auf den Weg zu mir gemacht und mir die Karte zurückgebracht. Ich bin echt glücklich und erleichtert, nicht durch meine Dummheit in Schwierigkeiten gekommen zu sein, und grenzenlos dankbar, dass es so gute, anständige und ehrliche Menschen wie diese Frau gibt! Wegen der Kreditkarte und überhaupt.

to do ✪ Ablage, Socken fotografieren, Maniküre, Pediküre, Shop auffüllen, Tweets vorbereiten, Türen abspülen, Jeanstasche nähen, Waschmaschine reinigen, Trockner reinigen

Ripple FIUD♡ ✪ Fertig!

Miniresteripple ✪ Stand gestern: Farbe 2 von 7.

Ich bin überzeugt,
dass weder Tod noch Leben
uns von der Liebe Gottes trennen kann,
die er uns durch Jesus Christus schenkt.
Römer 8,38-39 

Montag, 30. Juni 2025

.daily june | 00051 {fünfzehnter urlaubstag}

Zur Sicherheit kontrolliere ich nochmal das UPS Tracking. Angeblich ist meine Alma nun ab Frankfurt unterwegs zu mir. Ankunft soll zwischen 10:30 und 14:30 Uhr sein. Ich flitze jetzt unter die Dusche, erledige ..bei zwar schon warmen, aber noch erträglichen Temperaturen.. geschwind den Einkauf und bringe einen kleinen Sack Altkleider weg.

Das Warten auf Alma nutze ich für das Vorbereiten der Tweets. Es ist, nunmehr an einem ganz bestimmten und sehr einschneidenden Lebensabschnitt angekommen, eine emotionale Herausforderung, meine damaligen Gefühle noch einmal auf mich wirken zu lassen.

Um 12:31 Uhr klingelt UPS. Ich öffne das Paket mit weniger Aufregung als erwartet. Ob sich mein Unterbewusstsein ..aufgewühlt von den gerade wieder in schmerzhafte Erinnerung gerufenen Tweets.. vor einer erneuten Enttäuschung schützen möchte? Möglich. Tatsächlich werde ich alles andere als enttäuscht. Sowohl Alma als auch ihre Kleidung sind mit einer beeindruckenden Akkuratesse und sichtbarer Liebe hergestellt. Ich bin sowas von schockverliebt in die Kleine! Tatsächlich noch mehr als in meine damals für mich perfekte Ida. Ja. Ich habe viel Geld investiert .. Geld, das mir eigentlich gar nicht für so etwas zur Verfügung steht. Aber sie ist jeden Cent wert und tut mir unendlich gut. Izabela ist eine hochtalentierte Künstlerin!

Da ich den Frühjahrsputz endlich beendet habe, kann ich den Montag mit Gammeln verbringen. Ich fotografiere Alma, verpasse ihr ein Sommeroutfit ..auch Ida habe ich immer der Jahreszeit entsprechend angezogen.. und ziehe mich dann aufs Sofa zurück, um die Ripple FIUD♡ fertig zu häkeln.

Beim Räumen habe ich übrigens den kleinen Ventilator gefunden, welchen ich letztes Jahr gekauft habe und nun rege nutze. Der hat neben kühler Luft auch noch ein anderes Gadget: er kann erkältet machen. Das morgige After Work meiner Abteilung fällt im Interesse aller Beteiligten morgen für mich aus. 

to do ✪ Stand heute: Hausdienst, Ablage, Altglas, Altkleider, Maniküre, Pediküre, Shop auffüllen, Tweets 

Ripple FIUD♡ ✪ Farbe 15 von 15.

Was bleibt, sind
Glaube, Hoffnung und Liebe.
Von diesen dreien aber
ist die Liebe das Größte.
1. Korinther 13, 13 

Sonntag, 29. Juni 2025

.daily june | 00050 {vierzehnter urlaubstag}

Geschafft! Nach zwei Wochen hat die ganze Räumerei, Putzerei und (Aus-)Sortiererei ein Ende. Jetzt habe ich nur noch Urlaub und mache nur noch das, worauf ich gerade Lust habe. 

Dass meine Nägel zwar heftigen, für meine Verhältnisse jedoch tatsächlich wenig Schaden genommen haben, wundert und freut mich. Ich mache am Nachmittag den verbliebenen Lack runter, kürze die Nägel auf eine gleichmäßige Länge und gönne ihnen eine üppige Ölkur. Der Schaden durch das Gel, das ich lange Jahre habe draufmachen lassen, ist noch nicht mal zur Hälfte rausgewachsen.

Mit Dennis tausche ich mich den Tag über per WhatsApp über Pokémon GO aus. Wir fassen den Plan, Christopher zu nötigen und mal einen Mutter-Söhne-Tag mit gemeinsamem Jagen und Kämpfen zu machen. Wie genial und witzig ist das denn, bitte?

Das Ende naht. Das treibt mich noch mehr an, zu häkeln, was das Garn hält.

Frühjahrsputzplan ✪ Wohnzimmer, großer Flur, Küche, Esszimmer, Bad, Gäste-WC, kleiner Flur, Kinderzimmer, Büro, Schlafzimmer, Keller, Balkon

to do ✪ Hausdienst, Ablage, Altglas, Altkleider, Maniküre, Pediküre, Shop auffüllen, Tweets 

Ripple FIUD♡ ✪ Farbe 15 von 15.

Ich will euer Glück
und nicht euer Unglück.
Ich habe im Sinn,
euch eine Zukunft zu schenken,
wie ihr sie erhofft.
Jeremia 29, 11 

Ich finde beim Kellerräumen einen Tischventilator, an den ich überhaupt nicht mehr gedacht habe! Herrlich. Der leistet mir gerade wirklich gute Dienste.