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Montag, 31. März 2025

.märz zwanzig5undzwanzig | monatsrückblick

Du bist zu schnell gelaufen für dein Glück.

Nun, da du müde wirst und langsam gehst,

holt es dich ein.


Friedrich Wilhelm Nietzsche
deutscher klassischer Philologe und Philosoph {* 15.10.1844; † 25.08.1900}

Gehäkelt habe ich. Ja. Aber das bleibt noch ein bisschen geheim. 

Gestrickt habe ich wegen des Häkelprojekts im März leider nichts. 

Geblickt habe ich auch im März wieder. Vom Fenster meines Büros aus sowie von der Terrasse meines Stammcafés. Allmählich wird's ein bisschen farbiger. 

Gehört habe ich diesen Monat ..auch begünstigt durch eine Urlaubswoche. einiges. Wie unschwer zu erkennen, mache ich mich nach zwei meisterhaften Generationengeschichten nun wieder an "meine" Fitzeks.

Geschrieben habe ich auch endlich sämtliche Rezensionen dazu. Das habe ich nämlich früher schon hier auf dem Blog getan und somit schon eine Weile auf meiner to do Liste stehen.

Getroffen habe ich mich endlich mal wieder mit meiner weltbesten Besten. Sie hat im Augenblick weit mehr Stress und Sorgen um die Ohren als ich und so ist das für mich sowieso immer, aber manchmal eben ganz besonders eine überaus wertvolle Zeit.

Geschenkt bekam ich von einer Kollegin einen "Ableger". Haha! Das ist, als hätte ich einen Welpen adoptiert, der sich als ausgewachsene Dogge entpuppte. Ich freu mich sehr über den Neuzugang, bei der es sich übrigens um eine Sansevieria handelt.

Gekrümelmonstert habe ich tatsächlich an Fasching. Aber nur meinen beiden Enkelmäusen zuliebe, da ich mit Karneval so gar nichts am bekulleraugten Hut habe. 

Gekocht habe ich nach einem Rezept von Nic meinen ersten Tomaten Chili Senfkaviar .. allerdings mit dunklem Balsamico Essig. Schmeckt gut zu bzw. auf Käse, ist aber kein Life Changer. Ich habe den Senfkaviar letzte Woche noch einmal mit weißem Balsamico Essig gemacht, aber noch nicht probiert. 

Gekauft habe ich mir nochmal Wolle. Handgefärbt, wie ich's am liebsten mag. Und zwar von Peacocks Garn. Schon was länger her, aber diesen Monat traf sie dann endlich ein. 

Gegessen habe ich endlich mal wieder mit einer Freundin und deren kleiner Tochter .. wenig überraschend in meinem Stammcafé.

Gekuschelt und dabei Frozen geschaut haben die große Enkelmaus und ich an einem Omatag, nachdem wir gemeinsam Paw Patrol Waffeln gebacken und diese in meinem Bett gefuttert haben.

Gebacken habe ich zum ersten Mal ein Bananenbrot. Ich habe mir verschiedene Rezepte angeschaut und sie zusammengewürfelt, woraus dann schließlich ein ganz eigenes Rezept wurde.

Geburtstag hatte mein kleiner Prinz am 28. März.

Gefeiert haben wir bei allerbestem Wetter am letzten Omatag des Monats das Bunte Fest der Kirchgemeinde Jugenheim .. mit einem kleinen Abstecher ins nahegelegene Eiscafé. 

Ge*** habe ich am vorletzten Arbeitstag vor meinem Urlaub. Und zwar als Reaktion auf Riesengarnelen. Zehn Jahre, nachdem ich von meiner Allergie geheilt war, reagierte ich heftigst auf den Genuss und danke dem Himmel, dass ich nur knapp an einem anaphylaktischen vorbeigeschrammt bin. 

Geplant war ja eine Heilastenwoche, auf die ich dann erstmal verzichtet und stattdessen entspannt meine to do Liste abgearbeitet habe. Hier ein Symbolbild:

Und nun heißt es: Byebye März. Welcome April. Habt Frühling im Herzen!



Samstag, 1. März 2025

.febuar zwanzig5undzwanzig | monatsrückblick

Du bist zu schnell gelaufen für dein Glück.
Nun, da du müde wirst und langsam gehst,
holt es dich ein.

Friedrich Wilhelm Nietzsche
deutscher klassischer Philologe und Philosoph {* 15.10.1844; † 25.08.1900}

Gehäkelt habe ich meine erste Ripple Blanket für das Jahr 2025. Und zwar fertig. Ich bin glücklich und traurig zugleich. Das Häkeln an der Decke war schon zu einem kleinen Abendritual geworden.

Gestrickt habe ich im Februar drei Paar Socken, die ich jedoch zu fotografieren versäumt habe.

Gestartet habe ich zwei weitere alte Aktionen zum Mitmachen. Oder halt nur für mich alleine. Da wären zunächst die 7 Sachen am Samstag.

Immer wieder samstags. 7 Bilder von 7 Sachen, 
für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. 
Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden, ist unwichtig.


Und schlicht und ergreifend eine wöchentliche Sammlung von Himmelsfotos:

Außerdem habe ich mit meinem persönlichen Projekt minus12 begonnen .. meinem Weg zurück zum Wohlgefühl. Wöchentlich poste ich meine Fortschritte, meine Rückschritte und meinen Stillstand sowie Erfahrungen und alles, was mir zum Thema Gewicht in den Wechseljahren einfällt oder was ich an Infos im Netz dazu gefunden habe.

Gehört habe ich im Februar nach knapp hundert Stunden Bibel im Januar dann erst einmal ganz leichte Kost. Dämliche Dämonen von Royce Buckingham. Ein etwa vierstündiges Hörbuch, das bei audible.de gar nicht mehr zum Kauf zur Verfügung steht. Da ich es jedoch schon vor Jahren erworben hatte, konnte ich es mir aus meiner Bibliothek runterladen. Der Beschreibung des Taschenbuchs stimme ich in Gänze zu. Die lautet wie folgt: Hüte Dich vor dunklen Ecken! Schöner Wohnen mit Dämonen. Ein Buch wie eine Achterbahnfahrt: irrsinnig witzig, wunderbar gruselig und voll unerwarteter Drehungen und Wendungen. Und kaum ist es vorüber, möchte man gleich noch mal von vorne beginnen! Nathan Grimlock hat von seinem Pflegevater eine undankbare Aufgabe geerbt: Er muss ein Haus voller Dämonen hüten und verhindern, dass seine nervtötenden Schützlinge überall Chaos verbreiten – vor allem das TIER, das tief unten im Keller haust, darf auf keinen Fall entkommen! Eines Tages jedoch geschieht die Katastrophe: das TIER bricht aus. Und es hat großen Hunger auf Menschenfleisch. Doch als ob das nicht schon schlimm genug wäre, halten es ein paar der Dämonen für Ehrensache, Nathan zu helfen, das Monster wieder einzufangen .. ob ihr Hüter es nun will oder nicht. Ein unglaublich rasantes Lesevergnügen mit einem liebenswerten jungen Helden und einem Haufen urkomischer Quälgeister!

Auf Die Frau des Serienkillers von Alice Hunter wurde ich durch die Rezension der lieben Irene aufmerksam. Der Inhalt: Beth und Tom Hardcastle leben in dem kleinen, idyllischen Ort Lower Tew und werden von allen beneidet. Sie führen die perfekte Ehe, haben das perfekte Haus, die perfekte Tochter, kurzum: Sie sind die perfekte Familie .. zumindest bis zu dem Tag, an dem die Polizei auftaucht und Tom wegen Mordes in Haft nimmt. So beginnt auch für Beth eine tägliche Tortur, denn die Nachbarn können nicht glauben, dass sie nichts von Toms Taten gewusst hat. Zunächst verteidigt Beth ihren Mann noch und beteuert seine Unschuld. Mit der Zeit wird jedoch klar, dass auch sie ihre Geheimnisse hat, die ihre Freunde und Nachbarn nicht erfahren sollen, ganz zu schweigen von der Polizei. Mein Fazit: Ich war gefesselt von diesem Buch, das zum Ende noch einen Knaller präsentiert.

Gleichwohl habe ich mich auf Die Tochter des Serienkillers gefreut, da ich davon ausging, dass diese Story an das mehr oder weniger offene Ende des ersten Teils anschließt. Zum Inhalt: Jane ändert ihren Namen, sobald sie ihren Eltern entfliehen kann. Ihre Mutter ist manipulativ und kontrollsüchtig und ihr Vater ein überführter Serienkiller. Nun nennt sie sich Jenny, lebt in einem fernen Ort in Devon, ist glücklich verheiratet mit Mark und glaubt, ihr altes Leben hinter sich gelassen zu haben. Bis Marks Ex-Geliebte verschwindet und vor Jennys Haustür Pakete mit grausigen Tierkadavern auftauchen. Weiß jemand von ihrer Vergangenheit? Oder versucht jemand erneut, Einfluss über sie zu gewinnen? Ihre manipulative Mutter? Oder ihr Vater, der Serienmörder? Und nach und nach wird klar, dass Mark und Jenny auch nicht ganz ehrlich zueinander waren. Beide haben ihre Geheimnisse. Mein Fazit: Nervig! Erzwungene Spannung langatmig erzählt.

Ich wurde dann etwas nostalgisch und habe mir ..nachdem ich zufällig darüber gestolpert bin.. eine seichte Soap auf die Ohren geholt. Die hatte ich 2010 oder 2012 schon mal gehört. ...und nebenbei Liebe. Darum geht's: Kennt ihr schon Familie Wagner? Mustersohn Florian wohnt mit seiner Frau Stefanie auf dem Wagner-Hof. Er ist Tierarzt wie sein Vater Friedrich. Mutter Isabelle managt das Familienunternehmen mit fester Hand. Dass ihr zweiter Sohn Lutz mit einer alleinerziehenden Mutter von zwei ewig schlecht gelaunten Teenagern zusammenlebt, ist ihr unerträglich. Versöhnung scheint ausgeschlossen. Doch dann geschieht etwas, mit dem niemand rechnen konnte. Mein Fazit: Tolle Sprecher und eine angenehme Unterhaltung für nebenbei.

Danach brauchte ich wieder etwas mehr Tiefe. Da lag Freiheit von Angela Merkel nah. Völlig unabhängig, für welche Partei sie eintritt .. ich mag diese Frau einfach. Über den Titel: 16 Jahre trug Angela Merkel die Regierungsverantwortung für Deutschland, führte das Land durch zahlreiche Krisen und prägte mit ihrem Handeln und ihrer Haltung die deutsche und internationale Politik und Gesellschaft. Doch natürlich wurde Angela Merkel nicht als Kanzlerin geboren. In ihren gemeinsam mit ihrer langjährigen politischen Beraterin Beate Baumann verfassten Erinnerungen schaut sie zurück auf ihr Leben in zwei deutschen Staaten – 35 Jahre in der DDR, 35 Jahre im wiedervereinigten Deutschland. Persönlich wie nie zuvor erzählt sie von ihrer Kindheit, Jugend und ihrem Studium in der DDR und dem dramatischen Jahr 1989, in dem die Mauer fiel und ihr politisches Leben begann. Sie lässt uns teilhaben an ihren Treffen und Gesprächen mit den Mächtigsten der Welt und erhellt anhand bedeutender nationaler, europäischer und internationaler Wendepunkte anschaulich und präzise, wie Entscheidungen getroffen wurden, die unsere Zeit prägen. Ihr Buch bietet einen einzigartigen Einblick in das Innere der Macht – und ist ein entschiedenes Plädoyer für die Freiheit. 

Ein weiteres Hörbuch erinnert mich an den gemeinsamen Urlaub mit der Familie meiner weltbesten Besten am Wolfgangsee. Unsere Kinder waren alle noch in der Grundschule. Ich hörte es immer dann, wenn der Rest im Ferienhaus vorm Fernseher saß. Glennkill von Leonie Swann. Ein Schafskrimi. Leider habe ich nur die gekürzte Version. Über den Titel: Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn tot im Gras, von einem Spaten an den Boden genagelt. Wer könnte den alten Schäfer umgebracht haben? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde und vielleicht sogar der Welt, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George den Schafen Kriminalromane vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht unvorbereitet. Mit Schafslogik verfolgen sie die Spur des Täters – wenn sie nicht gerade grasen oder sich zu Tode fürchten. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippe und Schäferwagen warten ungeahnte Abenteuer auf Miss Maple und ihre Herde – bis es ihnen tatsächlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären. Wie immer eine mordsmäßige Unterhaltung.

Gestolpert und wegen der durchweg positiven Bewertungen bin ich über Stay away from Gretchen - Eine unmögliche Liebe von Susanne Abel. Eine große Liebe in dunklen Zeiten.

Eine junge Frau, ein afroamerikanischer GI und das Geheimnis einer verbotenen Liebe. 

Der bekannte Kölner Nachrichtenmoderator Tom Monderath macht sich Sorgen um seine 84-jährige Mutter Greta, die immer mehr vergisst. Was anfangs ärgerlich für sein scheinbar so perfektes Leben ist, wird unerwartet zu einem Geschenk. Nach und nach erzählt Greta aus ihrem Leben - von ihrer Kindheit in Ostpreußen, der Flucht vor den russischen Soldaten im eisigen Winter, der Sehnsucht nach dem verschollenen Vater und ihren Erfolgen auf dem Schwarzmarkt in Heidelberg. Als Tom jedoch auf das Foto eines kleinen Mädchens mit dunkler Haut stößt, verstummt Greta. Zum ersten Mal beginnt Tom, sich eingehender mit der Vergangenheit seiner Mutter zu befassen. Nicht nur, um endlich ihre Traurigkeit zu verstehen. Es geht auch um sein eigenes Glück. Nachdem ich nun über die Hälfte gehört habe, kann ich sagen: Unfassbar gut! Unterhaltsam, bewegend und rhetorisch eines der besten Bücher, die ich je gehört oder gelesen habe. Der Interpretin Vera Teltz würde ich ..wenn ich könnte.. dafür einen Oscar verleihen.


Gekauft habe ich mir eine neue Brille. Da ich seit einigen Jahren ohne Auto bin, ist der Weg zu meinem Stamm-Optiker sehr mühselig geworden. Und so habe ich einen Optiker [auf]gesucht, den ich fußläufig gut erreiche. Die Google-Bewertungen sprachen für sich und überzeugten auch mich. Ich äußerte meine Wünsche und Vorstellungen und ZACK! reichte man mir beinahe direkt ein Gestell, das mir auf Anhieb passte und gefiel. Zwei Stunden nahm man sich Zeit, um die perfekte Glasstärke herauszufinden. Der Service war fantastisch. Inklusive Espresso und Keks. Ich habe also meine Traumbrille und einen neuen Stamm-Optiker gefunden

Gekauft habe ich mir außerdem ..entgegen angesichts meines vorhandenen Wollvorrates gefassten Vorsatzes.. zwei großartige Färbungen von Tanja.

Joa. Tatsächlich habe ich mir auch noch das hier gekauft. Als eingefleischte Anti-Karnevalistin. Aber um meinen Enkeln eine Freude zu machen, springe ich über meinen Schatten und ziehe das Monster zum Kinderfasching an, das ich für diesen Zweck gekauft habe. Ich wollte keinen Aufwand, irgendwas zum einfach reinschlüpfen, und überlegte lange hin und her. Bis es in meinen Synapsen schepperte und ich wusste: "Es kann ja überhaupt nur ein passendes Kostüm für mich geben!" Tadaaa!

Geknipst habe ich schnappschüssig Eiskristalle und mich daraufhin ein bisschen kundig gemacht. Wann, wo und wie sie sich bevorzugt bilden, zum Beispiel.


Auf dem Weg zu meinen Eltern habe ich an der Endhaltestelle den folgenden Stromkasten gesehen und war begeistert. 

Außerdem machte ich auch ein paar Bilder vom Reitausflug am Omatag.

Fortgesetzt habe ich auch das Projekt 12tel Blick

Geliebt habe ich auch im Februar zuhauf. Ganz besonders bewegt hat mich Dennis' Aussage, wie sehr mein großer Enkel die Zeit mit mir liebe und dass er, wenn ich da war, für seinen ältesten Sohn gänzlich abgeschrieben sein. Das sind die Momente, in denen mein Herz so warm und weich und weit wird, dass es ..frisch befüllt mit diesem Gefühl.. vor Liebe schier überläuft.

Und nun heißt es: Byebye Februar. Welcome März. Habt Frühling im Herzen!




Freitag, 31. Januar 2025

.januar zwanzig5undzwanzig | monatsrückblick

Du bist zu schnell gelaufen für dein Glück.
Nun, da du müde wirst und langsam gehst,
holt es dich ein.

Friedrich Nietzsche

Gekauft habe ich nicht selbst, sondern bekommen. Von meiner Mama. Ein neues Sofa. Und ich liebeliebeliebe es, obgleich die Farbe ..es gab sie nun mal nur in Creme.. eine echte Herausforderung ist, wenn man wie ich eine ausgesprochene Kleckerliese ist, drei Katzen und zwei kleine Enkel hat.

Geschnoddert habe ich ja schon seit Weihnachten. An Silvester hatte es mich dann richtig von den Füßen gehauen. Ich verbrachte also meinen Urlaub mit dem Versuch zu genesen. Hat nur so semi geklappt. Den Feierabend meines zweiten Arbeitstages bin ich zum Arzt hinein und ging mit einer Lungenentzündung wieder hinaus.

Gestartet habe ich ein paar neue alte Aktionen zum Mitmachen. Im Augenblick besteht das virtuelle Team nur aus mir. Ob's mal mehr werden? Ich würde mich riesig freuen. Augenblicklich freue ich mich immerhin an dem Spaß, den ich daran habe.

Drei Fragen. Jeden Dienstag.

Ein Bild. Jeden Mittwoch. Immer von oben nach unten fotografiert.

Gestöbert habe ich in alten Katzenfotos. Ich habe mir ein neues Smartphone zugelegt und wollte den Fotoordner mal leer haben. Also wurden alle Bilder erst auf den Mac, dann auf eine externe Festplatte gezogen und zumindest grob in Ordnern sortiert. Unglaublich, wie viel Zeit sowas in Anspruch nimmt. Noch unglaublicher, wie unendlich viele Bilder man doch macht, wenn man die Kamera quasi permanent zur und in der Hand hat. Hier ist übrigens ein Bild von Anton. Da war mein Mittlerer gerade mal drei Monate alt.

Gehört habe ich diesen Monat den aktuellsten Teil der Miss Merkel Reihe von David Safier. Und den beinahe in einem Rutsch. Ich mag die Reihe sehr Selbstredend bewegt sich jede Geschichte nach dem gleichen Schema, dennoch hat die Reihe für mich, auch dank der Leserin Nana Spier, noch nichts von ihrem Charme verloren. 

Ich hänge keinem Glauben und keiner Religion an .. das Buch der Bücher holte ich mir aus purem Interesse auf die Ohren, so ich auch noch den Koran hören möchte. Irgendwann. In knapp hundert Stunden liest Rufus Beck ..das gab mir den letzten Ruck, mich dieser auditorischen Herausforderung zu stellen.. Altes und Neues Testament in der Lutherübersetzung.

 

Gehäkelt habe ich im Januar viel. Annähernd jeden Abend ein paar Reihen an meiner aktuellen Ripple Blanket aus der Re-Created Wolle. Ich mag sie sehr. Die Wolle und die Decke. Inzwischen bin ich auch schon beim vorletzten Farbsatz angelangt. 

Gesehen habe ich gleich zu Jahresbeginn mit Mama, Tantchen sowie Patentochter das Musical Elisabeth und ein bisschen darüber berichtet.

Gefreut habe ich mich über ein Geschenk meiner Freundin Agnes. Das gab es zwar schon zu Weihnachten, aber erst jetzt hatte ich die nötige Muse und den Genuss, die Kerze anzuzünden und die wunderbare Botschaft darin lesen zu können.

Geliebt habe und werde ich immer die Omatage. Ich sage ja gerne, dass man an den Kindern das eigene Altern sieht. Und so empfinde ich das auch immer noch. Meine Enkel aufwachsen zu sehen gibt mir dieses Gefühl allerdings nicht. Da ist nur Liebe und Freude.

Geschnappt habe ich mir ein wirklich schönes Wimmelbuch für meine Enkel aus dem Bücherschrank, der an unserem Rathaus steht und den wir an unserem 3freundinnensonntag etwas aufgefüllt haben.

Geknipst habe ein paar frostige Bilder auf dem Weg von Seeheim nach Jugenheim. Das sind nur etwa fünfundzwanzig Minuten zu Fuß. Dort habe ich mich an einem Sonntag mit meiner weltbesten Besten und einer lieben Freundin getroffen.

Und das erste Mal für den 12tel Blick. Der hat mich in meinen frühen aktiven Blogzeiten immer schon begeistert, wirklich dabei war ich aber nie. Das möchte ich ab sofort nachholen. Denn ich habe vor, wieder regelmäßig und für sehr, sehr lange zu bloggen.

Geschraubt habe ich eine Alternative fürs Sofa. So ein Kratzdings, damit die Katzmänner nicht wieder in Versuchung geraten, sich am neuen Polster zu vergehen. Dieses Pappegestell nehmen die drei immerhin schon gut an.

Geschaut habe ich mit meiner Schwiegertochter in spe Sebastian Fitzeks "Der Heimweg". Es ist schon so lange her, als ich das Buch gelesen habe, dass mich der Film wirklich gefessel hat: Freitagnacht. Jules Tannberg sitzt am Heimwegtelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Rückweg durch die Nacht Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher nach Hause führt – oder im Notfall Hilfe ruft. Noch nie gab es einen wirklich kritischen Fall. Bis heute, als Jules mit Kara spricht. Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat. Und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte, um so den Tag ihres Todes anzukündigen. Dieser Tag bricht in wenigen Stunden an. Wer sein Todesdatum kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen. 

Habt's zauberfein und wunderbunt. Ihr alle, die ihr hier zufällig vorbeigelesen habt.