Ich würde ja gerne mal abschalten. Aber mir ist im Kopfkino der Knopf unter den Sitz gefallen.
Wir haben keinen Einfluss darauf, welche Erinnerungen wir sammeln. Aber wir haben in der Hand, wie viele schlechte Erinnerungen wir schaffen.
Da willst du ein Mal glücklich sein und dann macht der andere nicht mit.
Nach endlosen Monaten des Aufruhrs, gefühltem Gewinn und gelebten Niederlagen, des kräftezehrenden Stillstands und dem Kampf mit der Zeit, neben sich stehend gefangen in sich selbst, reicht ein Augenblick, ein Schritt. Und plötzlich ist alles im Wandel.
Manchmal ist Mut nur ein Gefühl, das stärker ist als der Verstand und eine Liebe, die größer ist als der Stolz.
Es gibt Menschen, die müssen Glücksmomente sammeln und eintuppern, um in schlechten Zeiten davon zu zehren. Ich gehöre zu der Sorte Menschen, die etwas chaotisch und unordentlich sind. In mir liegt immer irgendwo ein bisschen Glück rum.
Bin heute mit einem dicken Auge, einem blauen Fleck an der Schulter und einer Schramme am Bein aufgewacht.
Das würde mir Rätsel aufgeben, hätte ich mir nicht gerade beim Reinigen des Katzenklos die Schaufel gegen die Lippe gedonnert, was erklärt, dass ich einfach nur doof bin.
[ˈtantə ˈfʁiːda] @dietantefrieda 16. Aug. 2020
Hört mir auf mit Parties! In meinem Alter bin ich ja schon froh, nach einer Familienfeier nicht im Krematorium aufzuwachen.
Ich will deinen Atem im Nacken, deinen Bauch in meinem Rücken, deine Hand auf meiner Brust und meine Beine mit deinen verschlungen.
JA! AUCH BEI DIESEM WETTER!
Was wohl aus mir geworden wäre, wenn ich Liebesbriefe nicht immer korrigiert und mit den Worten ›Das üben wir nochmal‹ zurückgegeben hätte?

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Vielen Dank, dass du mir deine Zeit geschenkt hast und mir zu diesem Post etwas sagen möchtest ♥