Die besten Geschichten beginnen mit »Setz' mal die Brille ab.«
Ich will ja nicht sagen, dass ich arg begriffsstutzig bin. Aber in der Regel merke ich erst, dass man mich mag, wenn man mir einen Heiratsantrag macht.
Ich habe mein Herz an einem milden Wintertag verloren und nie wieder danach gesucht.
Mal wieder so richtig hemmungslos leidenschaftlich, verzückt zärtlich, hingebungsvoll ungestüm, sanft bedächtig knutschen.
Das wär's.
Feierabend.
Ich bin mit meinen Mädels [die in summa kaum älter sind als ich] unterwegs. Danach werden wir uns im Cocktailmixen versuchen.
Mein vegetatives Nervensystem schwenkt schon jetzt die weiße Fahne UND IHR WERDET DAS IN DEN NÄCHSTEN DREI TAGEN AUSBADEN MÜSSEN!
Ich biete der vegetarischen Freundin etwas von meiner Vorspeise* an.
Sie: »Nein, danke.«
Ich: »Du magst keine Erdnüsse?«
Sie: »Überleg mal...«
Ich: »Du magst keine Erdnüsse!«
Lasst mich einfach zurück.
*Hühnchen mit Erdnusssauce
Der unschlagbare Vorteil am Singleleben ist, dass du niemandem Rechenschaft darüber ablegen musst, wie spät und in welchen Zustand du nach Hause kommst. Außer du hast Katzen. Dann bist du wieder 16 und wohnst noch bei Mutti.
Sich bewusst für das bloße Existieren und gegen das Leben zu entscheiden, ist wohl die größte Niederlage unseres Daseins.
Witzig, wie wir immer denken, irgendwann würde es ja mal besser werden. Einen Scheiß wird es, wenn wir nichts dafür tun.
Einer der größten Fehler, die Menschen machen können, ist mir zu sagen, wie ich etwas zu empfinden habe. Es sind meine scheiß Gefühle. Und die passen sich nicht an, nur damit andere sich besser fühlen.

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