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Mittwoch, 28. Januar 2026

.leuchtteller mit verstecktem schalter | keramik • 4zehnter zwölfter 5undzwanzig

Ich sag mal so: Einen Versuch war es wert. Immer sehe ich irgendwo irgendwas, weiß nur kurz danach nicht mehr, wo genau, und bastele dann einfach frei Schnauze drauf los. Wie hier bei einem Tablett mit integrierter Beleuchtung.

Zuerst habe ich mir aus einer alten Mediamentenschachtel eine provisorische Halterung für den Schalter einer batteriebetriebenen LED-Lichterkette gebastelt. Derweil wurde ein Klecks Gießkeramik zum Trocknen auf die Form gegeben .. an die Stelle, an der ich am Ende den Schalter unter dem Tablett verstecken wollte.


Bevor ich das Provisorium ..nach dem Trocknen.. auf den Klecks setzte und die Form füllte, habe ich die Lichterkette im Rand verstaut und erst dann die Form gefüllt. 




Et voilá! So hatte ich es mir vorgestellt und zu meiner freudigen Überraschung sogar geklappt.



An einigen Stellen blitzt der Draht der Lichterkette ein wenig durch. Und auch der Klecks ist bei genauem Hinsehen zu erkennen. Aber auf den ersten Blick sieht es fast perfekt aus. Es ist okay für mich.

Montag, 17. November 2025

.keramikgießen | experimentum eins • 2ter 11ter 5undzwanzig

Es war aus zwei Gründen unweigerlich und absehbar, dass auch ich dem aktuellen Trend verfalle und mich am Keramikgießen versuche. Zum einen, weil Betongießen schon ewig auf meiner to do again Liste steht. Zum anderen, weil ich aufgrund des Seifengießens ohnehin einige Gießformen übrig {böse Zungen sagen: viel zu viele} habe und mir nur noch wenige neue anschaffen musste. Warum also nicht Keramik?

Es sollte wohl so sein, dass ich noch vor dem großen "Ausverkauft" eine Packung des ..wie ich inzwischen weiß.. wohl besten Gießpulvers erwischt habe. Trotzdem ich durch Seifenherstellung ein wenig Übung habe, was das Gießen angeht, war auch hier natürlich erst einmal Probieren angesagt .. und ist es immer noch. Mit dem Unterschied, dass ich inzwischen auch mal ein paar Experimente wage.

Beim allerersten Mal habe ich mich natürlich nur ganz vorsichtig rangewagt und war auch ziemlich aufgeregt. Vorfreudig, würde ich sagen. Ich fand es irre spannend, wie die Gießmasse quasi minütlich ihren Zustand verändert. Allem voran, dass sie warm wird und sich nach dem Festwerden noch eine Weile klamm anfühlt und Feuchtigkeit (wie Schwitzwasser) abgibt. 

Mit dem Ergebnis des ersten Versuchs bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. KUPI ist von Anfang an schön weiß, hat also nicht den grauen Schimmer, der erst mit dem Trockenvorgang über mehrere Tage nachweißt. Und obwohl ich mich beim ersten Mal genau an die Anleitung bezüglich Mischverhältnis gehalten habe, wodurch die Masse zäher war, hat sie sich gut in die winzigen Zwischenräume verteilt.  


Die einzigen Luftbläschen hatte ich beim kleinen Einhorn und bei den winzigen Buddhaköpfen. Das kann ich verschmerzen.


Ich habe also ein neues Hobby gefunden .. als ob Häkeln und Stricken nicht schon genügend Zeit in Anspruch nehmen, möööp! .. und freue mich auf weitere Keramikgießprojekte. Denn so viel ist klar: etliches wird weihnachtsverschenkt.