Kennt ihr sie noch? Diese Tränen aus Freude und Rührung? Die schmecken nach Weihnachten!
Ich bin gerade so besinnlich. Ich könnte jemanden mit einer bunt blinkenden Lichterkette erdrosseln, während ich ›Stille Nacht‹ singe.
Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und ›Ach, scheiß drauf!‹ zu denken.
Wenn mich noch ein Nikolaus fragt, ob ich seinen Sack anfassen möchte, hat sich das mit meiner Vorliebe für bärtige Männer aber sowas von erledigt.
Also, wenn's Weihachten nichts wird:
Ich bin auch bereit für ein Silvesterwunder.
»Und was wünschst du dir zu Weihnachten?«
»Mehr Mittelfinger.«
Was wäre, würden wir die Energie, die wir darauf verwenden, uns über die Einschränkungen zu beschweren, einfach nutzen, um den Zauber der stillen Zeit auf uns wirken zu lassen, zu entschleunigen und uns bewusst der Besinnlichkeit hinzugeben?
Richtig. Immer noch Weihnachten.
Wenn mit ›am Arsch der Welt‹ der meines Katers gemeint ist, dann wohne ich wohl da.
Zuneigung wird in Aufmerksamkeit und Interesse gemessen.
»Verdammt! Der Lack ist ab.«
»Fingernägel?«
»Nee. Eher so das Gesamtpaket.«

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