Ab morgen kann ich Homeoffice machen. Endlich! Ich wollte schon immer mal in Jogginghose zur Arbeit.
In Deutschland treten heute erste Lockerungen der Corona-Einschränkungen in Kraft.
»ENDLICH WIEDER SHOPPEN!«
Handtäschchen und Dekomist wären wohl auch das, wofür ich mich direkt ins Getümmel stürzen würde, um in 14 Tagen zu heulen, weil die Infektionsrate wieder gestiegen ist.
Zeit gliedert sich in früher und später, jetzt und gleich, demnächst und vorhin, gestern und heute, morgen, bald, schließlich, einmal, zuletzt, einst, bislang und unterdessen.
Unsere Zeit ist immer.
Machen wir das Beste draus.
Aktuell 2.447.920 Infizierte und 168.500 Tote weltweit durch COVID-19.
Und dann bekommt man hier zu hören, das Virus sei bei weitem nicht so schlimm, wie allgemein dargestellt.
Nur interessehalber: Welchen Planeten bewohnt ihr?
So müde wie von dieser COVID-19 Diskussion war ich nicht mehr, seit ich meinem Sohn erklären musste, warum er nicht im Beutel eines Kängurus leben könne, als er mit 3 Jahren von zu Hause ausziehen wollte.
Ich habe mir heute schon drei Mal den Kopf angeschlagen. Ich kann Twitter jetzt fühlen.
Ich brauche meine Disziplin.
Disziplin bedeutet Ordnung.
Ordnung gibt mir Sicherheit.
Mir wurde gesagt, dass jedes Jahr 200.000 Menschen durch das Norovirus sterben, die Zahl der Todesfälle aufgrund Influenza läge bei jährlich 250.000 bis 500.000 weltweit.
Aber darüber würde niemand sprechen.
Und ich Dummerchen dachte, COVID-19 wäre tatsächlich lebensgefährlich.
Träume.
Sie sind visualisierte Gefühle.
Oder verschlüsselte Wahrheiten.
Ich habe große Angst, dass irgendjemand ›Despacito‹ in ›Corona‹ umtextet.

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