Ich habe gerade einen 50-Euro-Schein aus dem Slip der letzten Waschmaschinenladung gefischt.
Entweder bin ich eine verdammt miserable Hausfrau oder eine ganz akzeptable Stripperin.
Je länger das Ertragen müssen,
desto schwerer das Verzeihen können.
Wenn du erstmal verstanden hast, dich selbst genau so anzunehmen wie du bist, setzt das ungeahnte Kräfte frei.
Wenn du seit langer Zeit unter permanenter Anspannung stehst und neben Corona noch eine weitere Last hinzukommt, dann hast du ganz schnell mal eben deinen ganz persönlichen Lockdown.
Wenn ich sage: »Du riechst unwiderstehlicher als der Kopf eines Babies und niedlicher als die Schnauze eines Welpen«, dann heißt das: ›Verdammt nochmal! Dich liebe ich wie verrückt‹.
Stell dir vor, du bist ein Coronavirus, das die ganz große Herausforderung sucht, und dann macht's dir der Mensch noch einfacher als die Fledermaus.
Ich spiele mit dem 3-jährigen Neffen.
»Schatz, jetzt muss ich aber weg.«
[Schmollen]
»Ich bin zum Essen eingeladen.«
[trauriger Blick]
»Ich hab ganz dolle Hunger.«
»Wir haben auch eine Herdplatte!«
»Ja.«
»Papa kocht für dich!«
Er sagte gerade, dass er mich lieb hat, ne?
Die Nachtwanderung zur kleinen Illusion liegt nur einen Tagesmarsch von der großen Realität entfernt.
Der Lebensweg zeichnet sich ja meistens im Gesicht ab.
Ich:
»Gestern Nacht bin ich nackt auf den Möbeln rumgeturnt, nur um diese blöde Schnake zu erwischen.«
Mama:
»Und?«
Ich:
»Na, tot!«
Papa:
»Bestimmt ist die in Schockstarre von der Decke gefallen und hat sich das Genick gebrochen.«
Es ist Liebe.

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