Müde vom Gespräche führen, die man niemals führen müssen sollte.
Um aus Wolfgang Amadeus Mozarts sechsstimmigem Kanon KV 231 (382c) zu zitieren:
»LECK MICH IM ARSCH!«
»Warum glitzert der See da?«
Gut. Ich hätte dem 4-Jährigen jetzt was von diffusen Reflexionen des Sonnenlichts auf einer Wasseroberfläche erzählen können.
Aber die Vorstellung, dass das Elfenkinder sind, die gerade um die Wette pupsen, fand er auch viel schöner.
Erneut saß sie vor den Trümmern einer Bastion. Nicht mehr der stärksten, aber der urumfassendsten.
»Am Ende mache ich es dann doch wieder mit mir alleine aus.«
»Nein«, sagte der Selbstzweifel und nahm ihre Hand. »Ich bin stärker denn je. Dieses Mal bleibe ich bei dir.«
Am Ende will ich sagen können:
»Scheiße, ja! Hat sich der ganze Mist also doch noch gelohnt.«
»Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie wütend bist du?«
»KALIBRIERE DIE VERFICKTE SKALA GEFÄLLIGST NEU!«
Ich bin hier, wenn ich nicht weiß, wohin mit mir. Dann finden wenigstens meine Gedanken einen Platz.
Ich sollte mehr küssen;
dann würde ich weniger fressen.
Oder stricken.
Stricken geht auch.
Komm. Setz dich zu mir. Ich will dir von meinen Träumen erzählen. Den guten und den bösen.
Ich trage rosa Socken und verkneife mir seit sechs Stunden ein kontinuierliches »Lasst mich, ihr Ficker!«
Mehr Büroprinzessin geht heute nicht.

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