Meine Twitterpause.
Ich wollte Ruhe im Kopf und Zeit, um mich ganz auf mich konzentrieren und emotional Ordnung schaffen zu können.
Ich bekam maximale Gedankenkotze, es fehlt an Struktur und ich weiß nicht mehr, wohin mit mir.
Das ist scheiße.
Jedenfalls: Ich bin wieder da.
Und obwohl ich glaube, ein verständnisvoller und sehr nachsichtiger Mensch zu sein, fällt es mir zunehmend schwerer, auf die Befindlichkeiten derer Rücksicht zu nehmen, die meine Gefühle tagtäglich mit Füßen treten.
Jenseits von Gut und Böse ist manchmal genau der Abstand, den man braucht.
Ich will mich nie wieder vermissen müssen.
Vor Wut kochen.
Aber vegan.
Ich bin so alt, ich habe im Zug noch geraucht.
Ich schreibe einen Einkaufszettel und habe ausnahmslos alle Produkte im Kopf. Bis zu dem Augenblick, in dem ich den Supermarkt betrete. Dann löscht sich augenblicklich mein Gedächtnis. Jedes verdammte Mal.
Im Falle meines spontanen Dahinscheidens bitte ich,
• die Fotos auf meinem iPhone zu löschen,
• meinen Twitter-Account zu deaktivieren und
• den Inhalt meiner Nachttischschublade zu entsorgen.
Und sagt meiner Mama, sie habe ein anständiges Mädchen großgezogen.
Sei immer du selbst. Außer, du kannst glücklich sein. Dann sei dein glückliches Selbst.
Kollegin:
»Du hast 'ne Figur wie 'ne Vierzehnjährige!«
Ich:
»Sagst du mir gerade, dass ich keine Titten habe?«
Kollegin [schulterzuckend]:
»...«
Das heißt ›Ja‹, ne?

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