»Ich werde auferstehen wie Phönix aus der Asche!«
[schaut in den Spiegel]
[räuspert sich]
[revidiert]
»Ich werde auferstehen wie Truthahn aus dem Bratenfett!«
Neujahrstag:
Ohren zu.
Hals dick.
Nase voll.
Kopf leer.
2020? Willst du mir irgendwas sagen?
Um einem Suchenden den Raum zu geben, den er braucht, darf man selbst darin keinen Platz einnehmen. Bis er sich gefunden hat.
Die eigenen Gedanken sind manchmal eine beschissene Gesellschaft.
Ich habe meinen Eltern zu Weihnachten eine Alexa geschenkt und seitdem nichts mehr von ihnen gehört.
Vermutlich haben sie jetzt eine neue Tochter.
Ich hab' mich nicht verloren.
Ich hab' mich nur verlegt.
Welch tröstlicher Gedanke, dass etwas, das sich so falsch anfühlt, letztlich richtig ist, damit es gut wird.
Cousin:
»Du warst auch schon mal witziger.«
Ich:
»Ich weiß.«
Omi [murmelt mit diesem allwissenden, fürsorglichen Großmutterblick]:
»...aus einem traurigen Arsch kommt nun mal kein fröhlicher Furz...«
Nie gewonnen und doch verloren.
Das Gefühl, nie wieder hoffen zu können, wenn ich mit dieser Hoffnung fertig bin. Das nicht.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Vielen Dank, dass du mir deine Zeit geschenkt hast und mir zu diesem Post etwas sagen möchtest ♥