Donnerstag, 22. Januar 2026

.x steht für 10 | 06.08.2019 • 08.08.2019

X steht für 10.


Vieles, das man sich zu Herzen nimmt, sollte einem besser am Arsch vorbeigehen.


Solange ich lächle, wenn ich an dich denke, ist mein Verstand mit meinem Herzen im Reinen.


Ich gebe dir den Raum, den du brauchst. Wenn du mich suchst: Ich sitze auf der Bank vorm Haus.


Die besten Tweets hebe ich mir für das Finale auf.


*sendet Tweet [Tweet läuft wie geschnitten Brot] *entdeckt Fehler *löscht Tweet *schreibt Tweet neu *sendet korrigierten Tweet [Tweet setzt Schimmel an] Jedes. Verdammte. Mal.


Hingabe ist eine intensive innere Beteiligung. Sie ist Leidenschaft. Hingabe ist kein verzweifeltes Bemühen, das man nur durch Leiden schafft.


Und vielleicht macht mich all das, was ich eigentlich nicht ertragen möchte, zu dem Menschen, der ich eigentlich sein will.


Jeder sollte mit einem guten Gedanken einschlafen und mit einem Lächeln aufwachen könnten. Jeder.


»Was ist denn das bloß für eine negative Einstellung? Arbeite mal ein bisschen an deinem Bild von mir!« Ich. Zu meiner Smartphonekamera. Immer.


Manchmal werden Erinnerungen wach, die hätte man besser schlafen lassen.

Mittwoch, 21. Januar 2026

.x steht für 10 | 03.08.2019 • 06.08.2019

X steht für 10.


In jeder Träne steckt ein Wort, das zu viel oder zu wenig gesagt wurde.


Wenn ich schon schlaflos im Bett liege, dann doch wenigstens unter dir.


»Ich hab‘ schon wieder die Kerze vergessen!« »Nicht schlimm. Die brennt uns ja nicht weg.« Ja. Mein Humor ist simpel.


Vertrauen ist das Fundament, auf dem die Zukunft gebaut wird, Hoffnung das Dach und Mut die Tür. Erinnerungen sind nur Dekoration.


»Als die Ladylikes vergeben wurden, war ich gerade offline.« »Du standest besoffen im Herrenklo und hast die Kacheln von der Wand gerülpst!« »Offline.«


Ich liebe dich. Ich kann nicht anders.


Die Autokorrektur macht aus ›Anstand‹ ›Sandstrand‹. Und wisst ihr was? Ich scheiß auf Konventionen und fahre jetzt ans Meer!


Egal, welchen Weg du wählst. Das Ziel ist dort, wohin die Sehnsucht dich treibt.


So besonders sind die Menschen, die dir Zuversicht geben. Nicht, weil sie dir sagen, dass alles wieder gut wird. Sondern weil sie dir Perspektiven zeigen und an dich glauben.


Die ersten zehn Minuten nach dem Aufwachen sind die ehrlichsten.

.wochenrückblick | kw drei • zwölfter bis 8zehnter erster 6undzwanzig

Das Wort eigentlich gibt es als Adjektiv, Adverb, Partikel und es gibt es als verdammt, wieder nicht geschafft. Hier bedeutet es letzteres. Eigentlich wollte ich am Wochenende wenigstens meinen Wochenpost schreiben. Ich wollte zudem meine Wohnung gründlich putzen. Und ich wollte auch noch ein paar bestimmte Dinge gießen. Dass 48 Stunden definitiv zu wenig für all das ist, habe ich dann auch gemerkt. Also hinterher. Am Sonntagabend. 

Ich habe am Wochenende viele Kleinigkeiten erledigt. Neben Putzen. Inklusive Gießen. Und dabei mein Self-Care vernachlässigt. Wie das Balance Board, auf dem ich sonst wirklich, wirklich, wirklich jeden Tag zehn Minuten vor mich hin wackele. Anton findet das super. Ich mache das im Schlafzimmer vor meinem Bett, damit ich mich notfalls abstützen | festhalten kann, bevor es mich wie beim ersten (und einzigen) Mal auf die Nase legt. Er denkt nämlich offensichtlich: "Schau an! Mommy fuchtelt mit den Händen in der Luft. DIE WILL SPIELEN!"



Am Donnerstag habe ich (mal wieder) meine Sleepy Holys fotografiert. Die kleinen Götter verschlafen schließlich den ganzen Tag. Außer Anton. Er ist ein Tageskater. Morgens verpennt und tagsüber ..zumindest, wenn ich zu Hause bin.. aktiv. Am liebsten mit mir. 






Freitag haben A, B und ich unsere bemalte Keramik abgeholt. Das war ein gemeinsames Event und mein Geburtstagsgeschenk von den beiden. Ich hatte das noch gar nicht gepostet, fällt mir gerade auf. Das Ergebnis zeige ich trotzdem schon mal. Leider ist es bei Weitem nicht so gut geworden wie erhofft und erwartet. Aber okay. 





Danach wollten wir eigentlich mal wieder asiatisch Essen gehen, sind aber dann doch ins Scoozi eingekehrt. Zur Abwechslung Pizza ist doch auch was Feines. Und die hausgemachte Limonade ... yummi!




Was schon länger auf meiner Agenda steht, habe ich natürlich dann gemacht, wenn ich am wenigsten Zeit dafür habe. Spoiler: am Wochenende. Die weltbeste Beste hatte mir vor Ewigkeiten mal einen kleinen Teller geschenkt, auf dem mittig der Kopf eines Einhorns platziert war. Das ist mir vor einer Weile runtergefallen. Den Teller hat's zerlegt, das Einhorn blieb heil. Ich habe ihn aufgehoben und in die Vitrine gestellt. Und irgendwann dachte ich: "Davon kannst du doch eine Gießform herstellen?" Das Silikon war knapp, aber es reichte gerade so noch für die Form.




Derweil habe ich ein paar Tabletts für mich gegossen ... mit Outdoorstoff. Für Küche und Wohnzimmer. Da brauchte ich mal was anderes auf dem Tisch. Beim Gießen mit Outdoorstoff als Inlay halte ich ja immer die Luft an. Hat aber recht gut geklappt.


Die Luft hatte ich auch bei den beiden Formen angehalten, denn ich hatte die Gießmasse flüssiger gemacht. Was keine gute Idee war, wie sich hier zeigt. Bruch happen, oder so.


Am Samstagabend habe ich direkt Das Kanu des Manitu geschaut, damit ich die ausgeliehene Blu-ray meinem Babba wieder zurückgeben kann. Die Bewertungen (3,6 von 5) ließen mich keine hohen Erwartungen an den Film haben. Obgleich ich Michael Alexander „Bully“ Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian schon immer irre gerne sehe. Ganz ehrlich? Ich wurde kein bisschen enttäuscht und kann die negativen Rezensionen nicht nachvollziehen. Natürlich ist der Humor immer noch sehr 2001, na und? 

Es war eine schöne Abwechslung, aber irgendwie schaffe ich es nicht, Stranger Things so einfach loszulassen. Hey! Ich habe alle Staffeln zehnmal hintereinander geschaut, das war schon eine Menge Lebenszeit und Abendbegleitung, sozusagen. Netflix weiß das und hat mir direkt das Making Of der letzten Staffel vorgeschlagen. Guckte ich natürlich. Ich habe am Ende beinahe mehr geweint als die Duffer Brüder, die Schauspieler und das Team der Produktion selbst.



Tränen in den Augen habe ich auch immer wieder wegen Anton. Die weltbeste Beste sagte mal: "Das ist dein Paulchen in einem gesunden Körper." Und so scheint es tatsächlich. Anton hat so viele Eigenschaften und -arten von meinem Paulemann. Wie das Pfötchenhalten zum Einschlafen.


Mama schickte ich dieses Schwarzweißfoto von Sonntag. Ihre ersten Worte waren: "Ach, das ist ja unser Paulemännchen. So hübsch wie er dasitzt."

Und sonst so? 

Im Radio sprachen sie am Samstag viel über die Pläne Amerikas, Grönland zu übernehmen und Doofnalds Erpressung mittels Zollerhöhung. Alles was mir dazu einfällt, ist: Zwischen Vison und Größenwahn liegt nur ein Trump. Die Tatsache, dass Grönland aufgrund seiner Lage eine große militärstrategische Bedeutung im Zuge des Kalten Kriegs hatte, und es in die Hände dieses Irren fallen könnte, macht mir Angst.

Seit 4. Januar tracke ich wieder Schritte und Kalorien. Mein tägliches Defizit an 4 Tagen|Woche habe ich mit 500 kcal angesetzt. Ich empfinde es als schleppend, dennoch bin ich dankbar, innerhalb dieser zwei Wochen wenigstens 1 kg verloren zu haben. Auch wenn ich immer noch froh bin, abends in meine Jogginghose zu schlüpfen zu können, weil die Jeans mich den ganzen Tag gequetscht haben.

Vom Deckenhäkeln bin ich nunmehr wieder beim Sockenstricken angelangt. Inzwischen sind mir rund 10 Babysöckchen und ein Erwachsenenpaar von den Nadeln gesprungen. Ich muss nur mal dran denken, sie endlich zu fotografieren. Fürs Blog und für meinen etsy Shop.

Und mental? Ich habe gerade dieses diffuse Gefühl des Verlorenseins. Ich kann es nicht erklären und auch an nichts festmachen. Ich empfinde es einfach. Empfinde mich als falsch, irgendwie. Als könne ich es niemandem recht machen. Aber gut. Das wird vorübergehen. Denn insgesamt bin ich... nun ja... ich möchte es nicht entspannt nennen... gelassener trifft es zwar auch nicht, kommt aber ziemlich nah dran. 

Dienstag, 20. Januar 2026

.x steht für 10 | 01.08.2019 • 03.08.2019

X steht für 10.


Die Tiefe zueinander steckt in den Höhen, die man miteinander erreicht hat.


[Partyorganisation] »Die Couch muss weg!« »Brauchen wir so viel Platz?« »Nein. Die ist hässlich.« [warum ich ausgeladen wurde]


Ich wohne im Keller. Mein Kreislauf so: »Bin ganz bei dir!«


Wohin du auch gehst: Es zählt nur, dass du bei dir ankommst.


Liebe ist ein Gefühl. Vernunft ein Urteil. Schuld ein Zustand.


Ich mag Männer, die aufmerksam sind, zuvorkommend und einfühlsam. Aber richtig heiß macht mich nur eine charmante Drecksau.


Es gibt Tweets, die hasst man so sehr, dass man sie sich am liebsten aus dem Gedächtnis kratzen möchte. Stattdessen liest man sie immer wieder. Wie so ein fieser Pickel, an dem man immer wieder rumfummelt.


Ich bin gerade jedes Müde, das es gibt.


Okay, liebes Universum. Du hast mir gezeigt, was die Zukunft für mich bereithält. Könnte ich bitte das andere Leben nochmal sehen?


Tage, an denen Kraft nicht mal mehr für Ausdrücke reicht. Die nicht.

Montag, 19. Januar 2026

.x steht für 10 | 30.07.2019 • 01.08.2019

X steht für 10.


»Musst du immer das letzte Wort haben?« »Ich bin dein Herz. Was erwartest du?«


Meine beste Freundin sagte mir gerade, dass sie mich liebt, weil ich so verständnisvoll und klar sei. Für eine trotzige Idiotin wie mich ist das wohl das schönste Kompliment ♡


Ich hätte dich auch durch die Hölle begleitet. Ich kenne schließlich den Weg.


Als ich mich vor 2 Jahren gegen die Verpflichtung und für das Leben entschieden habe, tat ich das nicht, weil ich es mit fast 50 nochmal wissen wollte, sondern weil der Krebs mir die Endlichkeit meines Lebens bewusst gemacht hat. Lebt, verdammt. Und funktioniert nicht bloß.


Kollege: »Sommer ist voll langweilig. Da ist alles gestrichen. Was soll man auch machen, wenn man so schwitzt?« Ich: »Dem Partner den Schweiß von der Haut lecken, zum Beispiel? Das sind immerhin rund 1,73 m².« Und jetzt guckt er wieder so.


Interpretieren. Weil der Mensch seine Gedanken nicht ausschalten oder von Gefühlen und Hoffnungen abspalten kann.


»Also, bitte! Du musst dich mal aus diesem vulgären Sumpf befreien, in dem du dich befindest!« »ICH SOLL MICH BEI TWITTER ABMELDEN?«


Manchmal muss erst etwas in den Hintergrund treten, damit man Fortschritte machen kann.


Manchmal muss man auf Abstand gehen, um sich nah zu bleiben.


[Mittagspause] Ich: »Hau dir da nicht den Kopf an.« Lieblingskollege: »Naja. Arbeitsunfall. Fünf Wochen zu Hause.« Ich: »Willst du das?« Lieblingskollege: »Fünf Wochen zu Hause wäre ich schon gerne.« Ich: »Okay.« Und jetzt heult er rum. DA WILLSTE EIN MAL HELFEN, EY!

Sonntag, 18. Januar 2026

.x steht für 10 | 29.07.2019 • 30.07.2019

X steht für 10.


Erfahren. Begreifen. Erkenntnis gewinnen. Der Weg zum Frieden mit sich selbst.


Liberté, Égalité, einfach Né.


Kollege: »Menschen, die sich scheiden lassen, kommen in die Hölle. Weißte, ne?« Ich: »Gut. Da friere ich wenigstens nicht. Nur der Feinstaub ist lästig. Ich bin Asthmatikerin.« Kollegin: »In der Hölle hast du dann kein Asthma mehr.« So ergibt die Ehe erst einen Sinn!


• Treppen laufen • vorm Büro stehen und verwundert feststellen, dass dort ein Kollege sitzt. Und andere Möbel stehen • realisieren, dass man ein Stockwerk zu früh abgebogen ist HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH 🎉 Verballerungslevel 10 erreicht!


Ich bin ein Retweettweet und ich fühle mich in meiner Existenz bedroht.


Es sind jede Menge Trampelpfade nötig, um auf den richtigen Weg zu kommen.


Freundschaft kann Grenzen berühren, die Liebe überschreiten darf.


[auf dem Weg in die Kantine] alte Kollegin: »Welches Eis nimmst du?« neue Kollegin: »Einen Flutschfinger.« Ich: »Flutschfinger. Höhö.« neue Kollegin: *räusper* alte Kollegin [erklärend]: »Twitterin.« Man versteht mich hier. Früher oder später.


Kollege: »Ich nenne dich Bella.« Ich: »Weil ich so schön bin?« Kollege: »Weil du die gleiche Haarfarbe wie mein Hund hast.« Es ist Liebe.


Es ist mir übrigens scheißegal, welche Nationalität jemand hat, der ein Kind tötet. Hier geht es allein um das Leid der Eltern, verdammt nochmal! Nicht um die Hautfarbe eines Mörders.