Dienstag, 27. Januar 2026

.oh happy bae | das kleid • 8und20ster elfter 5undzwanzig

Zum Jahresende gab es noch überaus glückliche Aufregung. Die Verlobte meines Jüngsten bat mich, mit ihr und ein paar ihrer engsten Verwandten ..sie kommt aus einer sehr großen Familie.. zum Brautkleidkauf. Ich habe mich wie irre gefreut und fühle mich noch heute geehrt, dabei gewesen sein zu dürfen .. selbst wenn ich auch bei der Frau meines Großen dabei sein dürfte. Es ist einfach immer wieder etwas ganz Besonderes.

Lara hatte sich für ein Brautmodengeschäft in der Stadt entschieden. Tatsächlich wurde sie dort auch fündig. Schon das dritte Kleid war DAS Kleid. IHR Kleid. Perfekt!




Die mitgebrachten Bewertungstäfelchen hatten also einen ziemlich ruhigen Abend. Alle Beteiligten nicht. Es war sehr schön, witzig und unterhaltsam.




Neben Kleid und Schleier wurden auch gleich Schuhe gefunden. Das Outfit der Braut steht. Christopher lässt sich seinen Anzug maßschneidern. Fürs Aussuchen und die Anprobe hat er sich keine Begleitung erbeten. Ich wäre gerne dabei gewesen, aber verstehe und respektiere seinen Wunsch.



Nun. Die Braut ist überglücklich. Und ich bin es auch. Der 23. Mai darf kommen.

Montag, 26. Januar 2026

.x steht für 10 | 15.08.2019 • 18.08.2019

X steht für 10.


Diesem Tag fehlte es eindeutig an Sonne, Bunt, Schokolade, Kraft, Zuversicht, Nähe, Küssen, Sex. Und dir.


Ich bin jetzt in einem Alter, in dem mir vieles am Arsch vorbeigeht. Vermutlich, weil er inzwischen auch etwas tiefer hängt.


[1. Date] Er: »Ich mag Klassik.« Ich: »Ich liebe Mozart!« Er: »Ach, ja?« Ich [rezitiert]: »Gefurzt wird immer in der Nacht, und immer so, dass es schön kracht.« [Date Ende]


Manchmal glaube ich, ihr folgt mir gar nicht richtig.


Sehnsucht ist kein Ratgeber, aber ein sicherer Wegweiser.


Ich bin so dämlich. Wenn ich mal Mäuschen spielen dürfte, hätte mich bestimmt gleich die Katze gefressen.


Die gestern auf der Terrasse ausgesetzte Spinne heute im Wohnzimmer mit den Worten »Na, Schätzchen? Hattest wohl Sehnsucht nach mir?« begrüßen. Entspannungslevel 10 erreicht.


»Die meisten Männer wissen ja gar nicht, was ihnen mit dir entgeht.« »Aha. Und die wenigsten?« »Die wissen's. Deshalb wollen sie dich auch nicht.« Ehrliche Freunde. So wichtig.


Am reinsten sind meine schmutzigen Gedanken.


Loslassen bedeutet so viel mehr als etwas nicht mehr festzuhalten. Es bedeutet Einsicht, Akzeptanz, Vergebung, Ruhe und Frieden mit sich selbst.

.teamentwicklungstag | axtwerfen • 11ter 11ter 5undzwanzig

Der 11.11. ist ein besonderer Tag mit mehreren Bedeutungen: Er markiert den Beginn der Karnevalssaison in vielen Regionen (Elfter im Elften), den Martinstag zu Ehren des Heiligen Martin (Martinsumzüge, Laternen), den Waffenstillstandstag zum Ende des Ersten Weltkriegs in vielen Ländern (Gedenktag), und in Asien den "Singles' Day" mit riesigen Shopping-Events. Auch spirituell wird der 11.11. oft als Portal für Erwachen und Manifestation gesehen.

Oder aber es ist der Tag unseres Teamevents. Wir haben uns ..auch aus Kostengründen, die Haushaltslage ist immer noch sehr angespannt.. dieses Jahr für Axtwerfen in der Nachbarstadt Weiterstadt entschieden. 



Axtwerfen ist eine Trendsportart aus dem kanadischen Montreal. Der Veranstalter verspricht Spaß ohne Vorkenntnisse. Ähnlich zu Darts warfen wir mit Tomahawks in verschiedenen Größen aus vier bis sechs Metern und in abgegrenzten Bahnen auf Zielscheiben aus Holz. Neben Äxten standen uns auch Wurfmesser, Schaufeln und metallene Visitenkarten zur Verfügung. Mit Schaufel und dem größten der Äxte erzielte ich die meisten Treffer. 





Da wir recht flott im Werfen waren, hatten wir sogar noch Zeit für drei, vier Runden Pixel Games. Die Veranstalter teilten uns in drei Dreiergruppen (ich war mit Chef und unsere damaligen Auszubildenden im Team Freya) ein, bei denen wir gegeneinander antreten konnten. Von Verbissenheit keine Spur .. wir hatten richtig, richtig Spaß.







Den Abschluss machten wir in einem wirklich schönen Fisch- & Grillhaus, ebenfalls in Weiterstadt. Und wirklich lecker war auch das Essen, das uns in wahrlich großzügigen Portionen serviert wurde.



Für den Biergarten war's leider schon zu kalt. Aber wir merken uns die Lokalität auf jeden Fall für ein nächstes Event. Afterwork, oder so.


.anton | paulemann • erster 11ter 5undzwanzig

Ich habe noch so viele Posts im Entwürfeordner... Puh! Fühlt sich ja beinahe an wie damals bei Twitter|X. Oh, no. 

Mein Wochenende war, sagen wir mal, sehr träge. Ich fühlte mich schlapp, kraft- und lustlos, schnell außer Atem. Irgendwie bäh! Und ich hatte kein Konfetti in der Tasche. Deshalb kommt mir dieser alte Entwurf sehr recht. Bunte Luftschlangen! Wobei... Anton macht so oder so immer Party in meinem Herzen.

Den Namen Anton Paulemann hat er sich wirklich redlich verdient. Wenn ich mir ihn und seine Charaktereigenschaften anschaue, dann ist es wie ein Spiegelbild meines Pauls.


Und ja: das Plündern des Biomülls gehört auch dazu. Ich sage nicht leider, auch wenn ich sollte. Ich kann nicht. Ich muss trotzdem immer lachen.


Sonntag, 25. Januar 2026

.x steht für 10 | 13.08.2019 • 15.08.2019

X steht für 10.


Ich will nicht mehr werden. Ich will endlich sein. Können.


Erzählt mir nix. In jedem noch so freundlichen Kopf steckt eine kleine Gehässigkeit, die nur darauf wartet, mal zubeißen zu können.


Junior: »Ich hab das beste Geburtstagsgeschenk: Ich leg deine Pille in die Mikrowelle. Du kriegst von mir also ein Kind.« Schwiegertochter: »Danke, Schatz. Mach aber vorher die Alufolie ab, sonst krieg ich von dir nur 'ne kaputte Mikrowelle.« Das ist ganz harte Liebe.




»Ich habe Angst vor langen Wörtern.« »WAAAAS? DU LEIDEST UNTER HIPPOPOTOMONSTROSESQUIPPEDALIOPHOBIE?« »...«


»Wenn Sie* mir bitte entfolgen würden.« Sag ich ja auch viel zu selten. *AfD-Wähler, Homophoben, Heuchler, Hetzer, Zipfelklatscher


Wir haben doch alle diese eine Schublade, in die Mama niemals reinsehen darf. Oder?


Ich will ehrlich sein: Ich bin einfach noch nicht bereit fürs Übergangsjäckchen!


Drüberstehen. Weil Unterkriegen keine Option ist.


Auch wer leuchtet, wirft mal Schatten.

.wochenrückblick | kw vier • 9zehnter bis 5undzwanzigster erster 6undzwanzig

Mein letzter Wochenrückblick kam eine halbe Woche zu spät. Ich hoffe, mit diesem schaffe ich es mal rechtzeitig. Zeit. Zeit ist aktuell etwas Unberechenbares für mich. Ich hetze mich den Tag über ab, denke: "Jetzt hast du nur noch zwei Stunden, bis du wieder ins Bett musst. Meh!" Dann bin ich endlich auf dem Sofa, schaue während des Vormichhinstrickens auf die Uhr und denke: "What? Noch so viel Zeit?" Es ist irgendwie komisch gerade...

Unter schlechtesten Lichtbedingungen mache ich ein paar Fotos, die ich letzten Wochenrückblick schon angekündigt habe. Das Tablett für den Esstisch (an dem weitaus mehr gearbeitet und gebastelt als gegessen wird) ist jetzt fertig. Die Buchstaben habe ich bewusst so angeordnet und festgeklebt. Der Hase ist ein bisschen früh, aber der Frühling kommt ja nun mal als nächstes. Mag ich sehr. Sowohl das Tablett als auch den Frühling.


Die selbstgebastelte Silikonform habe ich ein wenig modifiziert, will heißen: eingeschnitten, damit ich vor allem das Horn leichter aus der Form bekommen. Das ist mir ja beim ersten Versuch ..ohne Schnitt.. an der Spitze abgebrochen. Jetzt bin ich zufrieden, es ist nur hier und da ein bisschen was abzuschleifen, damit es hübscher aussieht und auf dem kleinen Teller angebracht werden kann. Das Horn selbst will ich noch bemalen. 


Ich habe das so ähnlich schon immer mal wieder gesehen und dachte mir, aus den "Resten" könnte ich ja auch was machen. Ich verschwende ungern, egal was. Also habe ich die letzten Tropfen Gießmasse immer in kleine Formen gegeben und diese gesammelt. Man wirft ja auch nicht gerne weg, was irgendwie noch gebraucht werden kann, ne? 

Beim Aufstellen hat's noch gepasst. Beim Kleben habe ich dann aber doch eine kleine Lücke verursacht. Ich überlege noch, wie ich die kaschieren und wie beabsichtigt aussehen lassen könnte. Bis dahin wird der Kerzenhalter im Wohnzimmer schon rege genutzt. Und ja, ich weiß wie anti Insta die letzten Fotos aussehen. Ist mir aber egal. Ich bleibe eh lieber authentisch und im echten Leben.





Freitag war ich im Homeoffice; ich hatte am Vormittag einen Zahnarzttermin. Ich gehe gerne zum Zahnarzt, liebe den Geruch dort. Allerdings ..stellten wir mit Entsetzen fest.. war zuletzt im April 2023 dort. Wo ist die Zeit geblieben? Nichtsdestotrotz war meine Zahnärztin überaus zufrieden (die Ultraschallzahnbürste, die ich seit zwei Jahren benutze hält also, was sie verspricht). Allerdings macht das Alter auch nicht vor meinem Gebiss Halt. Die Zahnfleischtaschen müssen behandelt werden. Zudem habe ich vor fünfundzwanzig Jahren aufgrund einer Wurzelbehandlung einen unteren Backenzahn verloren .. der direkt darüber liegende Backenzahn hat also keinen Widerstand mehr und senkt sich allmählich. Ein Implantat nebst Knochenaufbau würde mich 3.500 Euro kosten, ansonsten fällt er irgendwann aus. Zwar lege ich größten Wert auf gepflegte Zähne und ein schönes Gebiss, aber diesen Betrag werde ich wohl nicht aufbringen können.

Emil war ja schon immer mein kleiner Prinz. Jakob nenne ich inzwischen Jakob Keckermann, weil er nicht miaut, sondern keckert. Und Anton? Er hat sich wahrlich seinen Zweitnamen verdient: Paulemann. Tatsächlich ist er vom Wesen ein Spiegelbild meines geliebten Paulchens. Beömmeln könnte ich mich ja, wenn er auf dem Rücken liegt und mit den riesigen Pfötchen in der Luft milchtritt, wenn ich ihm den Bauch kraule. Gestern Abend war Treteln auf meinem Bauch angesagt.














Ernsthaft: Anton stand kurz davor, sich auf Jakob drauf zu legen, wäre dieser nicht so stur neben mir liegengeblieben. 

Und heute? 

Ich habe gestern viel zu lange geschlafen .. halb neun ist für mich lange. Ich war den ganzen Tag schlapp. Mehr als Staubsaugen, trocken Feudeln und Wäsche machen war irgendwie nicht drin .. und das war okay für mich. Ich möchte mehr von dem machen, was ich machen möchte und nicht, was ich glaube, machen zu müssen. Und so werde ich es auch heute handhaben. Meine to do Liste ist proppenvoll. Vielleicht erledige ich einiges davon. Vielleicht aber auch nicht.