Manchmal ist es die Ruhe vor dem Sturm. Und manchmal vor der Stille.
Ich glaube, so langsam gewöhne ich mich an euch.
»Dir geht's immer gut. Das finde ich traurig.«
»Warum das denn?«
»Weil ›immer gut‹ heißt:
›Mir geht es schlecht, aber ich traue mich nicht mehr, darüber zu reden‹.«
Kennt ihr das auch? Längst hinfällige Gewohnheiten, die sich einfach nicht ablegen lassen?
Ich schaue immer noch nach dem Hund, wenn ich die Füße vom Sofa nehme, will ständig in den 6. Gang schalten und halte nach wie vor die offene Hand hin, wenn jemand Bonbonpapier zerknüllt.
Die Fesseln im Kopf sind es,
die das Herz strangulieren.
Sich freimachen.
Um das dicke Fell anzuziehen.
Sich zurückziehen.
Um nach vorne zu kommen.
Loslassen.
Um das Leben anzupacken.
Auf dem Boden bleiben.
Um zu den Sternen zu fliegen.
Ich bin so alt, ich hab' noch bis viertel nach acht warten müssen, um einen Spielfilm zu schauen.
Wer Tiefe sucht, darf die Dunkelheit nicht fürchten.
Ey! Universum? Welche Götter haben denn heute Dienst?
Mich deucht, obgleich ich hier zuweilen wie eine olle Vettel daherkomme und über Gebumfidelei schwadroniere, geht fürderhin nur wenig meines natürlichen Liebreizes perdu.
So.

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