Da werkele ich wochenends
zum reinen Privatvergnügen vor mich hin.
Nichts Besonderes.
Kleinigkeiten.
Eben das, was mein beschränktes Talent hergibt.
Ich poste es.
Um Gemachtes zu teilen.
Weil es Freude macht.
Sehen.
Und ein klein wenig gesehen werden.
Kunstwerke bewundern.
Bestaunen.
Neue Ideen sammeln.
Ausprobieren.
Oder kapitulieren.
Meistens.
Weiterwerkeln.
Aus Begeisterung.
Als Ausgleich zum Bürojob.
Für mich.
Für Freunde.
Für die Lieben.
Und was über ist, fürs Shöpchen.
Ein kleines Licht unter all den Kreativen.
Jenen, denen ich Respekt zolle.
Und für die ich voller Bewunderung bin.
That’s me.
Und plötzlich kommen Anfragen.
Nicht die, bei denen neue Ideen gewünscht sind:
Kannst du mir so etwas vielleicht in so und so machen? Hm?
Sondern Anfragen der Art, dass Großmengen gefordert sind.
Da geht es um Konditionen und Termine.
Verkaufsprodukte und Stückzahlen.
Geschäfte.
Nicht mehr um handgemachte Nettigkeiten.
Kurz klingt ein erstauntes Wow! aus meinem Mund.
Dann kuscheln sich meine Kinder zu mir aufs Sofa.
Ich genieße diese Momente.
Sie sind so rar.
Vollzeitangestellte.
Feierabendmama.
Wochenendbastlerin.
Solche Angebote sind verlockend, gebe ich zu.
Anerkennung und ein paar Cent nebenher.
Aber zu welchem Preis?
Ich bin stolz wie Bolle, wenn ich probesticken darf.
Ich heule schon mal vor Freude über eure Kommentare.
Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich etwas verkaufe.
Ich habe nach wie vor Freude an dem was ich tue.
Ich genieße die Freiheit, selbst entscheiden zu können.
Und genau so soll es bleiben!
‘tschuldigung. Aber das musste mir gerade von der Seele.
Liebste Grüße aus einer nachdenklichen Mittagspause,